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Chavez vs Canelo und VaterLange Zeit war es ruhig um Julio Cesar Chavez Jr.! Nun scheint der frühere WBC-Weltmeister im Mittelgewicht und Sohn von Box-Legende Julio Cesar Chavez Senior wieder angreifen zu wollen. Unter den Fittichen von Star-Promoter Eddie Hearn soll der Mexikaner nun sein Comeback feiern.

Julio Cesar Chavez Jr.: Rückkehr im August geplant!

Gestern Abend deutscher Zeit ließ Eddie Hearn in einer PK in New York endlich die Katze aus dem Sack. Seine Zusammenarbeit mit der Perform Group und deren Streaming-Sender DAZN könnte das Box-Business für immer verändern.

Laut einem Tweet des Box-Journalisten Eduardo Lamazon, soll Julio Cesar Chavez Jr. fortan seine weitere Laufbahn unter der Führung von Eddie Hearn (Matchroom Boxing) bestreiten. Lamazon schrieb, dass Chavez Jr. ihn in einem längeren Chat-Verlauf von seiner Ring-Rückkehr berichtete. Demnach soll der 32-Jährige am 4. oder 11. August wieder die Fäuste fliegen lassen.

Als mögliche Gegner wurden Sergio Mora, Gabriel Rosado oder Vanes Martirosyan benannt. Das Comeback soll im Supermittelgewicht stattfinden. Es seien wohl drei Kämpfe in Zusammenarbeit mit Eddie Hearn geplant. Seinen letzten Fight bestritt Chavez Jr. vor einem Jahr. Im Mai 2017 verlor er gegen Saul „Canelo“ Alvarez eindeutig nach Punkten.

Nun greift der Ex-Champion wieder an! Ob es allerdings bis zum erneuten WM-Titel reichen wird, bleibt abzuwarten. Wirklich überzeugen konnte Julio Cesar Chavez Jr. in den vergangenen Jahren nicht mehr. Schon nach seiner vorzeitigen Niederlage gegen Andrzej Fonfara, im April 2015, schienen einige Experten den einst als Ausnahme-Talent beworbenen Chavez Jr. abgeschrieben zu haben.

Sollte Julio Cesar Chavez allerdings wieder an seine alten Fähigkeiten, wie zum Beispiel bei seinem überzeugenden WM-Sieg gegen Andy Lee im Jahr 2012, anknüpfen können, könnte er für die ein oder andere Überraschung vielleicht doch noch sorgen!

Julio Cesar Chavez Jr.: Comeback unter Eddie Hearn!
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Joe Joyce7Der olympische Silbermedaillengewinner von Rio kehrt schon am 15. Juni wieder in den Ring zurück

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann Joe Joyce die Silebmedaille
Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann Joe Joyce die Silebmedaille

Der 32jährige Silbermedaillengewinner der Olympischen Spielen in Rio,  Joe „Juggernaut“ Joyce ist erst am 20. Oktober letzten Jahres ins Lager der Profis übergetreten. Seit dem hat der 1,98 große Modellathlet  aus London schon vier Kämpfe bestritten, die er allesamt durch KO gewonnen hat. In seinem vierten Profikampf kämpfte Joyce schon in einem 12 Runden Meisterschaftskampf um den Commonwealth-Titel gegen den Titelverteidiger Lenroy Thomas, den er in Runde 2 schwer ausknockte.

Joe Joyce mit seinem Promoter-Team Richard Schäfer und David Haye
Joe Joyce mit seinem Promoter-Team Richard Schäfer und David Haye

Joyce der bei Ringstar-Chef Richard Schäfer, der mit Kalle Sauerland die World Boxing Super Series (WBSS) ins Leben gerufen hat und David Hayes Haymaker Promotion gefördert wird, ist mit seinen 32 Jahren eigentlich schon relativ alt für ein Einstieg ins Profigeschäft. Das ist auch der Grund warum sich Joyce und seine Promoter wenig Zeit lassen möchten und auf einen langsamen Aufbau verzichten. Schon in seinem Debütkampf kämpfe Joyce gegen den Engländer Ian Lewison, der damals mit einem 12-3 Rekord gegen ihn antrat. Schon in seinem 4. Kampf boxte Joyce dann auch schon über 12 Runden und das erste Mal um einen Titel. Inzwischen ist der sympathische, immer lächelnde Engländer schon mit vier Kämpfen in der Boxrec Computer-Weltrangliste auf Nr. 56 aufgestiegen. Und der Weg soll ganz schnell noch ganz weit nach oben gehen.

