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Tony Bellew plant seinen nächsten Kampf und sortiert seine Optionen.
Tony Bellew plant seinen nächsten Kampf und sortiert seine Optionen.

Der Haye-Bezwinger schließt ein Rematch gegen Haye aus

Am 4. März dieses Jahres schaffte der Brite Tony Bellew, der eigentlich ein Cruisergewichtler ist, die Sensation indem er den hoch favorisierten David Haye durch tKO in der 11. Runde besiegte. Zu diesem Zeitpunkt als Bellew im Schwergewicht boxte, war er noch der amtierende Cruisergewicht-Weltmeister der WBC. Diesen Titel gab Bellew dann kampflos ab, so konnte damals der Lette Mairis Briedis im Kampf gegen den Deutschen Marco Huck neuer WM der WBC werden. In den letzten Wochen wurde über ein Rematch zwischen Bellew und Haye gesprochen und es gab sogar schon einen Termin, der im Dezember dieses Jahres sein sollte.

Tony Bellew schafft im Kampf gegen David Haye die Sensation und gewinnt durch tKO in der 11. Runde gegen den hohen Favoriten.
Tony Bellew schafft im Kampf gegen David Haye die Sensation und gewinnt durch tKO in der 11. Runde gegen den hohen Favoriten.

Seit dem Haye-Fight sind nun inzwischen schon bald fünf Monate vergangen und es gibt nur Optionen aber nichts woran man glauben könnte, wo es doch für Bellew das Wichtigste wäre seinen Sieg über Haye nun durch einen Kampf gegen einen attraktiven Gegner in klingende Münze umzusetzen. Einzig schließt inzwischen Bellew und auch dessen Promoter Eddie Hearn ein Rematch gegen David Haye kategorisch aus. Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde liegt Tony Bellew ein Angebot aus den USA vor, wo man einen Kampf gegen den ungeschlagenen WBA, IBF und WBO Halbschwergewichts-Weltmeister  Andre Ward plant. Allerdings kam dieses Projekt ins stocken da man seitens des Ward Promoters nicht bereit war Bellew Börsenvorstellung zu befriedigen.

WBO Weltmeister Joseph Parker verteidigt im nächsten Monat seinen WM Titel in England gegen seinen offiziellen Herausforderer Hughie Fury. Im Falle dass Parker seinen Titel behält möchte Bellew gegen ihn boxen.
WBO Weltmeister Joseph Parker verteidigt im nächsten Monat seinen WM Titel in England gegen seinen offiziellen Herausforderer Hughie Fury. Im Falle dass Parker seinen Titel behält möchte Bellew gegen ihn antreten.

Inzwischen hat Tony Bellew aber noch eine weitere Option, die er nun ganz vorne anstellt und das wäre ein Titelkampf um die Schwergewichtskrone der WBO gegen den australischen WBO Schwergewichts-Weltmeister Joseph Parker.

Parker verteidigt seinen WBO-Titel in Kürze zum zweiten Mal und wird im Kampf gegen Hughie Fury, am 23. September in Manchester, sein UK-Debüt geben. Bellew hat bestätigt, dass er am Rande eines England-Besuches von Joseph Parker und dessen Promoter David Higgins, die allerdings wegen dem anstehenden Kampf gegen Hughie Fury nach England eingeflogen sind, getroffen und über einen möglichen WM Kampf zwischen ihm und Parker gesprochen hat. Seit dem sagt Bellew wenn Man ihn auf einen möglichen kommenden Kampf anspricht: „Parker bleibt meine bevorzugte Option, vorausgesetzt ist natürlich, dass dieser seinen WBO-Schwergewichts-Titel gegen Hughie Fury behalten wird.

„Wir haben auch wieder mit Andre Wards Team zusammen gesessen, ich habe mich persönlich mit Joseph Parker und seinem Team getroffen und ich verlasse mich auf Eddie (Hearn, sein Manager), dass er die Angelegenheit in London regelt.“ Hier geht es um die Rückkampf-Klausel aus dem Kampfvertrag mit David Haye.

„David Haye ist ein fantastischer Boxer, ein Fighter und ein großer Sportler, (aber) wenn es ums Geschäft geht ist er ein absoluter Idiot. Nun wahrscheinlich ist er das auch gar nicht selbst,  aber es sind die Leute, sein Team, die er um sich hat,“ so Tony Bellew.

„Ich bin sicher, dass seine Leute umgekehrt genauso behauten, dass die die Leute um mich Idioten sind, weil wir alle darum kämpfen, um nur einen kleinen Prozentsatz mehr zu bekommen.“

„Ich bin auf jeden Fall weiter weg als je zuvor von einem Kampf gegen David Haye, das ist genau so wie es ist und ich bin jetzt viel näher am Andre Ward-Kampf, als ich je zuvor war.“

„Ich mag auch gerne gegenAndre Ward kämpfen, die Zahlen stimmen bis jetzt nicht, aber ich vertraue Eddie (Hearn) dass er da schon das für mich höchstmögliche rausholt.

