Get Adobe Flash player
Fight Posters
Dagge vs. Mattioli Bowe vs. Holyfield Galota vs. Bowe Holyfield vs. Ruiz 2 Holyfield vs. Akinwande Jones vs. Hill Hill vs. Maske barrera_juarez David Haye vs. Johansen Freitas is back
Deutsche Champions












postheadericon Felix Sturm boxt am 04.September in der Kölner LANXESS Arena

Am 4. September 2010 ist es endlich so weit: Nach mehr als einjähriger Kampfpause steigt Felix Sturm wieder in den Ring. Der WBA-Superchampion im Mittelgewicht tritt in der Kölner LANXESS Arena an.

Boxfans können sich auf einen echten Leckerbissen freuen, wenn Felix Sturm seinen WM-Titel gegen Giovanni Lorenzo verteidigt. Der 29-Jährige aus der Dominikanischen Republik hat von seinen 31 Kämpfen 29 gewonnen, davon 21 vorzeitig. Einer seiner beiden Niederlagen kassierte er im September 2009, als er nur äußerst knapp im Kampf um den vakanten WM-Titel im Mittelgewicht der IBF gegen Sebastian Sylvester verlor.

Den Kampf, bei dem Sturm erstmals von seinem neuen Boxtrainer Fritz Sdunek betreut wird, überträgt Sat.1 live. Sportchef Sven Froberg: “Wir freuen uns, mit WBA-Champion Felix Sturm einen Weltklasse-Profi präsentieren zu können. Der erste Weltmeisterschaftskampf von Sturm an der Seite seines neuen Trainers ist ein sportliches Top-Event!”

Wer live dabei sein will, sollte sich beeilen:

Eintrittskarten gibt es über

die Ticket-Hotline der LANXESS arena (0221 – 80 20)

die Website der LANXESS arena

die Eventim Ticket-Hotline: 01805-570070(0,14 €/Min, Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Minute)

bei Eventim online sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

  • Share/Bookmark

postheadericon Deutscher Nachwuchs-Star unterschreibt bei ARENA

Schwergewichtler Erkan Teper gibt am 4. September in Köln sein Profi-Debüt

Am 12. Juni 1930 wurde Max Schmeling im New Yorker Yankee Stadion durch einen Disqualifikations-Sieg gegen Jack Sharkey zum ersten und bisher einzigen deutschen Schwergewichts-Weltmeister. Zwei Jahre später verlor der deutsche Jahrhundert-Sportler den Titel ebenfalls in New York durch eine knappe Punktniederlage wieder an Sharkey. Seitdem - also seit fast 80 Jahren - sucht Deutschland “Maxes“ Nachfolger: einen Boxer, der es in der “Königsklasse“ Schwergewicht zum Weltmeister bringt.

Einige habe es versucht und sind zum Teil - wie etwa Axel Schulz in WM-Kämpfen gegen George Foreman, Francois Botha und Michael Moorer - knapp gescheitert. Jetzt stellt sich mit Erkan Teper ein neues deutsches Schwergewichts-Talent vor, das in Schmelings große Fußstapfen treten will.

“Natürlich kommt bei deutschen Schwergewichtlern immer zuerst der Traum vom Erbe Max Schmelings“, so Promoter Ahmet Öner. “Dieser Vergleich ist in meinen Augen Gift für junge Sportler, weil Maxe einmalig war und es immer bleiben wird. Man sollte gerade jungen Talenten nicht so viel Druck aufbürden und sie sofort am Größten messen. Fakt ist, wir haben Erkan Teper unter Vertrag genommen, weil er ein sehr guter Boxer und ein guter Typ ist. Ich bin mir sicher, dass er bei den Zuschauern sowohl mit seinen Leistungen im Ring als auch mit seiner freundlichen und offenen Art gut ankommen wird. Er hat bereits eine lange und sehr erfolgreicher Amateur-Karriere hinter sich; wir hoffen und wünschen ihm, dass er an diese Leistungen bei den Profis nahtlos anknüpfen kann.“

Von 146 Amateur-Kämpfen hat Teper nur 14 verloren, zwei Mal kämpfte er unentschieden. Er ist mehrfacher Westfalen- und Westdeutscher Meister, zweimaliger Deutscher Mannschafts-Meister, wurde bei den Deutschen Meisterschaften 2004 Dritter und 2006 Zweiter und sicherte sich den Vize-Weltmeister-Titel bei der Militär-WM 2008 in Indien. Die Leistungen des Nationalmannschafts-Boxers wurden auch international so hoch angesehen, dass er mehrere Angebote der “World Series of Boxing“ - einer neuen Turnierserie des Weltverbandes AIBA - vorliegen hatte.