In seinem letzten Kampf knockte Joyce im Kampf um den Commonwealth-Titel den Titelverteidiger Lenroy Thomas schon in der 2. Runde aus
Bei seinem letzten Auftritt am 5. Mai, knockte Joyce im Kampf um den Commonwealth-Titel den Titelverteidiger Lenroy Thomas schon in der 2. Runde schwer aus

Obwohl Joe Joyce erst vor 14 Tagen, am 5. Mai zum letzten Mal im Ring stand, wo er in beeindruckender Manier, im Kampf um den Commonwealth Gürtel, den Titelverteidiger Lenroy Thomas aus Jamaica schon in der zweiten Runde schwer ausknockte, steht nun schon ein Monat später seine erste Titelverteidigung an, die am 16. Juni in der York Hall in Bethnal Green, einem Stadtteil von London, stattfinden soll. Es scheint, dass Joyce Promoter Richard Schäfer und David Haye ihn im Eiltempo in die Top Ten  der Schwergewichts-Weltspitze führen möchten, wobei das einzige Ziel, wohl schon für das kommende Jahr, ein Titelkampf gegen den englischen Schwergewichts-Superstar Anthony Joshua sein soll. Dass dies auch gelingen wird, dürfte nicht bezweifelt werden. In nur 8 Monaten 5 Schwergewichtskämpfe auf hohem Niveau ist schon ein kleiner Rekord, allerdings hat Joyce bei allen seinen bisherigen Kämpfen zusammen nicht länger als 12 Runden im Ring gestanden.
Joe Joyce2

Boxen1 wird die Karriere von Joe Joyce weiter beobachten und aktuell berichten.

Joe Joyce im Eiltempo an die Weltspitze
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benavidez-dirrell-collageDer Weltverband World Boxing Council hat einen Kampf zwischen Weltmeister David Benavidez und Anthony Dirrell angeordnet.

Benavidez und Dirrell sollen in Verhandlungen treten

Wie BoxingScene berichtet, soll der Weltverband WBC einen Kampf zwischen deren Supermittelgewichts-Weltmeister David Benavidez (20-0, 17 KOs) und der Nummer 2 der Rangliste Anthony Dirrell (32-1-1, 24 KOs) angeordnet haben. Dirrell steht im Ranking direkt hinter Callum Smith, der derzeit der World Boxing Super Series beiwohnt und sich einen Platz im Finale erkämpft hat.

Beide Parteien haben nun bis zum 22. Juni Zeit sich darüber zu einigen, wer die Rechte an der Austragung des Titelkampfes um den grünen Gürtel erhält. Sollte bis zum genannten Datum keine Einigung erzielt werden, kommt es zum Purse Bid.

Bereits im letzten Jahr sollten Benavidez und Dirrell um den damals vakanten Titel boxen. Ein Kampf war bereits angesetzt, jedoch musste Dirrell den Fight verletzungsbedingt platzen lassen. Für den heute 33-jährigen US-Amerikaner sprang dann Ronald Gavril ein. Diesen besiegte Benavidez im September 2017 erst via Split Decision, um sich den vakanten Titel zu sichern. Im Februar diesen Jahres konnte er seinen Widersacher dann einstimmig und haushoch (2x 120-108, 119-109) nach Punkten schlagen.

Für Benavidez sollte der Kampf gegen Dirrell nun der vermutlich schwerste seiner bisherigen Karriere werden. Dirrell hielt den Titel im Supermittelgewicht bereits, ehe er ihn 2015 an Badou Jack verlor. Seitdem konnte er den Ring fünfmal als Sieger verlassen, zuletzt vergangenen Monat gegen Abraham Han.

Ob die Anordnung des WBC Auswirkungen auf den geplanten Kampf am 28. Juli zwischen David Benavidez und Amateur-Weltmeister sowie Olympia-Teilnehmer von 2008 in Peking, Matt Korobov, haben wird, ist bisher nicht bekannt.

WBC ordnet David Benavidez vs. Anthony Dirrell an
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Anthony Joshua mit 4 BeltsJoshua ist absolut entschlossen, mit WBC Schwergewichts-Champion Wilder in den Ring zu steigen – nur muss der in England stehen

Anthony Joshua (21-0, 20 KO-Siege) glaubt, dass er es seinen britischen Boxfans „schuldig ist“, dass sein Kampf gegen Deontay Wilder (40-0, 39 KO-Siege) in Großbritannien und nicht in den USA stattfindet. Um zu zeigen, wie sehr Joshua es möchte, dass der Kampf mit Wilder in England promotet wird, sagt er, dass er auch gerne bereit ist auf viel Geld zu verzichten, als wie er das bei einem Kampf in den USA verdienen könnte. Diese Aussage bezieht sich sicher darauf, dass Wilders Team Joshua erst kürzlich eine garantierte 50-Millionen-Dollar-Börse für einen Kampf gegen Wilder in den USA angeboten hat.

Joshua vs Wilder

Joshua sagt, dass er viel zu hart dafür gearbeitet hat, um dahin zu gelangen wo er derzeit als IBF und WBA-Schwergewichts-Champion steht, um dies alles zu riskieren. Joshua ist der Ansicht, dass Kämpfer, die vom Ausland in die USA kommen um dort einen großen Kampf zu machen, ganz schnell „die Kontrolle verlieren,“ weil sie dort, vertraglich vereinbart, an unzähligen Pressekonferenzen und öffentlichen Werbeauftritten teilnehmen und zudem für unzählige Interviews den Medien zur Verfügung stehen müssen.“

„Warum sollte Wilder nicht nach England kommen? Alle anderen haben es doch auch getan“, sagte Joshua.