„Es gibt aber jetzt neu für mich den möglichen Kampf gegen Joseph Parker Die Verlockung Schwergewichts-Champion zu werden, überwiegt bei mir alles andere.“

„Zwar spielt das Geld eine ganz große Rolle und ist ein wichtiger Faktor, aber der Köder und der Traum  Schwergewichts-Champion zu werden – kein Geld in dieser Welt kann das jemals wett machen.“

Parker ist bestrebt, das große Geld in England zu machen und ein Kampf und Sieg über Tony Bellew wäre ein großer Schritt hin zu einem Vereinigungskampf gegen WBC und IBF-Champion Anthony Joshua.

Joseph Parker wird aber auch in den USA gefeiert.

Top-Rank-Chef Bob Arum, der Parker in den USA co-fördert, ist auch an einem Titelkampf von Joseph Parker gegen gegen Bryant Jennings interessiert, der auf dem Comeback-Trail ist und am kommenden Samstag im Rahmen des Crawford vs Indino Fights gegen Daniel Martz sein Comeback-Kampf bestreitet. 

„Und dann, wenn alles gut geht in diesem Kampf, werden wir versuchen, einen WM-Kampf für ihn zu machen. Ich werde versuchen, Joseph Parker gegen Jennings auf ESPN in den Vereinigten Staaten im nächsten Frühjahr zu machen“, sagte Arum gegenüber ESPN-Boxing.

Tony Bellew: Meine erste Option ist Parkers WBO-Titel
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485838994.0Der Champion in drei Gewichtsklassen beendet nach 24 Jahren seine Karriere

Der ehemalige Weltmeister in drei verschiedenen Gewichtsklassen, Shane Mosley (49-10-1, 41 KO-Siege) , gab seinen endgültigen Rücktritt aus dem aktiven Boxsport bekannt.

Der 45-jährige Box-Veteran sagte gegenüber ESPN, dass sein Körper es ihm nicht mehr erlauben würde sich richtig auf einen Fight vorzubereiten und dass er deshalb gezwungen ist das Unvermeidliche nach einer 24-jährigen Berufslaufbahn zu akzeptieren.

„Was ist passier? Mein Arm kaputt ist, meine Knie und meine Schultern machen mir Probleme“, sagte Mosley. „Mein Rücken fängt an furchtbar zu schmerzen. Mein Körper sagt mir, dass ich alt geworden bin und ich kann keine 100 Prozent mehr geben. Ich kann nicht weiter kämpfen. Ich muss es akzeptieren. Ich bin im Ruhestand.“

"Sugar" Shane Mosley kann auf eine fast einmalige Karriere zurück blicken.
„Sugar“ Shane Mosley kann auf eine fast einmalige Karriere zurück blicken.

Mosleys Karriere begann vor 24 Jahren und er stand im Laufe seiner Karriere mit den größten Boxern der Gegenwart im Ring. So kämpfte er unter anderem gegen Floyd Mayweather, Manny Pacquiao, Oscar de la Hoya, Saul „Canelo“ Alvarez, Miguel Cotto und vielen anderen mehr.

Vor ziemlich genau 20 Jahren, am 8. August 1997 gewann Mosley seinen ersten Weltmeistertitel der IBF  im Leichtgewicht als er Phillip Holiday nach 12 Runden einstimmig besiegte. Er verteidigte den IBF Titel zehn Mal hintereinander erfolgreich.

Shane Mosley kämpfte zwei Mal gegen Oscar de la Hoya um den WM-Titel und besiegte ihn beides Mal.
Shane Mosley kämpfte zwei Mal gegen Oscar de la Hoya um den WM-Titel und besiegte ihn beides Mal.

Am 17. Juni 2000 kämpfte Shane Mosley im Staples Center zu Los Angeles, zwei Gewichtsklassen höher im Weltergewicht um den WM Titel der WBC gegen den damaligen Titelverteidiger Oscar de la Hoya, den Mosley über 12 Runden nach Punkten besiegte. Drei Jahre später am 13. September 2003 kämpfte Mosley wieder eine Klasse höher im Super-Weltergewicht um den Titel eines Super-Champions der WBA und um den WBC WM-Titel und wieder war der Gegner und Titelverteidiger Oscar de la Hoya ……..und wieder hieß der Sieger Shane Mosley.

Am 1. Mai 2010 kämpfte Mosley in der MGM Arena zu Las Vegas gegen Floyd „Money“ Mayweather, dem er nach Punkten unterlag. Es folgten Kämpfe gegen Manny Pacquiao und Saul Canelo Alvarez. Seinen letzten Kampf bestritt Mosley am 28. Mai letzten Jahres.

Mit Shane Mosley verlässt einer der ganz Großen die Bühne des internationalen Boxsports.

