Boxing Stars

Einer der bekanntesten und besten deutschen Boxer vergangener Tage, der mehrfache Europameister und Deutscher Meister in drei Gewichtsklassen, Willy Quatour, ist vor einigen Tagen nach langer Krankheit, kurz vor seinem 80. Geburtstag, leider verstorben. Boxen1 erinnert an diesen grandiosen Boxprofi vergangener Tage und an eine außergewöhnliche Karriere.

Willy-Quatour

Willy Quatour im Alter von 79 Jahren verstorben

Einen Monat vor seinem 80. Geburtstag ist der frühere Box-Europameister in zwei Gewichtsklassen, im Leichtgewicht und im Super-Leichtgewicht sowie Deutsche Meister in drei Gewichtsklassen, in seiner Heimatstadt Dortmund nach langer und schwerer Krankheit verstorben.

Boxen, das war für den kleinen Dortmunder vor allem die Schule des Lebens. Im Krieg wurde die Familie, Mutter und drei Geschwistern, ins Sauerland nach Altena evakuiert und hier begann der kleine Willy schon als Zehnjähriger mit dem Boxen und dies gegen den Widerstand seiner Mutter. Der Vater war im Krieg gefallen, die Wohnung ausgebombt. 

Sieg gegen den deutschen Juniorenmeister

Es war dann Peter Enderlein der das Riesentalent in dem schmächtigen Kerlchen entdeckte, ein junger Kerl mit einem verbissenen Willen und dem Mut niemals aufzugeben. Eigenschaften mit denen sich Willy Quatour ganz schnell einen Namen im westfälischen Amateurboxsport machte. Vor allem aber mit einem Kampf der 1954 in den Hammer Zentralhallen stattfand. Da sollte Dieter Johannpeter, gerade zum frisch gebackenen Deutschen Juniorenmeister gekürt, seine Boxkünste an dem jungen Dortmunder Quatour demonstrieren, aber eine gigantische Fehlplanung, wie sich zeigte. Willy Quatuor trieb das Hammer Boxidol nach allen Regeln der Kunst durch den Ring und siegte einstimmig und klar nach Punkten. Nun kannten auch die Box-Experten den Namen Quatour.

Schon mit 18 Jahren wird Willy Quatour Box-Profi

Willy_QuatuorWilly Quatuor wurde bereits schon  im Alter von nur 18 Jahren Berufsboxer beim Bund Deutscher Berufsboxer (BDB). Sein Manager wurde einer der damals in der Bundesrepublik Deutschland wohl bekanntesten Box-Manager, Wolfgang Müller, sein Trainer war Otto Bürger.

Seinen ersten Profikampf bestritt Willy Quatuor am 4. September 1955 in Dortmund und kam dabei zu einem K.o.-Sieg in der 4. Runde über Hermann Lewandowski. Seine nächsten Kämpfe bestritt er vorwiegend im westdeutschen Raum.  In seinem 12. Profikampf kämpfte Quatour in der Dortmunder Westfalenhalle in um den ersten DM-Titel gegen den Dortmunder Alfred Schweer und gewann die Deutsche Meisterschaft im Federgewicht.

Willy Quatuor war während seiner gesamten Profi-Karriere immer gezwungen, alle einigermaßen profitablen, aber mit vielen Risiken behafteten, Angebote aus aller Welt anzunehmen. Der Grund dafür war, dass die Börsen, die damals in Deutschland für Boxer in den unteren Gewichtsklassen (Fliegen-, Bantam-; Feder- u. Leichtgewicht) gezahlt wurden, selbst für Spitzenboxer so gering waren, dass diese Boxer kaum davon leben konnten. Quatuor erging es genau so. 

Der ungemein talentierte, mit einem perfekten Bewegungsgefühl ausgestattete Quatuor, war übrigens ein Bruder des deutschen Meisters der Amateure sowie der DM der Profis Werner Mundt. Willy Quatour boxte in seiner Karriere in der gesamten Welt und so sehr oft auswärts und trotzdem schaffte er den Sprung nach ganz oben und griff sogar nach dem Weltmeistertitel.

Natürlich dauerte dies noch etwas.  Zunächst boxte er am 10. April 1958 in Mailand und am 15. Januar 1960 in Melbourne gegen den italienischstämmigen Australier Aldo Pravisani zweimal unentschieden. In den Jahren 1958 bis 1961 verteidigte er seinen deutschen Meistertitel im Federgewicht gegen Alfred Schweer, Joe Buck, Edgar Basel und Fritz Rings erfolgreich. Am 30. September feierte er in Mailand gegen den Italiener Mario Sitri einen überzeugenden Punktsieg und am 27. Oktober 1961 schlug er in Melbourne in der dritten Begegnung beider Konkurrenten Aldo Pravisani in der 4. Runde KO.

1964 erstmals Europameister im Leichtgewicht

Am 22. Mai 1963 wurde Quatuor in München durch einen KO-Sieg in der 9. Runde über Karl Furcht aus Köln Deutscher Meister im Leichtgewicht, nachdem er seinen Federgewichts-Titel wegen Gewichtsproblemen freiwillig niedergelegt hatte. Am 8. Mai 1964 kämpfte er dann in Berlin gegen den Italiener Michele Gullotti um den vakanten Europameistertitel im Leichtgewicht und siegte dabei in der 14. Runde durch K. o. Nach fast neun Jahren Profizeit war Willy Quatour endlich Europameister geworden.