Für einige Insider und Boxexperten scheint es allerdings klar zu sein, warum Wilder nicht unbedingt so gerne nach England kommen möchte um hier gegen Joshua in den Ring zu steigen, nachdem dieser Joshuas letzte drei Kämpfe gegen Joseph Parker, Carlos Takam und Wladimir Klitschko gesehen hat. Man muss sich doch nur daran erinnern wie der Ringrichter, der beim Joshua vs Parker Kampf eingesetzt war, immer wieder verhindert hat, dass Parker es schaffte in den Infight zu kommen? Parker hatte gegenüber Joshua die kürzere Reichweite und seine Chance lag alleine darin, an den Mann und in den Infight zu kommen. Doch der Ringrichter, der diesen WM-Kampf damals in Cardiff, Wales leitete, unterband durch seine immer wiederkehrenden Unterbrechungen eben diesen Infight und die Halbdistanz und nahm damit Parker jede Chance diesen Kampf zu gewinnen. Der Ringrichter unterbrach doch jede Kampfhandlung Parkers, wenn dieser in die Halbdistanz oder noch näher an Joshua heran kam. Parkers gesamte Offensive wurde vom Schiedsrichter effektiv neutralisiert, ohne dass Joshua einen Finger heben musste. Dann war da der Ringrichter der den Joshua vs Takam Kampf geleitet hat, der sprang in der 10. Runde schnell dazwischen und beendete den Kampf vorzeitig, wohl weil Takam Joshua gefährlich wurde. Takam war doch zum Zeitbruch des Abbruchs zu keiner Zeit etwa kampfunfähig. Genau deshalb könnte Jeder es verstehen, wenn Wilder – der diese beiden Kämpfe ja nun auch am TV verfolgt hat – nicht in England gegen Joshua im Titel-Vereinigungskampf antreten möchte. Dann gab es da auch noch den Klitschko vs Joshua-Kampf. Wladimir hatte den Kampf bis zur 10. Runde schon in der Tasche, als der Jubel von 90.000 Joshua-Fans AJ noch einmal motivierte und ihm die zweite Luft bescherte.  Ohne diesen Heimvorteil hätte Joshua ziemlich sicher diesen Kampf verloren.

Anthony Joshua_02

„Ich denke, die Leute verlieren die Kontrolle, wenn sie in die USA kommen um dort zu kämpfen. Man muss nur  irgendeinen der britischen Fighter fragen, die auch schon einmal in Amerika ihren Titel verteidigt haben“, sagte Joshua. „Sie verlieren die Kontrolle. Sie haben mehr als 50 Pressekonferenzen zu denen sie vertraglich verpflichtet sind daran teilzunehmen. Sie müssen an einer Werbe-Tour durch alle US-Großstädte teilnehmen und das alles im Vorfeld eines großen Kampfes. Es sind diese Medien-Verpflichtungen und dieser Rummel der negativen Einfluss auf einen Sportler nimmt. Wenn ausländische Spitzensportler in Übersee sind, dann sind Sie außerhalb Ihrer Komfortzone. Das ist das große Problem, dass bei einem Kampf in den Staaten auf mich zukommen würde“, sagt Joshua.

Joshua Hearn

Wenn Joshua der Ansicht ist, dass er seinen Fans etwas schuldet, dann sollte er ihnen den Wilder Kampf geben, anstatt eine Ausrede zu finden, dass dieser Fight letztlich doch nicht stattfindet, indem er darauf besteht, dass statt in den USA nur in Großbritannien geboxt werden wird. Die Tatsache, dass Joshua nun einen Kampf gegen Wilder in den USA ablehnt ist kontraproduktiv für diesen Kampf. Es ist auch verständlich, dass Wilders Management Joshua keine 50 Millionen Dollar für diesen Kampf gegen Wilder in England anbieten wird. Das ergäbe ja auch keinen Sinn. Hier liegt doch die Vermutung nahe , dass es Joshuas Promoter Eddie Hearn alleine darum geht, dass er selbst nicht die Kontrolle über den Joshua vs Wilder Kampf verliert denn dies würde für Hearn große Verluste seiner Hauptsponsoren bedeuten, deren Werbung ja er nur dann platzieren kann wenn er selbst veranstaltet. Joshua sagt zwar nach außen hin, dass ihm nur um seine Fans geht, weshalb er diesen Kampf nur in England machen möchte, aber es ist naheliegend, dass es seinem Promoter Eddie Hearn nur um das Geld geht, das dieser vereinnahmen kann, wenn sie den Kampf in Großbritannien promoten würden.