Sugar Shane Mosley hängt die Boxhandschuhe endgültig an den Nagel
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Kämpft am 26. August um seinen 6. WM-Titel: Miguel Cotto
Kämpft am 26. August um seinen 6. WM-Titel: Miguel Cotto

Nach 21 Monaten Ringabstinenz direkt um den WM-Titel

Das letzte Mal stand Miguel Cotto (40-5-0. 33 KO-Siege) am 21. November 2015, ergo vor 21 Monaten, im WM Kampf gegen Saul „Canelo“ Alvarez im Ring. In der Nacht vom 26. zum 27. August wird Cotto im StubHub Center in Carson, Kalifornien in den Ring zurückkehren und das gleich in einem Kampf um den vakanten Super-Weltergewichts-Titel der WBO. Sein Gegner wird der Japaner Yoshihiro Kamegai (27-3-2, 24 KO-Siege) sein.

Kamegai ist sicher nicht der bekannteste und auch nicht stärkste Gegner gegen den Cotto im Ring stand, da gibt es in seinem Kampfrekord schon ganz andere Namen wie etwa Floyd Mayweather, Manny Pacquiao, Canelo Alvarez, Sergio Martinez, Shane Mosley oder auch unseren Deutschen Oktay Urkal. Miguel Cotto hat mit den ganz Großen seiner Gewichtsklassen im Ring gestanden und ist nie einem Gegner aus dem Weg gegangen.

Zu seinem Gegner Yoshihiro „El Maestrito“ Kamegai sagt Cotto: „Kamegai ist zum jetzigen Zeitpunkt meiner Karriere der beste Gegner für mich – er ist ein Krieger im Ring“, sagte Cotto in einer exklusiven Frage und Antwort-Session. „Als wir unsere Optionen durchschauten, wer als potentieller Gegner in Frage käme, war erst nur einer der Namen, die in Frage kam. Ich mache mir keine Sorgen darüber, was oder wie mein Gegner trainiert – alles was zählt ist wie gut unser Team und vor allem ich selbst mich für den anstehenden Kampf vorbereite. Mein Trainer Freddie Roach war schon immer der Beste für mich und er hat mich im Laufe der Jahre immer perfekt vorbereitet. Und ich habe es immer genossen mit meinem gesamten Team zusammenzuarbeiten. Wir sind wie eine richtige Familie. Ich werde für Kamegai am 26. August mental und körperlich fit und vorbereitet sein. Es wird einen großen Kampf geben.“

Es wird nach seiner 21 Monats-Pause vom Boxsport Cottos 23. Kampf sein den der bekannte US Sport Channel HBO übertragen wird.
Cotto Poster

Mehr Kommentare von Cotto:

„Ich habe in meiner ganzen Karriere bewiesen, dass ich für jeden bereit bin. Ich bin ein solider Boxer und ich habe keinen Zweifel daran, dass ich jeden besiegen kann. Wenn ich auf meine Karriere zurück blicke, bereue ich nichts und ich bin stolz auf das Erbe, dass ich hinterlassen werde. Ich glaube, dass einer meiner besten Kämpfe die ich in meiner Karriere gemacht habe, der zweite Kampf gegen Antonio Margarito war – nachdem ich den ersten Kampf gegen ihn verloren hatte, habe ich erfolgreich Rache genommen.“

„Ich fühle mich heute viel reifer und viel fokussierterer, ich bin jetzt ein kompletter Fighter. Meine Partnerschaft mit Golden Boy Promotions hat viel dazu beigetragen – Oscar De La Hoya und seine Firma waren schon immer da um mich und mein Team zu unterstützen und ich bin froh, dass ich die letzte Etappe meiner Karriere mit Golden Boy und Oscar zusammen gehen darf. Ich habe mit ihm nur Positives erfahren, mit Oscar zu arbeiten macht mir Freude und ich bin stolz auf unsere Partnerschaft, die ganz sicher über diesen Kampf hinausgehen wird.“

„Dass ich der Mann bin der ich  heute bin, habe ich alleine meinem Vater zu verdanken. Er lehrte mich mein Leben so zu leben und dass an erster Stelle im Leben die Familie steht. Ich habe keinen Zweifel daran, dass mein Vater und auch meine Mutter und meine ganze Familie stolz auf mich sind. Die Disziplin, die meine Familie mir beigebracht hat, ist dasselbe was ich an meinen Kindern weitergeben will, dass auch sie ihre Ziele und Träume genauso verwirklichen können wie ich die meinen verwirklicht habe. Ich bin auf alles was ich bisher im Boxen geleistet habe sehr stolz, doch noch viel mehr stolz bin ich darauf ein guter Vater zu sein.“

Cotto: Kamegai ist der beste Gegner für mich
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floyd-mayweatherEine Prognose von HBO und ESPN Boxsport-Kommentator Max Kellerman zum Mayweather vs. McGregor Fight

Einer der bekanntesten Boxsport-Kommentatoren und Sport-Moderatoren in den USA, Max Kellerman, der für HBO Sports und ESPN arbeitet, gibt UFC Superstar Conor McGregor Null-Chance den fünf Divisions-Champion Floyd Mayweather Jr. zu besiegen.

McGregor macht sein professionelles Boxendebüt gegen Mayweather am 26. August in der T-Mobile Arena in Las Vegas.