Am 27. März 1965 erzielte Quatuor in Dortmund in einem Nichttitelkampf gegen den starken Finnen Olli Mäki ein bemerkenswerter Punktsieg und am 26. Dezember 1965 gewann Quatour in Berlin mit einem Punktsieg über den Spanier Juan Albornez ein weiterer EM-Titel im Halbweltergewicht. Auch am 18. Mai 1966 verteidigte er in Arezzo in Italien gegen Piero Brandi seinen Titel erfolgreich durch einen K.-o.-Sieg in der 8. Runde.

Quatours Kampf um den Weltmeistertitel der WBC und der WBA in Tokio

Am 16. November 1967 erhielt Quatuor dann die Chance in Tokio gegen den US-Amerikaner japanischer Herkunft Paul Fuji um die Weltmeistertitel der WBC und der WBA im Leichtgewicht zu kämpfen. Leider hatte er in diesem Kampf großes Pech, denn nach einem tollen Kampf mit leichten Vorteilen für Quatour erlitt dieser in der 4. Runde eine klaffende Augenbrauenverletzung durch einen Kopfstoß Fujis, wegen der er nicht mehr weiter boxen durfte und vom Ringarzt aus dem Kampf genommen wurde. 

Am 10. September machte Willy Quatour im Frankfurter Waldstadion, den zweiten Hauptkampf im Rahmen des WM-Fights von Muhammad Ali gegen Karl Mildenberger. Quatour boxte hier gegen den Italiener Giuseppe Occhipinti und gewann diesen Kampf durch KO in Runde 4.

Willy Quatour1968 legte Quatuor den Europameistertitel und den deutschen Meistertitel im Leichtgewicht wegen erneuter Gewichtsprobleme nieder. Am 8. März 1968 gewann er aber in Köln über Klaus Klein nach 12 Runden nach Punkten und wurde damit wiederum Deutscher Meister, aber dieses Mal im Weltergewicht. Am 24. Januar 1969 versuchte er dann in Rom gegen Bruno Arcari auch Europameister im Weltergewicht zu werden. Das Ende des Kampfes in der 7. Runde war dramatisch und sehr umstritten, denn Quatuor wurde in dieser Runde nach einem verbotenen Genickschlag Arcaris, den der Ringrichter ignorierte, ausgezählt. Alle Proteste Quatuors und seines Managers Wolfgang Müller nützten nichts. Die EBU erklärte das Ergebnis für rechtmäßig und bestätigte Bruno Arcari als Europameister.

Insgesamt absolvierte Willy Quatour 79 Profikämpfe von den er 64 gewann, davon 32 durch KO, 5 Mal boxte er unentschieden und 10 Kämpfe hat er verloren.

Für seine großen Verdienst für den deutschen Profi-Boxsport wurde Willy Quatour mit der Ehren-Mitgliedschaft des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB) geehrt.

Nach dem Ende seiner Profi-Karriere trainierte Willy Quatour die Amateurboxer des BC Viktoria Dortmund, die sehr erfolgreich in der deutschen Bundesliga kämpften.

Der Bund Deutscher Berufsboxer und Boxen1 wird Willy Quatour stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Willy Quatour: Ein großer deutscher Boxer ist gegangen
5 (100%) 64 votes

von -

Bermane Stiverne and Deontay Wilder

IBF Weltmeister
Larry Holmes (USA) 1983-1985
Michael Spinks (USA) 1985-1987
Tony Tucker (USA) 1987
Mike Tyson (USA) 1987-1990
James „Buster“ Douglas (USA) 1990
Evander Holyfield (USA) 1990-1992
Riddick Bowe (USA) 1992-1993
Evander Holyfield (USA) 1993-1994
Michael Moorer (USA) 1994
George Foreman (USA) 1994-1995
Riddick Bowe (USA) 1996-1997
Evander Holyfield (USA) 1997-1999
Lennox Lewis (GB) 1999-2001
Hasim Rahman (USA) 2001
Lennox Lewis (GB) 2001-2002
Chris Byrd (USA) 2002-2006
Wladimir Klitschko (UKR) seit 2006