“Wir sind froh und stolz, dass sich Erkan trotz lukrativer Angebote und anderer Optionen für einen Profi-Vertrag bei ARENA entschieden hat“, so Öner weiter. Am 4. September feiert der 28-jährige Ahlener in der Kölner Lanxess-Arena sein Profi-Debüt gegen den Tschechen Pavel Siska.

Im Hauptkampf des Abends verteidigt WBA Super Champion Felix Sturm seinen Titel gegen Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik, im Rahmenprogramm setzt ARENA auf deutsche Talente. Neben Erkan Teper steigen der Mittelgewichtler Benjamin Simon (Berlin) sowie die Super Mittelgewichtler Mike Keta (München) und Dennis Ronert (Koblenz) in den Ring. Ronert muss sich dabei auf einen neuen Gegner einstellen. Ronny Slomke aus Asbach sagte das deutsch-deutsche Duell kurzfristig ab. “Slomke kneift”, ist sich Ronerts Manager und Trainer Detlef Loritz sicher.

SAT.1 überträgt den Hauptkampf mit Felix Sturm ab 22:15 Uhr live, das gesamte Rahmenprogramm gibt es im Live-Stream auf ran.de zu sehen. Karten für den Kampfabend in der Lanxess-Arena sind noch erhältlich über die Ticket-Hotline 0221-8020, online bei eventim.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

  • Share/Bookmark

postheadericon Sparringsphase läuft

Alexander Frenkel und Karo Murat quälen sich für Birmingham

Der 18. September rückt immer näher. Für Cruisergewichtler Alexander Frenkel und Halbschwergewichtler Karo Murat ist es der Tag, an dem im englischen Birmingham Weichen für die Zukunft gestellt werden könnten. Beide Kämpfer bestreiten äußerst wichtige Kämpfe. Der 25-jährige Frenkel will den Waliser Enzo Maccarinelli (32-4, 25 K.o.´s) vom EM-Thron stoßen. Der WBO-Weltranglistenzweite Murat will gegen den in 19 Profikämpfen ungeschlagenen Nathan Clevery das Pflichtherausforderungsrecht von WBO-Champion Jürgen Brähmer erkämpfen. Seit Mitte letzter Woche holen sich die beiden Schützlinge von Erfolgscoach Ulli Wegner im Trainingslager in Zinnowitz auf der Insel Usedom den letzten Feinschliff für ihre Fights in Großbritannien.

Frenkel, inzwischen die Nummer drei der WBA-Weltrangliste, liebt die Idylle am weitläufigen Ostseestrand. “Das Training ist zwar äußerst hart, aber ich mag es, die Wellen des Meeres zu hören. Nach der Sauna gehe ich häufig in der Ostsee schwimmen. Ich liebe das”, erzählt der in 22 Profikämpfen ungeschlagene Cruisergewichtler. Im Sparring versucht er, den richtigen Rhythmus für den EM-Fight zu finden. “Ich stehe dabei mit Leuten im Ring, die alle dem Stil Maccarinellis auf gewisse Art und Weise ähneln. Vor allem muss ich mich aber auf seine Größe einstellen.

Natürlich trete ich Enzo Maccarinelli mit Respekt entgegen. Er ist Europameister und war schon WBO-Champion. Wir werden beide in Top-Form sein. Deshalb wird der Kampf eine interessante Herausforderung für mich werden.”