Joshua-Wilder

Man kann argumentieren, dass die Zuschauermassen nur alleine wegen Joshua ins Stadion kommen  und dass er nur in England oder Wales ein so großes Stadion mit bis zu 90.000 Sitzplätzen wie in London oder in Cardiff füllen kann. Aber genauso wichtig wird auch die Überlegung sein, dass – wenn der eigene Promoter veranstaltet – man wieder solch einen Ringrichter finden wird, der Joshuas letzte zwei Kämpfe gegen Parker und Takam geleitet hat, dann das würde dann wieder zu seinen Gunsten sein, denn den so oft genannten „Heimvorteil“ gibt es nicht nur im Fußball sondern ganz bewusst auch im Boxsport. Es ist doch schwer vorstellbar, dass – falls Wilder in einem Kampf gegen Joshua in England einen Cut bekommen würde – er dann weiter boxen darf, so wie das in seinem letzten Kampf gegen Luis Ortiz in der siebten Runde der Fall war. Wenn Wilder so gegen Joshua verletzt wird, wird der Ringrichter dazwischen einspringen und den Kampf zugunsten von Joshua abbrechen.

Joshua hat noch nie außerhalb von Großbritannien gekämpft, und es wäre hart für ihn, gegen Wilder in den Staaten zu kämpfen, da dies sein erster Kampf außerhalb der sicheren Grenzen seines Zuhauses ist.

Der Kampf Anthony Joshua vs Tyson Fury wäre bestimmt noch größer als der Fight Joshua vs Wilder
Der Kampf Anthony Joshua vs Tyson Fury wäre bestimmt noch größer als der Fight Joshua vs Wilder

Ich werde Tyson Fury verschrotten
Joshua will aber auch unbedingt den Kampf mit Tyson Fury, dessen Gegner am 9. Juni gerade angekündigt wurde. Joshua sagt, dass er darauf warten wird, dass Fury wieder richtig fit ist, bevor er versucht gegen ihn zu kämpfen. Joshua bezweifelt jedoch, dass Fury derselbe Elitekämpfer sein wird, wie er es früher einmal war.

„Ich mag nicht, was ich sehe“, sagte Joshua über Tyson Fury. „Er hat es gut gemacht, dorthin zu kommen, wo er war. Aber danach hat er das Boxen at acta gelegt. Du musst zu 100 Prozent engagiert sein um wieder große Kämpfe zu machen. Er war 2 ½ Jahre aus dem Geschäft. Auf der Eliteebene hat man schon darüber viele Geschichten gehört. Zum Beispiel, Muhammad Ali und Sugar Ray Leonard, als sie Pausen gemacht haben, waren sie beim Comeback nie die Gleichen“, sagt Joshua.

fury-joshua

Wahrscheinlich hat hier Joshua sogar recht, dass Fury nach seiner jahrelangen Pause nicht mehr der selbe Fighter sein wird der er früher war. Er ist zu 100 Prozent korrekt. Muhammad Ali und Sugar Ray Leonard waren nicht die gleichen Fighter, nachdem sie beide lange Pausen hatten und auch nicht George Foreman und viele andere auch. Es ist sicher schwer für jeden Boxer zurückzukommen und auf dem gleichen Level weiter zu boxen auf dem er aufgehört hat.

„Hoffentlich bekommt Fury ein paar Tune-Up-Fights“, sagte Joshua im Hinblick auf einen Kampf mit Fury. “ Nach Furys Kampf mit Klitschko war ich derjenige, der unmittelbar nach diesem Klitschko-Kampf sagte: „Tyson Fury, wo bist du?“ Das ist der Typ, gegen den ich kämpfen wollte. Er hatte seine Probleme, aber wenn er zurückkommt und ich denke, er verdient es mit einen oder zwei Aufwärm-Kämpfen seinen Motor wieder zu ölen und dann werde ich diesen Motor verschrotten. Ich werde gegen jeden kämpfen. Ich habe nicht studiert. Ich ging zur Universität des Boxens. Ich bin ein Boxer geworden. Tyson sollte nicht so viel reden, denn er ist in Wirklichkeit ein Drogenbetrüger. Aber auch Parker muss aufpassen was er sagt, denn ich werde ihn beim nächste Mal ausknocken.“

Anthony Joshua: Ich will gegen Wilder in England kämpfen, auch wenn ich dabei weniger Geld verdiene
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FiratSchon am 16. Juni steht Arslan wieder im Ring des Karlsruher Wildparkstadions und kämpft dort um die GBU Meisterschaft

Ex-Weltmeister Firat Arslan (42-8-2) setzte sich schon in der ersten Runde seines Kampfes, gegen den in Ghana geborenen Isaac Paa Kwesi Ankrah (14-8-0), durch. Der 47-jährige Rechtsausleger, schlug eine Bilderbuch-Dreierkombination: links und rechts zum Kopf um dann mit einem fürchterlichen linken Leberhaken abzuschließen, der Ankrah auf die Knie zwang, wo der Ringrichter ihn nur noch auszählen konnte. Firat Arslan gewann durch diesen eindrucksvollen kurzrundigen KO-Sieg den vakanten WBO Inter-Continental Titel im Cruisergewicht.