WBO Weltmeister

Francesco Damiani (ITA) 1989-1991
Ray Mercer (USA) 1991
Michael Moorer (USA) 1992-1993
Tommy Morrison (USA) 1993
Michael Bentt (USA) 1993-1994
Herbie Hide (UK) 1994-1995
Riddick Bowe (USA) 1995-1996
Henry Akinwande (NIG) 1996-1997
Herbie Hide (UK) 1997-1999
Vitali Klitschko (UKR) 1999-2000
Chris Byrd (USA) 2000
Wladimir Klitschko (UKR) 2000-2003
Corrie Sanders (RSA) 2003
Lamon Brewster (USA) 2004-2006
Sergei Ljachowitsch (BEL) 2006
Shannon Briggs (USA) 2006-2007
Sultan Ibragimow (RUS) 2007-2008
Wladimir Klitschko (UKR) seit 2008
WBC Weltmeister
Muhammad Ali (USA) 1964-1967
Joe Frazier (USA) 1968-1970
George Foreman (USA) 1973-1974
Muhammad Ali (USA) 1974-1978
Leon Spinks (USA) 1978
Ken Norton (USA) 1978
Larry Holmes (USA) 1978-1983
Tim Witherspoon (USA) 1984
Pinklon Thomas (USA) 1984-1986
Trevor Berbick (CAN) 1986
Mike Tyson (USA) 1986-1990
James „Buster“ Douglas (USA) 1990
Evander Holyfield (USA) 1990-1992
Riddick Bowe (USA) 1992
Lennox Lewis (GB) 1992-1994
Oliver McCall (USA) 1994-1995
Frank Bruno (UK) 1995-1996
Mike Tyson (USA) 1996
Lennox Lewis (GB) 1997-2001
Hasim Rahman (USA) 2001
Lennox Lewis (GB) 2001-2004
Vitali Klitschko (UKR) 2004-2005
Hasim Rahman (USA) 2005-2006
Oleg Maskajew (RUS) 2006-2008
Samuel Peter (NIG) 2008
Vitali Klitschko (UKR) seit 2008
WBA Weltmeister
Ernie Terrell (USA) 1965-1967
Muhammad Ali (USA) 1967
Jimmy Ellis (USA) 1967-1970
Joe Frazier (USA) 1970-1973
George Foreman (USA) 1973-1974
Muhammad Ali (USA) 1974-1978
Leon Spinks (USA) 1978
Muhammad Ali (USA) 1978-1979
John Tate (USA) 1979-1980
Mike Weaver (USA) 1980-1982
Michael Dokes (USA) 1982-1983
Gerrie Coetzee (RSA) 1983-1984
Greg Page (USA) 1984-1985
Tony Tubbs (USA) 1985-1986
Tim Witherspoon (USA) 1986
James Smith (USA) 1986-1987
Mike Tyson (USA) 1987-1990
James „Buster“ Douglas (USA) 1990
Evander Holyfield (USA) 1990-1992
Riddick Bowe (USA) 1992-1993
Evander Holyfield (USA) 1993-1994
Michael Moorer (USA) 1994
George Foreman (USA) 1994-1995
Bruce Seldon (USA) 1995-1996
Mike Tyson (USA) 1996
Evander Holyfield (USA) 1996-1999
Lennox Lewis (GB) 1999-2000
Evander Holyfield (USA) 2000-2001
John Ruiz (USA) 2001-2003
Roy Jones Jr. (USA) 2003-2004
John Ruiz (USA) 2004-2005
Nikolai Valuev (RUS) 2005-2007
Ruslan Chagaev (UZB) 2007-2008
Nikolai Valuev (RUS) 2008-2009
David Haye (UK) seit 2009

Weltmeister von 1882 bis 1964

John L. Sullivan (USA) 1882-1892
James J. Corbett (USA) 1892-1897
Bob Fitzsimmons (GB) 1897-1899
James J. Jeffries (USA) 1899-1905
Marvin Hart (USA) 1905-1906
Tommy Burns (CAN) 1906-1908
Jack Johnson (USA) 1908-1915
Jess Willard (USA) 1915-1919
Jack Dempsey (USA) 1919-1926
Gene Tunney (USA) 1926-1928
Max Schmeling (GER) 1930-1932
Jack Sharkey (USA) 1932-1933
Primo Carnera (ITA) 1933-1934
Max Baer (USA) 1934-1935
James J. Braddock (USA) 1935-1937
Joe Louis (USA) 1937-1949
Ezzard Charles (USA) 1949-1951
Jersey Joe Walcott (USA) 1951-1952
Rocky Marciano (USA) 1952-1956
Floyd Patterson (USA) 1956-1959
Ingemar Johansson (SWE) 1959-1960
Floyd Patterson (USA) 1960-1962
Sonny Liston (USA) 1962-1964

 

Schwergewichts Champions
5 (100%) 104 votes

von -

Die Meistermacher

Foto Sdunek Wegner

Was wäre ein erfolgreicher Boxer ohne seinen Boxtrainer? Hinter jedem bekannten Boxer steht ein bekannter Boxtrainer. Die Boxtrainer allerdings werden im Boxsport viel zu wenig gewürdigt. Deshalb haben wir diese Internetseite ins Leben gerufen. Hier finden Sie alle Informationen zu allen bekannten Erfolgs-Trainern, die in Deutschland gearbeitet haben, so wie auch Infos über alle bekannte und erfolgreiche internationale Boxtrainer.