Spannung verspricht auch der Fight seines Teamkollegen Karo Murat. Der in Kitzingen aufgewachsene Halbschwergewichtler, der inzwischen in Berlin lebt und trainiert, wird am 18. September in einem WM-Ausscheidungskampf auf Nathan Cleverly treffen. “Ich habe ihn mir längst in Videos angesehen. Er hat alle Profikämpfe gewonnen. Zuletzt eroberte er sogar den EM-Titel. Er ist groß und bewegt sich trotzdem gut. Aber ich hatte schon häufiger Gegner, die ähnlich waren”, so Murat. “Spontan kann ich mich an den Kampf gegen Gabriel Campillo erinnern, der später – trotz der Niederlage gegen mich – WBA-Weltmeister wurde. Am Ende habe ich auch die größeren Leute immer besiegt. Nicht umsonst bin ich nach 22 Profikämpfen ungeschlagen.”

  • Share/Bookmark

postheadericon Murat vs. Kodzoev endet unentschieden

Koko Murat erkämpft ein Unentschieden – Jens Krull gewinnt das Duell der Box-Riesen

Koko Murat bleibt auch im 14. Kampf seiner Profilaufbahn ungeschlagen. Doch ganz zufrieden sein dürfte der 28-Jährige nicht. Denn gegen den Russen Aslanbek Kodzoev (29) reichte es für den in Kitzingen aufgewachsenen Kämpfer am Samstagabend im Radstadion Gäufelden-Öschelbronn beim “Bike & Fight-Event” in einem auf acht Runden angesetzten Fight nur zu einem Unentschieden. Damit weist die Bilanz des deutschen Halb-Mittelgewichtlers jetzt elf Siege und drei Unentschieden aus.

Da der frühere WBC-Junioren-Weltmeister und einstige Champion seines Landes Kodzoev als äußerst erfahren galt, war schon vor dem Aufeinandertreffen klar, dass sich das Publikum auf einen interessanten Kampf freuen durfte. Und so kam es auch. Von Beginn an ging es hin und her. Beide Konkurrenten sorgten mit Treffern für Abwechslung. Während sich Murat in den ersten Runden leichte Vorteile erarbeitete, war es in der Schlussphase Kodzoev, der mehr vom Kampf hatte. Das Unentschieden erwies sich somit als gerechte Wertung.

Besser lief es in Öschelbronn für den von Otto Ramin trainierten Jens Krull (21). Der 2,09 Meter große Schwergewichtler aus Berlin zeigte sich von seiner bisher einzigen Niederlage als Profi – im März dieses Jahres gegen Samir Kurtagic – gut erholt und besiegte den 8 Zentimeter größeren Jürgen Franck (26) über sechs Runden einstimmig nach Punkten. Im einzigen Titelkampf des Abends verteidigte die 21-jährige Jessica Balogun ihren WFC-Gürtel im Weltergewicht gegen Angel McKenzie durch technischen K.o. in Runde acht.

Fotos: Andreas Grunwald, Sportfotodienst Stuttgart

  • Share/Bookmark

postheadericon Huck “Mann der Woche”

“Sportbild” lobt “Käpt´n” Huck für die vierte WM-Titelverteidigung

Ehre, wem Ehre gebührt: Marco Huck, der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, wurde von der “Sportbild” zum “Mann der Woche” ernannt. Der 25-jährige Schützling von Trainer Ulli Wegner hatte am 21. August in der Messehalle Erfurt seine vierte erfolgreiche WM-Titelverteidigung bestritten. Dabei bezwang er den 29-jährigen Amerikaner Matt Godfrey durch technischen K.o. nach zwei Minuten und 18 Sekunden der fünften Runde. “Sportbild” schreibt in der aktuellen Ausgabe: “Der nächste Kampf des Weltmeisters vom Verband WBO soll bereits im Rahmen eines Super-Six-Turniers stattfinden… Huck sagt zum Super-Six: ‘Ich freue mich auf das Turnier, um noch mehr Gürtel einzusammeln.’”

  • Share/Bookmark

postheadericon Calderon kassiert Niederlage

Mexikaner Segura sorgt für den ersten Misserfolg des Kolumbianers

Der bisherige WBO-Champion im Halbfliegengewicht Ivan Calderon (35) steht plötzlich ohne WM-Gürtel da! Der Kämpfer aus Puerto Rico unterlag am Samstagabend in einem Titelvereinigungskampf überraschend gegen Giovanni Segura durch K.o. in der achten Runde. Durch den 25. Erfolg im 27. Profikampf ist der siegreiche Mexikaner jetzt im Besitz des WBO- und WBA-Gürtels. Calderon musste sich im 36. Fight als Berufsboxer erstmals geschlagen geben.