Arslan sagte nach seinem klaren Sieg: „Ich glaube nicht, dass ich es verdient habe, mit den den beiden Niederlagen in meinen letzten beiden Titelkämpfen gegen Yoan Pablo Hernandez und Marco Huck in Rente zu gehen. Deshalb boxe ich immer noch. Mein Ziel ist es, der älteste Weltmeister im Cruisergewicht zu werden.“

Wenn Arslan den WM-Titel noch einmal gewinnt, wird er nach Bernard Hopkins der zweitälteste Champion aller Zeiten und Klassen in der Geschichte des Boxsports sein. Hopkins brach seinen eigenen Rekord, als er im März 2013 einige Monate nach seinem 48. Geburtstag noch einmal den Titel gegen Tavoris Cloud gewann.

WBO Europameister im Leichtgewicht Fatih Keles (11-0-1) überzeugte im Co-Hauptkampf dieser Veranstaltung durch einen TKO-Sieg über seinen russischen Gegner Maxim Churbanov (8-4-1). Keles nutzte seine effektiven Jabs und hielt während des Kampfes eine gute Distanz und verteidigte seinen Gürtel erfolgreich. Der Kampf wurde wegen eines Cuts am Kopf von Churbanovs, den dieser sich schon in der ersten Runde zugeszogen hatte, abgebrochen. Der türkische Lokalmatador  Keles wird im September gegen Artem Haroyan (14-1-0) antreten.

Der WBO-Schwergewichts-Europameister Ali Eren Demirezen (9-0-0) dominierte seinen Kampf gegen Tornike Puritchamiashvili (11-8-0) und setzte seine Siegesserie durch einen eindrucksvollen KO-Sieg in Runde 4 fort.

Huseyin Cinkara (12-0-0) gewann den Titel des internationalen Deutschen (BDB) im Cruisergewichts gegen Yury Bykhautsou (10-16-3) durch einen KO-Sieg in der 8. Runde. Cinkara zeigte seine boxerischen  Fähigkeiten und ließ Bykhautsou auch nicht den Hauch einer Chance. Es war der Kampf der Abends in Trabzon.

IBO International und Ex-WBO-Europameister Mario Daser (14-0-0) gewann gegen Claudio Morroni Porto (8-4-1) durch TKO.

Firat Arslan vs Isaac Paa Kwesi Ankrah – Das komplette Fight-Video

Firat Arslan gewinnt mit schnellem KO-Sieg WBO Interconti-Gürtel
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Stevenson vs Jack5Adonis „Superman“ Stevenson, nach einem eher schmeichelhaften Unentschieden weiterhin WBC Champion im Halbschwergewicht

In der Nacht zum heutigen Pfingstsonntagmorgen standen sich im Air Canada Centre in Toronto, Ontario, Kanada der 40jährige Titelverteidiger Adonis „Superman“ Stevenson und der Nr. 1 Herausforderer der WBC und ehemalige Champion in zwei Gewichtsklassen Badou Jack in einem Titelkampf um die WBC Krone im Halbschwergewicht gegenüber.

Stevenson vs Jack1In einem sicher interessanten Kampf war es Badou Jack (21-1-4, 13 KO-Siege), der der beweglichere und präzisere Fighter in diesem Kampf war. Der inzwischen schon 40jährige Adonis Stevenson schien nicht genug zu tun, um den Sieg zu verdienen, aber es war wohl der Heimvorteil der letztlich Stevenson das Unentschieden brachte, womit dieser seinen Titel behalten durfte. Während Punktrichter Jesse Reyes nach 12 Runden, wohl am nachvollziehbarsten, den Herausforderer Badou Jack mit 115:113 als Gewinner dieses Kampfes sah, werteten die beiden anderen Punktrichter Guido Cavalleri und  Eric Marlinski beide den Kampf 114-114 unentschieden.

Stevenson vs Jack2Während Adonis Stevenson (29-1-1, 24 KO-Siege) Jack in den ersten Runden zu beherrschen schien wurde Jack je länger der Kampf dauerte immer dominanter. Ab der siebten Runde schien Badou Jack den Turbo anzuwerfen und beherrschte den Champion in der zweiten Hälfte des Kampfes wie er wollte. In den Runden sieben bis zehn landete Jack, nach Angaben von Boxstats, 114 Treffer während Stevenson dagegen nur 40 Mal traf. In der 10. Runde jedoch traf Stevenson Jack mit einer schweren rechten Hand, der sich aber auf den Beinen halten konnte.