Klicken Sie auf den Namen des Trainers um mehr über ihn zu erfahren:

Ulli Wegner Fritz Sdunek Michael Timm Manfred Wolke Magomed Schaburow Arthur Grigorian Torsten Schmitz Mario Guedes Torsten May Rudi Fink Eckard Dagge Freddy Roach Angelo Dundee Teddy Atlas Buddy McGirt Eddie Mustafa Muhammad Emanuel Steward Constantine “Cus” D’Amato Leonardo Pijetraj

Boxtrainer
5 (100%) 20 votes

von -

Die wichtigste Person im Boxing Business ist eigentlich nicht der Boxer selbst, sondern der Boxpromoter. Denn was wäre der beste Boxer der Welt, wenn er keinen Promoter findet, der mit ihm veranstaltet und ihn der Öffentlichkeit präsentiert? Boxpromoter schließen Verträge über die Übertragungsrechte großer Boxveranstaltungen mit den diversen TV-Sendern und es ist eigentlich der Boxpromoter, der einen Boxer zum Star macht. Ohne einen cleveren Boxpromoter, der an einen Boxer glaubt und ihn promotet – das heißt: mit ihm einen Promotervertrag abschließt – bliebe das größte Boxtalent im Verborgenen. Es gibt eine Menge talentierter Boxer und es gibt auch eine Menge talentierter Trainer, genauso gibt es eine Menge cleverer Box-Manager, aber sie wären alle nichts, ohne einen erfolgreichen Boxpromoter, der an das Talent eines Boxers glaubt und der den Boxer in der eigenen Veranstaltung auftreten lässt und ihm dafür eine Börse bezahlt. Von dieser Börse die der Boxpromoter bezahlt lebt der Boxer, der Trainer und der Manager.

Es gibt viele bekannte Boxpromoter in der schillernden Welt des Boxsports und oft sind diese Boxpromoter bekannter als mancher Boxer. So zum Beispiel Don King oder Bob Arum aus den USA oder Frank Warren aus England. Es gibt im Boxing-Business einen alten Spruch, der da heißt: “Boxer kommen und gehen – Boxpromoter bleiben.”  In diesem Spruch steckt viel Wahrheit, denn ein Boxer hat vielleicht ein Karrierehoch von maximal 10 Jahren, ein Boxpromoter aber meist das ganze Leben. So hat Don King zum Beispiel schon in den sechziger Jahren Cassius Clay, der später dann Muhammad Ali hieß, promotet. Dies ging dann weiter mit Joe Frazier, George Foreman, Evander Holyfield, Lennox Lewis, Marvin Hagler, Thomas Hearns, Sugar Ray Leonard und, und, und….  Ein erfolgreicher Boxpromoter promotet in seinem Leben meist Generationen von großen Boxern. Auch in Deutschland gab und gibt es große und bekannte Boxpromoter. Diese möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Promoter
5 (100%) 114 votes

von -

marco-huck

WBO Weltmeister im Cruisergewicht:

Marco Huck (GER)

Arthur-Abraham-mit-WM-Gürtel

WBO Weltmeister im Supermittelgewicht:

Arthur Abraham (GER)

IBF Weltmeister im Cruisergewicht

Yoan Paplo Hernandez

Aktuelle deutsche Welmeister
5 (100%) 1 vote

von -

Herzlich Willkommen bei BOXEN1.com

BOXEN1 ist ein Boxsport-Internetportal in deutscher Sprache für alle Fans und Liebhaber des Profi-Boxsports. Sie finden bei uns die aktuellsten Weltranglisten von WBC, WBA, IBF und WBO sowie eine Auflistung aller großen kommenden Boxveranstaltungen weltweit. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch alle Kampfergebnisse vergangener Box-Veranstaltungen so wie viele andere interessante Dinge aus der Welt des internationalen Boxsports.

manny pacquiao

Manny Pacquiao gilt als einer der beiden besten pound4pound Boxer der Welt. Pacquiao ist auf den Philippinen geboren, wo er auch die meiste Zeit lebt und inzwischen auch politisch aktiv ist. Im Mai 2010 gewann Pacquiao die Kongresswahlen in der Provinz Sarangani und wurde daraufhin deren Regierungschef. Er gilt schon heute als der kommende Präsident der Philippinen. Manny ist der einzige Boxer der Welt der aktuell in sieben Gewichtklassen den Weltmeistertitel einer der vier großen Boxverbände gewann, durch diese einzigartige Leistung gilt Pacquiao schon heute als einer der erfolgreichsten Boxer der Boxgeschichte. Im Jahre 2010 war Pacquiao mit einem Verdienst von 32 Millionen Dollar der bestverdienenste Sportler der Welt.

floyd mayweather

Floyd „Money“ Mayweather kämpft (wenn auch bisher noch nicht im Ring) mit Manny Pacquiao um den Titel als Gewichtsklassen übergreifend bester Boxer der Welt. Seit über zwei Jahren träumt die Boxwelt vom Jahrhundert-Fight Pacquiao vs. Mayweather, aber dieses Duell der Superlative scheint ein Traum zu bleiben. Im Gegensatz zu Pacquiao ist Floyd Mayweather in allen seinen Kämpfen ungeschlagen. Er war bisher in sechs verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister und gilt als der Boxer, der in seiner Boxkarriere bisher das meiste Geld verdient hat.