Mayweather, 40 Jahre alt, kommt aus einem zweijährigen Ruhestand zurück. Er beendete im September 2015 seine sportliche Karriere.

Max Kellerman, einer der bekanntesten US Boxsport-Kommentatoren
Max Kellerman, einer der bekanntesten US Boxsport-Kommentatoren

Der Kampf findet im Junior-Mittelgewicht, in einem Limit bis zu max. 69,853 kg statt, wobei gemäß dem Reglement des Aufsicht führenden Boxverbandes des Staates Nevada 10-Unzen-Handschuhe verwendet werden. Heute soll es ein Urteil von der Nevada State Athletic Commission geben, ob nicht auch 8-Unzen Handschuhe für diesen Kampf verwendet werden dürfen.

McGregor prognostiziert lauthals einen vorzeitigen Knockout-Sieg innerhalb von vier Runden. Kellerman findet dieses Szenario nicht nur unmöglich, er findet es überhaupt unmöglich sich vorzustellen, dass McGregor jemals gegen Mayweather gewinnen könnte.

„Vergesst die zweijährige Inaktivität von Mayweather, vergesst sein Alter. Ein McGregor hätte selbst gegen einen 60jährigen Mayweather nicht die geringste Chance diesen zu besiegen,“ so Kellermann.

„Sie sind in einem Boxring und nicht in einem UFC Käfig, Conor hat eine Null-Prozent-Chance, genau null Prozent, er kämpft in einem Boxring. Es gibt für Conor McGregor im gesamten Universum keine Möglichkeit diesen Kampf zu gewinnen kann“, sagte Kellerman gegenüber Desus & Mero (US Late-Night-Talk-Show). 

conor-mcgregor-floyd-mayweather-boxing„Ich bin der Ansicht, auch nur der Gedanke daran – selbst wenn Conor McGregor ein hoch dekorierter Amateur wäre und sie ihn aufgebaut hätten, das heißt, er hätte mit einen Vier-Runden-Kampf begonnen, dann ein ein Sechs-Runden-Kampf und dann nach vielleicht mindestens fünfzehn Kämpfen könnte Man sagen er hat ein Anrecht auf einen Titelkampf – aber auch dann würde er verlieren. Aber er hätte zumindest die Chance ein paar Runden zu überstehen. Es dauert in der Regel etwa 5 oder 6 Jahre, um einen Profi-Boxer aufzubauen wenn er von den Amateuren kommt.“

„Nach solch einer jahrelangen Ausbildung würde er dann vielleicht eine Chance haben, wenigstens eine Runde gegen jemanden zu gewinnen der halb so gut ist wie Floyd Mayweather, aber du wirst keinen Profiboxer aus dem Nichts heraus in einem Boxring stellen und der ist dann wettbewerbsfähig, dass der dann auch nur das Minimum einer Chance hat gegen einen anderen Profi der schon seit vielen Jahren im Ring steht, aber nicht gegen gegen einen der besten Boxer der Welt. Es ist dabei völlig egal, dass Mayweather 40 Jahre oder wie alt auch auch immer ist. Wenn Mayweather 60 Jahre alt wäre, wäre das auch egal.“

Allerdings glaubt Kellerman, dass McGregor vielleicht doch über die 12 Runden Distanz kommt, wenn Mayweather mit ihm spielt und selbst nichts riskiert.

„Es kommt bei diesem Kampf ganz darauf an, wie viele Risiken Conor McGregor bereit ist einzugehen. Wenn McGregor Risiken eingeht und versucht Mayweather weh zu tun, wird er ganz schnell KO gehen, wenn er aus der Distanz sicher überleben will, geht der Kampf über die Distanz“, sagte Kellerman.

Max Kellerman: Auch wenn Mayweather 60 Jahre alt wäre würde er McGregor locker besiegen
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Foto by go4boxing
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Mittermeier wieder Huck-Trainer – Training in Berlin Spandau

Marco Huck hat Conny Mittermeier zurückgeholt. In einem Boxgym in Berlin Spandau bereitet er den „Hucker“ auf seinen Auftaktkampf in der Word Boxing Super Series (WBSS) vor. Hucks Gegner ist zurzeit das Beste, was das Cruisergewicht aufzubieten hat: Oleksandr Usyk, Olympiasieger 2012 und die ungeschlagene Nummer eins der WBO. In dem auf den 9. September festgelegten Kampf der beiden „Cruiser-Giganten“ geht es nicht nur um das Weiterkommen in dem mit 50 Mio. Dollar dotierten WBSS-Turnier. Es geht auch um die WBO-Krone, die Usyk auf‘s Spiel setzen wird.

Glaubt man den Buchmachern, wird der Ukrainer seinen Titel behalten. Die Wetten stehen 9 zu 1 gegen Huck.