Stevenson vs Jack3

In der der 12. und letzten Runde schienen beide Kampfer absolut leer und alle Kraft in den vorangegangenen 11 Runden verbraucht zu haben. Jack war sicher auch froh, als die Glocke nach der 12. Runde diesen Kampf beendete,  aber Stevenson schien sich kaum noch auf den beinen halten zu können.
Stevenson vs Jack4Nach dem Ende des Kampfes sprang Badou Jack auf die Ringseile. Er war sicher den Kampf gewonnen zu haben

Badou Jack: Ich habe definitiv gewonnen, aber vielleicht mochten die Punktrichter Mayweather nicht

„Ich dachte, ich hätte den Kampf definitiv gewonnen“, sagte Jack nach dem Ende des Kampfes. Es ist für mich unverständlich wie die Punktrichter ein Unentschieden errechnet haben. Ich habe keine Ahnung, warum nicht ich der Gewinner dieses Kampfes bin. Vielleicht sind sie eifersüchtig auf meinen Mentor Floyd Mayweather oder mögen ihn nicht. Ich bin einer seiner besten Kämpfer. Ich kann nichts tun wenn zwei dieser Punktrichter mir den Sieg nicht geben wollten.  Ich muss ihre Entscheidung leider respektieren.“

„Vielleicht habe ich den Kampf zu langsam begonnen. Ich habe vielleicht die ersten Runden verschenkt. Aber dieser Kampf war niemals ein Draw. Ich kann nichts dagegen machen, lasse uns in Las Vegas einen Rematch machen. Ich bin freiwillig in sein Land nach Kanada gekommen um in der Höhle des Löwen gegen ihn anzutreten. Er soll nach Las Vegas kommen und wir machen das Gleiche noch einmal,“ sagte Badou Jack.

 

Adonis Stevenson behält seinen Titel durch ein Unentschieden gegen Badou Jack
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WBC-Champion im Federgewicht Gary Russell Jr. (29-1, 17 KOs) beeindruckte mit seinem unglaublichen Handspeed und einer hohen Workrate und besiegte seinen Herausforderer, den Olympia-Teilnehmer von 2012 Joseph Diaz Jr. (26-1, 14 KOs) durch eine einstimmige Punkt-Entscheidung nach 12 Runden. Die drei Punktrichter am Ring werteten den Kampf am Ende der 12 Runden 115-113, 117-111, 117-111 für den alten und neuen Weltmeister Gary Russell jr., wobei der Punktrichter der 115-113 wertete wohl einen anderen Kampf sah, denn Diaz konnte maximal drei der zwölf Runden für sich entscheiden. 
WBC-Champion im Federgewicht Gary Russell Jr. (29-1, 17 KOs) beeindruckte mit seinem unglaublichen Handspeed und einer hohen Workrate und besiegte seinen Herausforderer, den Olympia-Teilnehmer von 2012 Joseph Diaz Jr. (26-1, 14 KOs) durch eine einstimmige Punkt-Entscheidung nach 12 Runden. Die drei Punktrichter am Ring werteten den Kampf am Ende der 12 Runden 115-113, 117-111, 117-111 für den alten und neuen Weltmeister Gary Russell jr., wobei der Punktrichter der 115-113 wertete wohl einen anderen Kampf sah, denn Diaz konnte maximal drei der zwölf Runden für sich entscheiden. 

WBC Federgewichts-Champion Gary Russell Jr. verteidigt problemlos seinen Titel – Herausforderer Diaz jr chancenlos

Im MGM National Harbor, Oxon Hill, Maryland, USA verteidigte in der Nacht zum heutigen Sonntagmorgen der amtierende WBC Federgewichts-Champion Gary Russell jr, , seinen WBC WM-Titel relativ problemlos nach 12 Runden gegen den offiziellen Herausforderer und die Nr. 1 der WBC Weltrangliste Joseph Diaz.

Es war alleine Russells Handspeed der den Kampf bestimmte. Der Champion traf Diaz mit solch schnellen und starken Schlägen, dass dieser zu oft zögerte um seinerseits selbst anzugreifen und den Kampf zu bestimmen.

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Diaz war zwar der größere Mann im Ring, aber er konnte diesen Vorteil zu keiner Zeit nutzen. Es spielte auch keine Rolle, dass Diaz aussah, als würde er 5 Kilo mehr als Russell Jr. wiegen. Der Unterschied lag einfach an der Handgeschwindigkeit. Diaz kämpfte regelrecht in Zeitlupe im Vergleich zu Russell Jr. und genau das war der entscheidende Faktor in diesem Kampf.

Von Diaz kam in den ersten Runden kaum etwas, während Russell jr ihn mit einer großen Anzahl von Schlägen eindeckte, von denen er zwar die meisten blockieren konnte, aber einige dieser Schläge kamen dann doch durch. Diaz hinterließ dabei den Eindruck als ob er regelrecht Angst hätte.

Russell-Diaz2

In der zweiten Runde landete Diaz zwar einige Körpertreffer, die den Anschein gaben, dass er jetzt den Willen hatte den Kampf zu gewinnen. Doch auch Russell landete immer noch seine klaren Treffer. Letztlich konnte man aber mit Goodwill die zweite Runde für den Herausforderer verbuchen.