Im Coliseo Mario “Quijote” Morales in Guaynabo schien Calderon in dem insgesamt sehr abwechslungsreichen Aufeinandertreffen zunächst der bessere Mann zu sein. Doch in der achten Runde des Fights setzte ihm sein 28-jähriger Kontrahent plötzlich mit harten Händen noch mehr zu. Ein Treffer auf die Leber sorgte schließlich für die Entscheidung. Calderon wurde vor heimischer Kulisse von Ringrichter Jose Hiram Rivera nach einer Minute und 34 Sekunden des Durchgangs ausgezählt.

  • Share/Bookmark

postheadericon “Hurrikan” kommt nach Rostock

Sylvester bestreitet seine dritte WM-Titelverteidigung am 30. Oktober in der Stadthalle

Jetzt ist es fix! Sebastian Sylvester steigt zur nächsten Titelverteidigung in den Ring. Am 30. Oktober wird der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht in der Stadthalle Rostock antreten. Gegen wen der “Hurrikan” aus Greifswald seinen WM-Gürtel verteidigt, soll in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. “Wir sind bereits mit mehreren potenziellen Gegnern in Verhandlungen. Zwar gibt es einen, mit dem die Gespräche schon weit fortgeschritten sind. Doch wir müssen erst die Vertragsunterschrift abwarten, bevor wir Vollzug melden können”, verrät Chris Meyer, der Geschäftsführer von Promoter Sauerland Event.

So oder so kann sich das Publikum auf einen tollen Box-Abend freuen. Denn der “Hurrikan” ist heiß auf den Fight in Mecklenburg-Vorpommern. “Ich habe erst einmal als Profi in der Stadthalle im Ring gestanden. Das war im März 2007 gegen den Italiener Alessio Furlan”, erinnert sich der 30-Jährige. “Da haben mich die Rostocker ganz großartig und lautstark unterstützt. Obwohl ich den Kampf in der zwölften Runde noch vorzeitig zu meinen Gunsten entschieden habe, war ich damals mit meiner Leistung nicht so ganz zufrieden. Diesmal will ich es auf jeden Fall noch besser machen, egal wie der Gegner auch heißen wird.”

Darüber hinaus ist der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht froh, dass er sich nach über dreieinhalb Jahren erneut den

Rostocker Zuschauern präsentieren kann. “Von Greifswald nach Rostock sind es nur knapp hundert Kilometer. Es stand schon mehrfach im Raum, dass ich wieder in der Stadthalle boxe”, weiß der IBF-Champion. “Doch an den jeweiligen Kampfterminen war die Halle oft durch andere Veranstaltungen blockiert. Auf jeden Fall ist es für mich großartig, wieder in Mecklenburg-Vorpommern in den Ring zu steigen. Denn ich weiß, hier stehen die Fans wie eine Wand hinter mir”, freut sich der “Hurrikan”.

Eintrittskarten für die Boxgala am 30. Oktober sind ab sofort über die Tickethotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.

  • Share/Bookmark

postheadericon Huck neue Nummer eins bei “BoxRec”!

WBO-Cruisergewichts-Champion übernimmt in der unabhängigen Weltrangliste die Führung