Huck vs. Uysk Berlin WBSS
Foto: Mark Hermenau / World Boxing Super Series

Dass die Szene keinen Pfifferling auf den Deutschen setzt, lässt Mittermeier kalt. Er kennt Huck, denn er hatte ihn letztes Jahr auf das Gefecht gegen den Briten Ola Afolabi vorbereitet. Wegen unklaren Zuständigkeiten trennte er sich damals von ihm. Nun ist er wieder da.
Mittermeier ist dafür bekannt, auch schwere Herausforderungen zu meistern. Doch diesmal ist die Situation ungleich schwieriger für ihn. Er hat die Aufgabe erst übernommen, als Huck bereits mitten in den Vorbereitungen für den Usyk-Kampf steckte.

Natürlich verrät er nichts über die Taktik, die er sich für seinen Schützling zurechtgelegt hat. Die ist Top Secret. Eins ist klar. Technisch wird Huck dem WBO-Weltmeister nicht beikommen können, der ficht mit einer ganz feinen Klinge.

Huck und Mittermeier

Mittermeier muss aus Hucks brachialer Gewalt ein Maximum herauskitzeln und ihm zeigen wie man einen Boxer wie Usyk zerstört. Er weiß, dass Huck das kann. Ansonsten hätte er sich nicht auf diese schwierige Aufgabe eingelassen.

Mit Mittermeier in Hucks Ecke sollte sich Usyk besser auf eine faustdicke Überraschung gefasst machen.

Davon ist auch Kenan Huck überzeugt. Der Geschäftsführer der Huck Sports Promotion weiß, dass die Wetten gegen seinen Bruder stehen. Damit kann er sehr gut leben, denn so lastet der Druck auf Usyk. Sein Bruder kann frei aufboxen und dem Ukrainer die Hölle heiß machen. „Wenn alles nach Plan verläuft, erledigt Marco seinen Job vorzeitig“, da ist er sich sicher.

Conny Mittermeier – „Hucker muss Usyk zerstören“
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Super-Federgewichts-Knaller in Puerto Rico           NABO Champion vs. NABA Champion

carlos-morales 
Wenn in der Nacht vom 18. auf den 19. August in  der Complejo Ferial Arena, in Ponce, Puerto Rico, der 26jährige Lokalmatador Alberto Machado (17-0-0, 15 KO-Siege) und der 27jährige Mexikaner Carlos Morales (16-1-3, 6 KO-Siege) aufeinander treffen, brennt die Luft. Puerto Rico und Mexico pflegen im Box-Sport eine jahrzehntelange Rivalität, die schon viele legendäre Ringschlachten hervorgebracht hat. Am Samstag geht die Rivalität der Länder in eine neue Runde, wenn sich der Mexikaner Morales (16-1-3, 6 K.o.) in die Höhle des Löwen zu Lokalmatador Machado (17-0, 15 K.o.) wagt.

alberto-machado
Für Morales ist es die größte Herausforderung seiner noch jungen Laufbahn. Der 27-Jährige schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolgs und ist in 16 Kämpfen ungeschlagen. Der gebürtige Puerto Ricaner Machado ist nicht nur der ungeschlagene NABO-Champion, sondern hat seine letzten zwölf Kämpfe durch Knockout gewonnen. Eine echte K.o.-Maschine also, die weiß, was man in der Heimat von ihr erwartet. Auf dem Spiel steht sowohl der NABO-Titel Machados als auch der NABA-Titel von Morales.

Veranstaltet wird dieser interessante Boxing Event von einem der Marktführer der Boxbranche, Golden Boy Promotions.

Machado vs. Morales inkl. Vorkämpfe am 19. August ab 04.00 Uhr morgens live im ran FIGHTING Black Pass (3,99 Euro / Monat) enthalten.
@ranfighting.de 

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Machado-vs-Morales-Poster

Golden Boy Promotions: Machado vs. Morales
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SES-Schwergewichtler Tom Schwarz trifft in seiner ersten Verteidigung des WBO-Inter-Conti-Titels auf den ungeschlagenen Polen Marcin Siwy
SES-Schwergewichtler Tom Schwarz trifft in seiner ersten Verteidigung des WBO-Inter-Conti-Titels auf den ungeschlagenen Polen Marcin Siwy

O-Töne aus der ersten Pressekonferenz im Maritim Hotel Magdeburg
Alle Fotos Copyrigth by Peter Gercke
Ein selbstbewusster SES-Schwergewichtler Tom Schwarz trifft in seiner ersten Verteidigung des WBO-Inter-Conti-Titels auf den ungeschlagenen Polen Marcin Siwy, der imposant, aber wortkarg daher kommt 

Tom Schwarz: „Ich glaube, man hat mich noch nie so krass gesehen. Mein Trainer Dirk Dzemski kann schon jetzt sehen und auch spüren, wie gut ich schon jetzt in Form bin. Ich werde Siwy zerbrechen!“ 

Marcin Siwy, eher wortkarg: „„Ich bin gekommen um zu siegen. Wir werden mit dem Gürtel nach Hause fahren. Tom Schwarz ist ein guter Boxer, aber als der Bessere werde ich ihn besiegen!“ 

SES-Box-Gala – Samstag, den 30. September  2017 – Maritim Hotel Magdeburg 

TV-Übertragung: MDR „Sport im Osten – Boxen live“ 

Tom Schwarz vs Marcin Siwy
Tom Schwarz vs Marcin Siwy

SES Boxing setzt am 30. September 2017 im „Großen Saal“ des Maritim Hotel Magdeburg wieder einen sport- bzw. gesellschaftlichen Glanzpunkt. Der erst 23-jährige, in 19 Profikämpfen unbezwungene SES-Schwergewichtler Tom Schwarz aus Magdeburg, trifft in ersten Titelverteidigung des WBO-Inter-Conti-Gürtels auf den in 17 Profikämpfen ungeschlagenen Marcin Siwy aus Polen.