Russell Jr. war in der dritten Runde aber dann wieder ganz stark und landete viele klare Treffer und nahm Diaz diese Runde klar ab.

Russell-Diaz3

In der 4. Runde versuchte es Diaz dann mit Körpertreffern und dabei hatte man den Eindruck, dass er nun seine Größe und seine Reichweitenvorteile nutzen würde um Russell zu beeindrucken. Doch Diaz kam auch hier nicht einmal mit klaren Treffern durch, vielmehr schlug Russell wie ein Trommelfeuer auf Diaz ein. Trotzdem Diaz nun versuchte seinen Größenvorteil zu nutzen, war Russell völlig unbeeindruckt und so viel schneller als Diaz.  Jeden Schlag den Diaz versuchte zu landen, beantwortete Russel mit der doppelten Anzahl von harten Schlägen.

In den Runden 5, 6 und 7 landeten Diaz dann doch einige Powerschläge und es sah auch teils so aus als könnten einige seiner Körpertreffer Russell Jr. beeindrucken, aber es war letztlich nicht genug um diese Runden klar zu gewinnen. Russell jr beeindruckte die Punktrichter immer wieder mit seinen schnellen Händen und seiner hohen Schlagrate. Russells Aktivität war für Jo Jo Diaz in diesen Runden einfach zu hoch.

Russell-Diaz4

In den Runden 8, 9, 10, 11 und 12 ließ Diaz immer mehr nach und was immer er brachte war nicht annähernd genug um Russell Jr. zu überwinden. Russel war einfach der bessere und schnellere Boxer im Ring. Russells Treffer waren auch einfach viel effektiver als die von Diaz. Jo Jo versuchte zwar sein Bestes, aber er war nicht genug um Russell zu beeindrucken. Desto länger der Kampf dauerte, desto mehr hatte man den Eindruck als wäre bei Diaz die Luft draußen. Er schien auch konditionell immer mehr nachzulassen.

Insgesamt versuchte der 25-jährige Herausforderer wohl sein Bestes zu geben, aber es war einfach zu wenig um den Champion Russell bezwingen zu können. Es würde auch sicher keinen Sinn machen, dass sich die Beiden in einem Rückkampf nochmals gegenüber stehen, wie Diaz jr dies nach dem Urteil forderte. Russell ist einfach viel zu schnell für Diaz.

Gary Russell Jr. besiegt Joseph Diaz Jr. einstimmig nach Punkten
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An der Elland Road in Leeds boten Weltmeister Lee Selby und Lokalmatador Josh Warrington Action ohne Ende
An der Elland Road in Leeds boten Weltmeister Lee Selby und Lokalmatador Josh Warrington Action ohne Ende

Warrington besiegt Selby in einer Blutschlacht und holt sich den IBF-Titel

Die Vorhersagen zum Duell waren relativ eindeutig: Titelverteidiger Lee Selby aus Wales galt als der technisch überlegene Boxer mit der größeren Erfahrung auf Topniveau. Dies, im Zusammenhang  mit den deutlichen Größen- und Reichweitenvorteilen, sollte Garant für einen ungefährdeten Sieg gegen den oft als limitiert verschrienen Josh Warrington sein. Sollte – denn der ungeschlagene 27-jährige, der im Oktober 2017 schon einen äußerst überzeugenden Sieg über Sauerland-Boxer Dennis Ceylan feiern konnte, lief vor betörender Heimkulisse zur absoluten Höchstform auf.

Josh Warrington vs Lee Selby3

Zum Ring begleitet von den live ertönten Sounds der britischen Band The Kaiser Chiefs – die zuletzt wohl Ende der 00er Jahre relevant waren, aber trotzdem gut ablieferten – schien Warrington derart von Energie überladen, dass er dies sofort auch auf das Geschehen im Ring übertragen konnte. Selby rang um die Kontrolle der Ringmitte und versuchte den Jab zu etablieren, doch überraschenderweise war es der kleinere Warrington, der ein besseres Timing mit der Führhand fand. Dazu kam der linke Haken, gegen den Selby nur selten eine Antwort fand.

Josh Warrington vs Lee Selby4

Wäre das alles nicht schon unnötig genug gewesen für den Titelverteidiger, kam es bereits in der zweiten Runde zu einem Zusammenstoß der Köpfe, der in einem bösen Cut an Selbys rechtem Auge mündete. Später im Kampf sollte auch die andere Seite des Walisers auf diese Art und Weise in Mitleidenschaft gezogen werden. Dadurch behindert gewann Warrington klar die Überhand und kam immer wieder mit deutlichen Treffern durch. Selby macht es ihm dabei aber auch nicht allzu schwer, zu oft wich er in geraden Linien zurück, anstatt sich raus zu drehen. Klassische Fehler in der Grundschule des Boxers.