Großartige Nachrichten für Marco Huck: Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht rückte durch seinen vorzeitigen Erfolg gegen Matt Godfrey wieder auf Rang eins der unabhängigen Computer-Weltrangliste “BoxRec” vor. Mit dem technischen K.o.-Sieg in der fünften Runde in der Messehalle Erfurt schob sich der 25-jährige Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner vor IBF-Champion Steve Cunningham (USA), der ebenfalls beim Sauerland-Team unter Vertrag steht. Auf Rang drei folgt der Australier Danny Green. Mit dem ersten Platz gesellt sich “Käpt´n” Huck zu den absoluten Top-Stars und darf in einem Atemzug mit weiteren führenden Boxgrößen wie Wladimir Klitschko (Schwergewicht), Bernard Hopkins (Halbschwergewicht) und Floyd Mayweather Jr. (Weltergewicht) – alle sind derzeit in ihren Gewichtsklassen ebenfalls die Nummer eins der unabhängigen Computer-Weltrangliste – genannt werden. “Ich freue mich sehr darüber”, sagte Marco Huck, nachdem ihm Marina Sheppard von “BoxRec” ihre Glückwünsche übermittelte und zur Erinnerung ein Shirt überreichte. “Die Nummer eins zu sein und den WM-Titel zu haben, das war immer mein Traum. Doch ich habe noch weitere Ziele: Am liebsten würde ich in absehbarer Zeit einen Vereinigungskampf gegen einen anderen Weltmeister bestreiten.”

  • Share/Bookmark

postheadericon Frenkel greift nach EM-Titel

Erfolgscoach Wegner will seinen Schützling in Bestform sehen

Am 18. September ist es so weit. In Birmingham bestreitet Alexander Frenkel (22 Profikämpfe; 22 Siege, davon 17 durch K.o.) den größten Fight seiner bisherigen Laufbahn. Der 25-jährige Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner greift in der LG Arena nach dem EM-Titel: In der zweitgrößten Stadt Englands fordert er den amtierenden Europameister Enzo Maccarinelli (36 Profikämpfe; 32 Siege, davon 25 durch K.o.) heraus.

Der Titelverteidiger aus Wales ist alles andere als unbekannt. Im Jahr 2003 eroberte er den Gürtel der international recht unbedeutenden WBU (World Boxing Union), 2006 gewann er den WM-Titel der WBO (World Boxing Organization), den heute Marco Huck innehat. Im März 2008 unterlag der Waliser dann in einem Vereinigungskampf gegen den damaligen WBC- und WBA-Cruisergewichts-Titelträger David Haye.

“Maccarinelli war schon Weltmeister. Er nimmt den Kampf an, geht in die Halbdistanz und sucht die Entscheidung”, kennt Frenkel-Coach Wegner die Stärken des Europameisters. Der Mann aus Swansea hatte den EM-Titel gerade erst im April erkämpft. In St. Petersburg meldete er sich mit einem technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen Alexander Kotlobay eindrucksvoll in der Europa- und Weltspitze zurück.

“Das wird schwer”, fährt Wegner fort. “Nachdem Alexander im Mai 2008 in Bayreuth die IBF-Junioren-WM gewonnen hatte, sorgte eine langwierige Handverletzung mit mehreren Operationen für einen Rückschlag. Im April letzten Jahres stand er wieder im Ring. Zwar hat er seither immer gewonnen, doch er hatte auch großen Aufholbedarf. Am 18. September muss er beweisen, dass er wieder in der Form ist, in der er früher war.”

Von der Psyche her traut der Erfolgscoach seinem in Würzburg aufgewachsenen Schützling den Sieg durchaus zu. “Viele sehen Alexander Frenkel in diesem Kampf als Außenseiter. Doch er ist nervlich recht stabil. Das ist gut. Ich hoffe, dass er in den Sparringseinheiten bis zum Kampf noch zulegt und eine Leistung zeigen kann, die zum Sieg reicht. Dann können wir wirklich voller Optimismus nach England reisen.”