Im Hauptkampf der SES-Box-Gala, im edlen Rahmen des Maritim Hotels und mit der besonderen Atmosphäre von „Las Vegas in Magdeburg“, will sich der mehrfache Junioren-Weltmeister im Schwergewicht, Tom Schwarz (19-0-0 (12)) weiter im Umfeld „der Großen“ dieser Gewichtsklasse etablieren. Mit seinem WBO-Titelkampf im „Duell der Ungeschlagenen“ steht somit eine besondere Herausforderung für den, auch von Box-Experten hoch geschätzten, jungen Magdeburger aus dem „Team Deutschland“ an.

Der auch erst 26-jährige Schwergewichtler Marcin Siwy (17-0-0 (6)). stammt aus dem polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau und gilt als ein großes Talent in der mit vielen bekannten Namen gespickten polnischen Schwergewichtsszene. Aber, nur einer dieser beiden talentierten Schwergewichtler; Schwarz oder Siwy, wird seinen Weg mit einer „weißen Weste“ unbeirrt fortsetzen können!

O-Töne aus der ersten Pressekonferenz im Maritim Hotel Magdeburg: 

Ulf Steinforth
Ulf Steinforth

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Mit diesem Schwergewichtsduell „Ungeschlagen gegen Ungeschlagen“ haben wir den idealen Auftakt nach der Sommerpause. Das Maritim Hotel hier in Magdeburg ist schon traditionell immer eine ganz besondere Location für uns. Das edle Ambiente hat schon was von „Las Vegas“ – die Boxfans lieben das! Es treffen mit Schwarz gegen Siwy zudem zwei Boxer aufeinander, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzen. Wenn ein Kämpfer, wie jetzt gerade Tom Schwarz, etwas selbstbewusster und mit Sprüchen auftritt, ist er ein Großmaul. Bei Tom passt das, ist mit Leistung hinterlegt, ich finde seine Art großartig!“

Tom Schwarz
Tom Schwarz

Tom Schwarz: „Ich glaube, man hat mich noch nie so krass gesehen. Mein Trainer Dirk Dzemski kann schon jetzt sehen und auch spüren, wie gut ich schon in Form bin. Ich respektiere Siwy sehr, er ist wie ich ungeschlagen und wir können uns alle auf das Duell „Ungeschlagen gegen Ungeschlagen“ freuen. Ich werde am Kampfabend in einer Form sein, wie man mich noch nicht gesehen hat. Jeder Gegner ist für mich wie eine Salzstange – irgendwann werde ich ihn brechen. Das wird auch Siwy zu spüren bekommen!“ (zerbrach dann dazu mitgebrachte Salzstangen in Stücke – Anm. d. Red.)

Dirk Dzemski
Dirk Dzemski

SES-Trainer Dirk Dzemski: Tom ist auf dem Weg, muss aber noch viele Hürden überwinden.  Am 30. September hat er einen ungeschlagenen Gegner, der ihm alles abverlangen wird. Der Weg nach ganz oben in der Schwergewichtsszene ist eben steinig! Zu seinen Sprüchen: Ich liebe Toms große Klappe. Aber nur wenn er wie jetzt im Training alles gibt, zudem dann seine Kämpfe souverän gewinnt, dann darf er auch mal große Sprüche „klopfen“. Meiner Meinung nach gewinnt Tom vorzeitig!“

Marcin Siwy
Marcin Siwy

Marcin Siwy„Ich bin gekommen um zu siegen. Wir werden mit dem Gürtel nach Hause fahren. Tom Schwarz ist ein guter Boxer, aber als der Bessere ich werde ihn besiegen!“ Auf seinen imposanten Körper und seinen Armumfang angesprochen, entgegnete Siwy souverän: „Das ist alles Natur. Ich wiege jetzt 115 Kilo, am Kampftag werde ich dann bei 108 kg landen.“

Weitere Kämpfe für diese SES-Box-Gala werden in Kürze verkündet!

Der MDR wird die SES-Box-Gala in seiner Sendung „SPORT im Osten – Boxen live“ um 22:30 Uhr aus dem Maritim Hotel Magdeburg übertragen.

Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala am 30. September 2017 sind unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

„Ungeschlagen vs. Ungeschlagen!“
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Golovkin DuranDuran trifft aber keine Vorhersage zum Ausgang des Kampfes

Boxlegende Roberto „Hands of Stone“ Duran freut sich auf den Kampf zwischen Gennady Golovkin (37-0, 33 KOs) und Saul „Canelo“ Alvarez (49-1-1, 34 KOs), der im kommenden Monat am 16. September in der T-Mobil Arena in Las Vegas stattfindet.

Golovkin verteidigt seine WBC, IBF, WBA und IBO-Titel im Mittelgewicht gegen den Mexikaner Canelo Alvarez.

Canelos letzter Kampf war ein dominierenden aber relativ lockerer zwölf Runden Punkt-Sieg über Julio Cesar Chavez Jr. im Mai dieses Jahres. Golovkin dagegen hatte einen viel härteren Kämpf als viele erwartet hatten, als er im März dieses Jahres durch eine zwölf Runde Punkt-Entscheidung über Daniel Jacobs gewann.

Roberto Duran möchte, wegen der Beziehung zu beiden Boxern, keine offizielle Vorhersage treffen.

„Ich werde mich mit einer Vorhersage zurück halten, denn ich bin mit Beiden befreundet“, sagte Duran.

Duran gab zu, dass Golovkins letzter Ringauftritt für ihn doch schon etwas Besorgnis erregend war. Er fühlte, dass Golovkin zu viele harte Schläge von Jacobs nahm und auch nicht genug machte um diesen Kampf vorzeitig zu beenden. Jacobs war der erste Boxer, der Golovkin die volle zwölf Runden Distanz abverlangte. GGG hatte zuvor alle seine bisherigen 17 Titelkämpfe vorzeitig durch KO gewonnen.

Duran sagt, für mich wird der Fighter diesen Kampf gewinnen, der in der das bessere Kinn und die bessere körperliche Entschlossenheit präsentiert. Beide Boxer prognostizieren selbst einen Sieg durch Knockout im voraus. 

„Als Golovkin gegen Jacobs kämpfte, nahm GGG aus meiner Sicht zu viele schwere Schläge. Golovkin hatte Jacobs zwar mehrmals in einer brenzligen Situation, aber er war dieses Mal nicht fähig den Kampf vorzeitig zu beenden. Auf der anderen Seite ist Canelo von Natur aus ein tapferer Boxer und wenn du einen mexikanischen Boxer zum Kämpfen bringst, dann wird er im Ring alles geben“, sagte Duran.

„Es wird ein sehr harter Kampf werden. Dieser Fight wird wie ein Krieg sein. Beide können hart schlagen. In diesem Kampf wird derjenige überleben der fähig ist, dem Punch des anderen zu aus dem Weg zu gehen und für mich wird das dann der Sieger sein.“  Diplomatischer hätte Man es nicht ausdrücken können.

Ex-Champ Roberto Duran: Der Kampf Golovkin vs. Canelo wird ein Krieg
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Täglich neue Meldungen zum Mayweather vs. McGregor Fight – Man tut alles um im Gespräch zu bleiben

Noch vor Tagen hatte sich Conor McGregor beschwert, dass die Kampfhandschuhe beim Boxen viel zu gepolstert seien. Bei der UFC wird mit 4 Unzen-Handschuhen gekämpft und beim Boxen wären es dagegen 10 Unzen-Handschuhe und das wäre zu seinem Nachteil. Nun ist es einmal die Regel bei allen Boxverbänden, dass bis einschließlich zum Weltergewicht mit 8 Unzen-Handschuhen und ab dem Super-Weltergewicht oder Junior-Mittelgewicht mit 10 Unzen Handschuhen geboxt wird.

Im Rahmen eines Interviews das Mayweather gestern mit ESPN führte sagte der Weltmeister in fünf Gewichtsklassen auch, dass er bei der Nevada Athletic Commission, die die Aufsicht über den Kampf am 26. August in Las Vegas haben wird, beantragt habe für den Kampf gegen McGregor statt die vorgeschriebenen 10 Unzen Handschuhe ausnahmsweise 8 Unzen Handschuhe zu genehmigen. Mayweather: „Ich hoffe nun, dass die Nevada Athletic Commissionge genehmigen wird, dass für diesen Kampf 8 Unzen Boxhandschuhe statt die Standart 10 Unzen-Handschuhe verwendet werden dürfen. Die NSAC will über diesen Antrag noch in dieser Woche entscheiden.

Mayweather ist überzeugt, dass die Kommission die acht-Unze-Handschuhe erlauben wird und Irishman McGregor dann zufrieden sein wird und in seiner Meinung bestärkt wird, dass er damit einen weiteren Vorteil im anstehenden Kampf hat.