Klitschkos

Die Klitschko Brothers, Wladimir und  Vitali aus der Ukraine, beherrschen seit Jahren das Schwergewicht und halten zusammen alle vier WM-Titel der vier großen Welt-Boxverbände: Wladimir ist Weltmeister bei WBA, WBO und IBF und Vitali trägt den Titel der WBC. Nachdem Wladimir bei den Olympischen Spielen in 1996 in Atlanta die Goldmedaille im Schwergewicht gewonnen hatte, unterschrieben die beiden Brüder noch im gleichen Jahr einen Profivertrag bei Universum Boxpromotion in Hamburg. Inzwischen sind die Beiden ihr eigener Promoter und veranstalten mit ihrer Firma K2 ihre Kämpfe selbst. Hierbei kommen bis zu 50.000 Menschen in große Fussball-Stadien und die Einschaltquoten beim Haussender der Klitschkos, RTL, sind meist im zweistelligen Millionenbereich.

mike tyson

Mike Tyson war der jüngste Schergewichts-Weltmeister der Box-Geschichte, er gewann den Weltmeister-Titel im Schwergewicht im Alter von nur 20 Jahren. Darüber hinaus war Tyson der erste Weltmeister, der gleichzeitig von den drei Boxverbänden WBC, WBA und IBF anerkannt wurde. Er durfte sich deshalb auch Undisputed Heavyweight Champion nennen, da zum Zeitpunkt seines Karriere-Höhepunktes die WBO noch nicht die heutige Anerkennung fand. Am 28. Juni 1997 trat Mike Tyson erneut gegen Evander Holyfield an, dieser hatte schon den ersten Fight der Beiden durch KO in Runde 11 gewonnen. Tyson hatte auch in diesem Revanchekampf keine Chance gegen Holyfield und biss diesem, wohl aus Frust hierüber, ein Stück seine rechten Ohrs ab. Diese Beißattacke beschädigte Tysons Reputation in erheblichem Maße.

Lennox Lewis

Lennox Lewis war über Jahre der stärkste Boxer im Schwergewicht. Er ist neben Muhammad Ali, Evander Holyfield und Vitali Klitschko einer von vier Boxern, die mindestens dreimal in ihrer Karriere die Weltmeisterschaft im Schwergewicht gewinnen konnten. Lennox der in England geboren wurde, wanderte mit seinen Eltern, als er gerade zwölf Jahre alt war, nach Kanada aus und nahm dann später die kanadische Staatsbürgerschaft an. Für seine neue Wahlheimat Kanada, geann Lewis bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 die Goldmedaille im Superschwergewicht. Als Profi hielt Lennox Lewis die Weltmeistertitel von WBC, WBA und IBF. Lewis besiegte unter anderem Mike Tyson durch KO in Runde 8 und gewann gegen Vitali Klitschko durch Abbruch wegen einer starken Verletzung an Klitschkos Auge nach Ende der 6. Runde.

Nonito Donaire

Nonito Donaire wird schon jetzt als der designierte Nachfolger von Manny Pacquiao gehandelt. Donair der ebenfalls von den Philippinen kommt ist Jahrgang 1982 und wurde durch einen Sieg über Vic Darchinyan IBF Weltmeister im Fliegengewicht. Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen ging Donaire eine Gewichtsklasse nach oben und gewann in dieser neuen Gewichtsklasse des Superfliegengewichts gleich den WBA WM-Titel. Dann gin Donaire wieder eine Klasse nach oben und gewann hier im Bantamgewicht die Weltmeistertitel der Verbände WBC und WBO. Kurz darauf gewann er auch noch in dieser Gewichtsklasse den Gürtel der IBF. Donaire ist sicher der kommende Superstar des Profi-Boxens.

Wladimir-Klitschko-Wallpaper

Wladimir Klitschko ist seit vielen Jahren die unumstrittene Nr.1 in der Königsklasse des Profi-Boxens. Klitschko wurde am 25. März 1976 in Semipalatinsk in Kasachstan geboren, hat aber die ukrainische Staatsbürgerschaft und er ist aktueller Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO, WBA und IBO. Auch die Fachzeitschrift „The Ring“ (die Bibel des Boxens) hat Wladmir Klitschko als besten Schwergewichtler der Welt mit dem Champions-Gürtel des Ring-Magazins gekürt. Von 118 Amateurkämpfen gewann Klitschko 112. Seinen größten Erfolg als Amateur errang er bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er als erster Weißer die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 91 kg im Superschwergewicht gewann. Ursprünglich war sein Bruder Vitali in dieser Gewichtsklasse für die Olympischen Spiele nominiert worden, da dieser aber positiv auf ein Steroid getestet und gesperrt worden war, rückte Wladimir Klitschko nach. Als Profi absolvierte Wladmir inzwischen 61 Kämpfe von denen er 59 Kämpfe gewann. Klitschkos Kämpfe werden vom deutschen Privat-Sender RTL übertragen und Wladmir zählt zu den am besten verdienenden Box-Profis der Welt.

David Haye

David Haye war Europameister im Crusergewicht und erkämpfet die WM-Titel von WBC, WBA und WBO in dieser Gewichtsklasse. Haye galt als der beste Cruisergewichtler seiner Zeit bevor er eine Klasse höher in die Königsklasse wechselt und sich vom Russen-Riesen Nikolay Valuev dann auch noch den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht holte. Allerdings verlor David Haye diesen Titel dann wieder in einem Kampf gegen Wladimir Klitschko dem er nach Punkten unterlag.