Josh Warrington vs Lee Selby5

Immerhin gab Lee Selby nicht so leicht auf, versuchte alles, sah sich aber mit wieder den schweren Händen seines Kontrahenten ausgesetzt. Warrington hatte selbst in Selbys besseren Runden gefühlt immer 2-3 saubere Treffer mehr drin. Nach dem letzten Ringgong konnte also kein Zweifel bestehen, dass Warrington hier die Überraschung  geglückt war. Leider war wieder einmal einer der Punktrichter in einem anderen Universum unterwegs und wertete 115-113 für Lee Selby. Zu Glück sahen es die anderen beiden Offiziellen anders und notierten Josh Warrington auf ihren Punktezetteln als Sieger (115-113 bzw. 116-112). Unter großen Jubel im Fußballstadion von Leeds United ließ sich der neue Weltmeister gebührend feiern. Im Anschluss wurde dann noch ein mögliches Duell mit Carl Frampton diskutiert, allerdings äußerte niemand konkret den Wunsch, den Kampf schon als nächstes zu machen.
Josh Warrington vs Lee Selby1

Josh Warrington entthront IBF-Champion Lee Selby vor begeisterter Heimkulisse
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Zwei der Welt besten Federgewichtler kämpfen heute Abend im Fussballstadion zu Leeds in England um den IBF Weltmeistertitel. Dabei ist es für den Titelverteidiger Lee Selby ein Kampf in der Löwengrube, denn er muss gegen den ungeschlagenen Herausforderer Josj Warrington in dessen Heimatstadt Leeds in den Ring steigen.
Zwei der Welt besten Federgewichtler kämpfen heute Abend im Fussballstadion zu Leeds in England um den IBF Weltmeistertitel. Dabei ist es für den Titelverteidiger Lee Selby ein Kampf in der Löwengrube, denn er muss gegen den ungeschlagenen Herausforderer Josh Warrington in dessen Heimatstadt Leeds in den Ring steigen.

Lee Selby ist der 4:1 Favorit an den Wettschaltern der Buchmacher

selby vs warrington

Im Elland Road Football Ground in Leeds, England findet heute Abend der von Queensberry Promotions  (Frank Warren) promotete IBF Championship Fight im Federgewicht, zwischen dem 31jährigen Titelverteidiger aus Wales, Lee Selby (26-1-0, 9 KO Siege) und dem ungeschlagenen, 27jährigen Lokalmatador Josh Warrington (26-0-0, 6 KO-Siege) aus Leeds statt.

Beim gestrigen Wiegen brachte der Titelverteidiger Lee Selby mit 57,0 Kilo 300 Gramm mehr auf die Waage als sein Herausforderer Josh Warrington der 56,7 Kilo auf die Waage brachte.

Bei den Buchmachern ist allerdings nicht der ungeschlagene Lokalmatador der Favorit, sondern der Titelverteidiger Lee Selby aus Barry in Wales wird hier mit einer Quote von 4:1 auf Sieg gewettet.

Selby vs Werrington Poster

 

Lee Selby vs Josh Warrington – Das Video vom offiziellen Wiegen

Lee Selby vs Josh Warrington: IBF Weltmeisterschaft im Federgewicht
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WBC-Weltmeister im Federgewicht Gary Russell Jr. ist bereit für seine Titelverteidigung gegen Joseph "Jo Jo" Diaz Jr. Der Kampf findet am Samstagabend auf Showtime Championship Boxen im MGM National Harbor, in Oxon Hill, Maryland.
WBC-Weltmeister im Federgewicht Gary Russell Jr. ist bereit für seine Titelverteidigung gegen Joseph „Jo Jo“ Diaz Jr. Der Kampf findet im Rahmen des Showtime Championship Boxens im MGM National Harbor, in Oxon Hill, Maryland statt und wird weltweit live übertragen.

Ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes im MGM National Harbor in Oxon Hill, USA

russell vs diaz

Neben den anderen beiden „Five Star Fights“ in Kanada, mit der WBC Halbschwergewichts WM zwischen  Adonis Stevenson und Badou Jack und dem  IBF Titelkampf im Federgewicht zwischen Lee Selby vs Josh Warrington Leeds, England, gibt es auch in der Nacht zum morgigen Sonntag einen weiteren 5-Sterne-Kampf in den USA. Im MGM National Harbor in Oxon Hill, Maryland, USA  stehen sich im Kampf um den WBC Titel im Federgewicht, der US Amerikaner und Titelverteidiger Gary Russell Jr (28-1-0, 17 KO-Siege) und der in 26 Kämpfen ungeschlagene Joseph Diaz (26-0-0,  14 KO-Siege) gegenüber.
RUSSELL-DIAZ

Beim gestrigen Wiegen brachte der Titelverteidiger Garry Russell jr 57,2 Kilo auf die Waage. Sein Kontrahent Joseph Diaz wog mit 56,9 Kilo 300 Gramm weniger.

Gary Russell Jr. vs Joseph Diaz Jr. – Das weigh in Video

Gary Russell Jr. vs Joseph Diaz Jr. – Das offizielle Wiegen
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