Conor McGregor hatte zuvor immer gesagt, dass diese höhere Unzen-Handschuhe ein immenser Vorteil für Mayweather wären, weil dieser sowieso kein Puncher sei, während er den Kampf nur über einen KO gewinnen könne. Mayweather: „Er hat sich über die Handschuhe beklagt, also sagte ich zu ihm, höre zu, wenn Du möchtest dann lasse uns das mit 8 Unzen Handschuhen machen. Ich will alles tun, damit du fühlst, dass du einen Vorteil hast. Ich möchte dafür sorgen, dass du zufrieden bist und hinterher keine Ausrede hast.“ 
mayweather-mcgregor-poster

Mayweather: Ich will mit 8-Unzen Handschuhen boxen
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LomachenkoLomachenko am 9. Dezember wieder im Ring

Doppel-Olympiasieger von Peking 2008 und London 2012 und amtierender WBO Super-Federgewichts-Weltmeister Vasyl Lomachenko
Doppel-Olympiasieger von Peking 2008 und London 2012 und amtierender WBO Super-Federgewichts-Weltmeister Vasyl Lomachenko

Der zweifache Goldmedaillengewinner von Peking 2008 und London 2012 und der amtierende WBO Super-Federgewichts-Weltmeister Vasyl Lomachenko (9-1-0, 7 KO-Siege) wird am 9. Dezember wieder in den Ring zurückkehren und schon steht wieder die Frage nach seinem nächsten Gegner im Raum. Schon bei seinem letzten Kampf am 5. August, war Lomachenkos Wunschgegner der Mexikaner Orlando Salido (44-13-4, 31 KO-Siege, 1 NC), gegen den Lomachenko vor gut drei Jahren, schon in seinem zweiten Profikampf, um den Federgewichts-Titel der WBO gekämpft und umstritten durch eine Split-Decision verloren hat. Seit dem möchte der Ukrainer dieses (aus seiner Sicht) Fehl-Urteil wieder gerade rücken, doch Salido versteckte sich bisher hinter einer zu hohen Börsenforderung.

Da Lomachenkos Promoter Bob Arum (Top Rank) sich beim letzten Kampf nicht mit Salido als Gegner einigen konnte wurde stattdessen als Ersatzgegner der kolumbianischen Federgewichts-Herausforderer Miguel Marriaga (25-3, 21 KO-Siege) kurzfristig verpflichtet. Der ukrainische Rechtsausleger dominierte jedoch Marriaga, der in der dritten und siebten Runde von Lomachenko zu Boden geschlagen wurde, nach Belieben, bevor seine Ecke sich entschied den Kampf zu Beginn der achten Runde aufzugeben.

Nr. 1 und offizieller Herausforderer bei der WBO: Orlando Salido
Nr. 1 und offizieller Herausforderer bei der WBO: Orlando Salido

Promoter Bob Arum sagte am am gestrigen Tag in einem Interview mit der Los Angeles Times, dass er sowohl mit dem ebenfalls Doppel-Olympiasieger und  derzeitigem WBA Super Super-Bantamgewichts Champion Guillermo Rigondeaux (17-0-0, 11 KO-Siege) und eben mit Orlando Salido als nächsten möglichen Gegner für Lomachenkos nächsten Kampf verhandeln würde. Der nächste Kampf des WBO-Super-Federgewicht-Champions soll wieder von dem US-Sport Channel ESPN live im Free TV übertragen werden.

Arum sagte, wenn Lomachenko nächster Gegner Rigondeaux sein wird, dass dann der Kampf im Madison Square Garden in New York stattfinden würde und wenn es zum Lomachenko vs. Salido Rematch kommt, dann würde der Veranstaltungsort Los Angeles oder Las Vegas sein.

Lomachenko betonte, vor seinem Sieg über Marriaga, dass er alles versuchen würde, dass es doch noch zum Kampf gegen Salido kommen wird und dass er unbedingt diese Scharte der für ihn ungerechten Entscheidung im ersten Kampf wieder gerade rücken wolle. Arum versuchte in diesem Jahr schon zwei Mal, das Salido-Rematch zu realisieren, aber Salido brach beide Male die

Doppel-Olympiasieger und WBA Super-Champion Guillermo Rigondeaux
Doppel-Olympiasieger und WBA Super-Champion Guillermo Rigondeaux

Verhandlungen ab. Orlando Salido, der im letzten Jahr, im Kampf um den WBC Titel im Super-Federgewicht, gegen Fransisco Vargas Unentschieden boxte wird bei der unabhängigen Datenbank boxrec.com derzeit an Nr. 4 geführt. Bei der WBO ist Salido die Nr. 1 und damit der offizielle Herausforderer von WBO Weltmeister Lomachenko. Bei der WBC rankt Salido an Nr. 2.

, der zur Zeit im Super-Bantamgewicht und damit zwei Gewichtsklassen und der Gewichtsklasse von Lomachenko kämpft, führt inzwischen schon seit Monaten ein Social-Media-Gefecht gegen Lomachenko via Twitter und hat ihn hier öfters herausgefordert und provoziert. Der in Kuba geborene Rechtsausleger ist in 17 Kämpfen ungeschlagen und er wäre bereit für einen Kampf gegen Lomachenko zwei Gewichtsklassen aufzusteigen.

Bob Arum: „Rigondeaux oder Salido sind Lomachenkos Optionen für seinen nächsten Kampf“
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