Sergio Martinez

Sergio Gabriel „Maravilla“ Martínez ist der zur Zeit stärkste Mittelgewichtler der Welt. Der Argentinier trägt die WM-Gürtel von WBC, WBO, IBO und des RING-Maganzins. Zudem ist Martinez Träger des  WBC Diamond Gürtels. Martinez begann erst im Alter von 20 Jahren mit dem Boxen und bestritt innerhalb von nur eineinhalb Jahren 41 Amateurkämpfe, wovon er lediglich einen einzigen Kampf umstritten nach Punkten verlor. Er wurde zweimal Argentinischer Meister und wurde zu Argentiniens Nachwuchsboxer des Jahres gewählt. Während dieser beeindruckenden Amateurzeit entstand auch sein Kampfname „Maravilla“, zu Deutsch „Wunder“. Als Profi schlug Martinez Paul Williams, Kelly Pavlick, Sergey Dzinziruk und Matthew Macklin. Seinen nächsten Kampf soll Martinez gegen Juli Cesar Chavez jr. bestreiten.

Timothy Bradley

Timothy Bradley  wurde am  29. August 1983 in Palm Springs, Kalifornien, USA geboren. Bradley ist ein US-amerikanischer Profiboxer, ehemaliger Junioren-Weltmeister der WBC im Halbwelter- und Weltergewicht, ehemaliger WBC-Weltmeister im Halbweltergewicht sowie aktueller WBO-Weltmeister im Halbweltergewicht. 

Bradley begann seine Karriere als Profiboxer im August 2004. Seinen ersten großen Kampf bestritt er am 10. Mai 2008 gegen den Briten Junior Witter, als er um den Titel der WBC im Halbweltergewicht kämpfte. In diesem Kampf konnte er nach einer knappen 2:1-Punktrichterentscheidung den Weltmeistertitel gewinnen.

Nach einer erfolgreichen Titelverteidigung gegen Edner Cherry am 13. September 2008 in Biloxi (Mississippi), bestritt Bradley am 4. April 2009 einem Titelvereinigungskampf gegen WBO-Titelträger Kendall Holt und siegte, trotz Niederschlägen in der ersten und letzten Runde, über zwölf Runden nach Punkten. Da er jedoch eigentlich gegen den von der WBC bestimmten Pflichtherausforderer Devon Alexander hätte antreten sollen, wurde ihm wenig später der WBC-Titel aberkannt.

Am 1. August 2009 kam es zu der ersten Titelverteidigung des WBO-Titels gegen Nate Campbell. Campbell zog sich am Anfang der dritten Runde einen schweren Cut zu, so dass der Kampf in der dritten Runde vom Ringarzt gestoppt werden musste. Der Ringrichter entschied auf einen technischen KO-Sieg für Bradley, da er einen unabsichtlichen Kopfstoß, welcher erst zu der Cutverletzung führte, nicht bemerkt hatte. Deswegen wurde diese Entscheidung später auch von der California State Athletic Commission aufgehoben und der Kampf gilt als nicht gewertet.

Am 12. Dezember 2009 siegte er in Kalifornien einstimmig nach Punkten gegen Lamont Peterson (27-0) und hatte ihn in der dritten Runde auch am Boden. Im Juli 2010 folgte ein einstimmiger Punktesieg gegen den ebenfalls ungeschlagenen Luis Carlos Abregu (29-0).

Im Januar 2011 schlug er diesmal auch den ungeschlagenen Devon Alexander (21-0) durch eine technische Entscheidung; in der 10. Runde erlitt Alexander durch einen unabsichtlichen Kopfstoß durch Bradley eine Cutverletzung, die zum Abbruch des Kampfes und Auswertung der Punktzettel führte auf denen Bradley vorne lag.

Im November 2011 besiegte er Joel Casamayor (38-5) durch t.K.o. in der achten Runde und hatte ihn bereits in den Runden 5 und 6 am Boden. Am 9. Juni 2012 boxte er in Las Vegas gegen die Nummer 1 im Weltergewicht, den Philippiner Manny Pacquiao (54-3) und siegte höchst umstritten per Split Decision nach Punkten. Im März 2013 verteidigte er den Titel einstimmig gegen Ruslan Prowodnikow (22-1).

Boxing Stars
5 (100%) 2 votes

BOXEN1.com ist ein Boxsport-Internetportal in deutscher Sprache für alle Fans und Liebhaber des Profi-Boxsports. Sie finden bei uns die aktuellsten Weltranglisten von WBC, WBA, IBF und WBO sowie eine Auflistung aller großen kommenden Boxveranstaltungen weltweit. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch alle Kampfergebnisse vergangener Box-Veranstaltungen so wie viele andere interessante Dinge aus der Welt des internationalen Boxsports.