  • Share/Bookmark

postheadericon Jessica Ballogun zerstört Angel McKenzie

Bike & Fight in Öschelbronn ein Erfolg – spannende Boxkämpfe in der Radrennbahn

Foto: Andreas Grunwald, Sportfotodienst Stuttgart

Noch vor knapp drei Monaten, im Hauptkampf der 7. Hattersheimer Boxnacht, ging der WM-Fight zwischen der Herausforderin Angel McKenzie gegen die WFC-Championesse Jessica Balogun noch über die volle Distanz von 10 Runden und es war damals der Kampf des Abends. Am Samstag gab es die zweite Auflage dieses WM-Fights, die Revanche Balogun vs. McKenzie II, auf der Öschelbronner Radrennbahn. Da diese Veranstaltung in einem halb-offenen Stadion stattfand, war es kurz nach Mitternacht, als die beiden Hauptkämpferinnen in den Ring stiegen, mit 10 Grad nahezu eiskalt. Den frierenden Zuschauern am Ring von Öschelbronn, wurde es aber nach dem ersten Gong  schon wieder warm, denn die beiden Kontrahentinnen lieferten sich einen heißen Kampf. Jessica Balogun übernahm von der ersten Runde an die Intitiative im Ring und marschierte bedingungslos nach vorne. Mit rechten und linken Haken, zu Körper und Kopf geschlagen, die bei McKenzie immer wieder einschlugen, trieb Balogun die Engländerin durch den Ring. Es lag sicher nur an den enormen Nehmerfähigkeiten der Herausforderin aber auch an den anfangs noch überhasteten Schlagkompinationen von Jesssica Balogun, dass Angel McKenzie nicht schon in den Anfangsrunden ausgezählt wurde. Doch ab der 5. Runde hörte  die Weltmeisterin auf die immer wiederkehrenden Aufforderungen ihres Trainers Mario Guedes, ruhiger und überlegter zu boxen, den Infight zu suchen und vor allem dann auch im Infight zu bleiben und keinen Schritt zurück zu gehen. Und ab diesem Moment glänzte nur noch “Super J” Balogun. Angel McKenzie bezog die Prügel ihres Lebens und es war nur noch eine Frage der Zeit, in welcher Runde dieser Kampf vorzeitig enden würde. Es war in der 8. Runde, als der vorbildlich agierende Ringrichter Ingo Barrabas, nach einem erneuten Schlaghagel von Balogun, dazwischen sprang und die taumelnde Angel Mc Kenzie vor Schlimmerem bewahrte. TKO-Sieger  in der 8. Runde und alte und neue WFC-Weltmeisterin, Jessica Balogun aus Aachen.

Weltmeisterin Balogun mit Schauspieler Claude Oliver Rudolph (Foto: Andreas Grunwald, Sportfotodienst Stuttgart)

Nicht nur die Zuschauer waren von diesem Kampf absolut begeistert, auch WFC-European President, Schauspieler Claude Oliver Rudolph (“Das Boot”, “Der Schattenmann”, “Der König von St. Pauli”, “James Bond007 – Die Welt ist nicht genug”) , der als Delegierter des WFC am Ring saß, ist inzwischen ein bekennender Balogun-Fan. Rudolph: “Diese Jessica Balogun ist nicht zu stoppen. Mit ihren gerade Mal 21 Jahren ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie die Titel aller Verbände eingesammelt hat und alleine an der Weltspitze steht.” Es ist inzwischen überaus schwer für die neue und alte WCF-Weltmeisterin geeignete Gegnerinnen zu finden. Im Vorfeld der Öschelbrunner Veranstaltung hatte  Matchmaker Ebby Thust, bei den ersten 10 der offiziellen Computer-Weltrangliste angefragt, um eine geeignete Gegnerin zu finden und erhielt allesamt nur Absagen. “Eine große Hilfe für Jessica Balogun wäre ein TV-Vertrag“, so Manager Mario Guedes, “dann könnte Man sicher mit höheren Börsenangeboten  auch eine Cecilia Breakhus oder eine Anna Ingmann, zu einem Kampf gegen Jessica überzeugen.” Das Management von der WBC, WBA und WBO Weltmeisterin Cecilia Breakhus, hat bereits ein Kampfangebot, gegen Jessica Balogun zu boxen, abgelehnt. Im Sauerland Stall, von dem die Weltranglisten-Erste und dreifach Weltmeisterin Breakhus gemanagt wird, kennt man wohl Jessica Balogung zu gut, aus der Zeit, als diese als Sparringspartnerin für Breakhus verpflichtet wurde. Aber Jessica ist unter den Top 20 der Welt, mit 21 Jahren, die mit Abstand jüngste Boxerin. Dies spricht dafür, dass die Zukunft alleine dieser talentierten und sympathischen Boxerin aus Aachen gehören wird.

@ by Ebby Thust – Alle Fotos dieses Berichtes by Andreas Grunwald, Sportfotodienst Stuttgart

  • Share/Bookmark