Manny Pacquiao

Manny Pacquiao gilt als einer der beiden besten pound4pound Boxer der Welt. Pacquiao ist auf den Philippinen geboren, wo er auch die meiste Zeit lebt und inzwischen auch politisch aktiv ist. Im Mai 2010 gewann Pacquiao die Kongresswahlen in der Provinz Sarangani und wurde daraufhin deren Regierungschef. Er gilt schon heute als der kommende Präsident der Philippinen. Manny ist der einzige Boxer der Welt der aktuell in sieben Gewichtklassen den Weltmeistertitel einer der vier großen Boxverbände gewann, durch diese einzigartige Leistung gilt Pacquiao schon heute als einer der erfolgreichsten Boxer der Boxgeschichte. Im Jahre 2010 war Pacquiao mit einem Verdienst von 32 Millionen Dollar der bestverdienenste Sportler der Welt.Floyd Mayweather
Floyd „Money“ Mayweather kämpft (wenn auch bisher noch nicht im Ring) mit Manny Pacquiao um den Titel als Gewichtsklassen übergreifend bester Boxer der Welt. Seit über zwei Jahren träumt die Boxwelt vom Jahrhundert-Fight Pacquiao vs. Mayweather, aber dieses Duell der Superlative scheint ein Traum zu bleiben. Im Gegensatz zu Pacquiao ist Floyd Mayweather in allen seinen Kämpfen ungeschlagen. Er war bisher in sechs verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister und gilt als der Boxer, der in seiner Boxkarriere bisher das meiste Geld verdient hat.Klitschkos
Die Klitschko Brothers, Wladimir und  Vitali aus der Ukraine, beherrschen seit Jahren das Schwergewicht und halten zusammen alle vier WM-Titel der vier großen Welt-Boxverbände: Wladimir ist Weltmeister bei WBA, WBO und IBF und Vitali trägt den Titel der WBC. Nachdem Wladimir bei den Olympischen Spielen in 1996 in Atlanta die Goldmedaille im Schwergewicht gewonnen hatte, unterschrieben die beiden Brüder noch im gleichen Jahr einen Profivertrag bei Universum Boxpromotion in Hamburg. Inzwischen sind die Beiden ihr eigener Promoter und veranstalten mit ihrer Firma K2 ihre Kämpfe selbst. Hierbei kommen bis zu 50.000 Menschen in große Fussball-Stadien und die Einschaltquoten beim Haussender der Klitschkos, RTL, sind meist im zweistelligen MillionenbereichMikeTyson
Mike Tyson war der jüngste Schergewichts-Weltmeister der Box-Geschichte, er gewann den Weltmeister-Titel im Schwergewicht im Alter von nur 20 Jahren. Darüber hinaus war Tyson der erste Weltmeister, der gleichzeitig von den drei Boxverbänden WBC, WBA und IBF anerkannt wurde. Er durfte sich deshalb auch Undisputed Heavyweight Champion nennen, da zum Zeitpunkt seines Karriere-Höhepunktes die WBO noch nicht die heutige Anerkennung fand. Am 28. Juni 1997 traz Mike Tyson erneut gegen Evander Holyfield an, dieser hatte schon den ersten Fight der Beiden durch KO in Runde 11 gewonnen. Tyson hatte auch in diesem Revanchekampf keine Chance gegen Holyfield und biss diesem, wohl aus Frust hierüber, ein Stück seine rechten Ohrs ab. Diese Beißattacke beschädigte Tysons Reputation in erheblichem Maße.lewis-lennox-06232015-us-news-getty-ftr_bas9fwswdxt51sic9guvgk53e
Lennox Lewis war über Jahre der stärkste Boxer im Schwergewicht. Er ist neben Muhammad Ali, Evander Holyfield und Vitali Klitschko einer von vier Boxern, die mindestens dreimal in ihrer Karriere die Weltmeisterschaft im Schwergewicht gewinnen konnten. Lennox der in England geboren wurde, wanderte mit seinen Eltern, als er gerade zwölf Jahre alt war, nach Kanada aus und nahm dann später die kanadische Staatsbürgerschaft an. Für seine neue Wahlheimat Kanada, geann Lewis bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 die Goldmedaille im Superschwergewicht. Als Profi hielt Lennox Lewis die Weltmeistertitel von WBC, WBA und IBF. Lewis besiegte unter anderem Mike Tyson durch KO in Runde 8 und gewann gegen Vitali Klitschko durch Abbruch wegen einer starken Verletzung an Klitschkos Auge nach Ende der 6. Runde.

Nonito Donaire wird schon jetzt als der designierte Nachfolger von Manny Pacquiao gehandelt. Donair der ebenfalls von den Philippinen kommt ist Jahrgang 1982 und wurde durch einen Sieg über Vic Darchinyan IBF Weltmeister im Fliegengewicht. Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen ging Donaire eine Gewichtsklasse nach oben und gewann in dieser neuen Gewichtsklasse des Superfliegengewichts gleich den WBA WM-Titel. Dann gin Donaire wieder eine Klasse nach oben und gewann hier im Bantamgewicht die Weltmeistertitel der Verbände WBC und WBO. Kurz darauf gewann er auch noch in dieser Gewichtsklasse den Gürtel der IBF. Donaire ist sicher der kommende Superstar des Profi-Boxens.Wladimir-Klitschko-Wallpaper
Wladimir Klitschko ist seit vielen Jahren die unumstrittene Nr.1 in der Königsklasse des Profi-Boxens. Klitschko wurde am 25. März 1976 in Semipalatinsk in Kasachstan geboren, hat aber die ukrainische Staatsbürgerschaft und er ist aktueller Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO, WBA und IBO. Auch die Fachzeitschrift „The Ring“ (die Bibel des Boxens) hat Wladmir Klitschko als besten Schwergewichtler der Welt mit dem Champions-Gürtel des Ring-Magazins gekürt. Von 118 Amateurkämpfen gewann Klitschko 112. Seinen größten Erfolg als Amateur errang er bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er als erster Weißer die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 91 kg im Superschwergewicht gewann. Ursprünglich war sein Bruder Vitali in dieser Gewichtsklasse für die Olympischen Spiele nominiert worden, da dieser aber positiv auf ein Steroid getestet und gesperrt worden war, rückte Wladimir Klitschko nach. Als Profi absolvierte Wladmir inzwischen 61 Kämpfe von denen er 59 Kämpfe gewann. Klitschkos Kämpfe werden vom deutschen Privat-Sender RTL übertragen und Wladmir zählt zu den am besten verdienenden Box-Profis der Welt.

David Haye

David Haye war Europameister im Crusergewicht und erkämpfet die WM-Titel von WBC, WBA und WBO in dieser Gewichtsklasse. Haye galt als der beste Cruisergewichtler seiner Zeit bevor er eine Klasse höher in die Königsklasse wechselt und sich vom Russen-Riesen Nikolay Valuev dann auch noch den WBA-Weltmeistertitel im Schwergewicht holte. Allerdings verlor David Haye diesen Titel dann wieder in einem Kampf gegen Wladimir Klitschko dem er nach Punkten unterlag.

Sergio Martinez

Sergio Gabriel „Maravilla“ Martínez ist der zur Zeit stärkste Mittelgewichtler der Welt. Der Argentinier trägt die WM-Gürtel von WBC, WBO, IBO und des RING-Maganzins. Zudem ist Martinez Träger des  WBC Diamond Gürtels. Martinez begann erst im Alter von 20 Jahren mit dem Boxen und bestritt innerhalb von nur eineinhalb Jahren 41 Amateurkämpfe, wovon er lediglich einen einzigen Kampf umstritten nach Punkten verlor. Er wurde zweimal Argentinischer Meister und wurde zu Argentiniens Nachwuchsboxer des Jahres gewählt. Während dieser beeindruckenden Amateurzeit entstand auch sein Kampfname „Maravilla“, zu Deutsch „Wunder“. Als Profi schlug Martinez Paul Williams, Kelly Pavlick,Sergey Dzinziruk und Matthew Macklin. Seinen nächsten Kampf soll Martinez gegen Juli Cesar Chavez jr. bestreiten.

Anthona Joshua

Antony Joshua gewann gewann im Jahre 2012 als Amateur-Boxer das internationale Boxturnier „Bocskai Memorial Tournament“ in Ungarn, wobei er im Halbfinale auch den Europameister Sergei Kusmin bezwang. Zudem erreichte er den ersten Platz beim internationalen „Algirdas Šocikas Tournament“ in Litauen. Bei den 30. Olympischen Sommerspielen in London, gewann er den Achtelfinal-Kampf mit einer 17:16 Punktwertung gegen den Kubaner Erislandy Savón. Im Viertelfinale gewann er mit 15:11 gegen den Chinesen Zhang Zhilei und stand somit im Halbfinale, wo er den Kasachen Iwan Dytschko 13:11 besiegte und ins Finale einzog. Dort besiegte er Roberto Cammarelle +18:18

Seinen ersten Profikampf bestritt er am 5. Oktober 2013 in London gegen Emanuele Leo (Bilanz: 8-0-0) und gewann durch K. o. in der ersten Runde. Im Mai 2015 besiegte er Kevin Johnson vorzeitig in Runde 2 und verteidigte damit erstmals seinen WBC-International-Titel. Im September desselben Jahres traf er auf den 2,01 m großen, 113 kg schweren, bis dahin ungeschlagenen (Bilanz: 21-0-0) Schotten Gary Cornish. Cornish war bis dahin nicht nur bei den Profis ungeschlagen, sondern auch bei den Amateuren. Joshua schlug Cornish bereits in der ersten Runde k. o. und fügte ihm somit seine erste Niederlage zu.

Exakt drei Monate später trat Joshua gegen seinen bisher stärksten Gegner, gegen seinen Landsmann, den jamaikanisch-stämmigen, körperlich starken Puncher Dillian Whyte, der ihn bei den Amateuren besiegt hatte, an. In Runde 2 schien Joshuas kometenhafter Aufstieg erstmals etwas gebremst, als Whyte ein paar harte Hände ins Ziel brachte. In der 7. Runde schlug Joshua Whyte jedoch schwer k. o. und nahm somit Revanche für seine Niederlage bei den Amateuren.

Am 29. April 2017 kämpfte Anthony Joshua vor 90.000 Zuschauern im Wembley Stadion gegen Wladimir Klitschko. Es ging um die Verteidigung des IBF-Titels sowie um die vakanten Titel des IBO und des WBA-Superchampions. Joshua konnte den Kampf durch technischen K. o. in der 11. Runde gewinnen, nachdem beide Boxer in der fünften bzw. in der sechsten Runde zu Boden gegangen waren und hatten angezählt werden müssen. Dieser Kampf war der bisher längste in seiner Profikarriere; zuvor war kein anderer Gegner über die 7. Runde gekommen.

Boxing-Stars – Champions im Profiboxen
5 (100%) 25 votes