Boxsport

Patrick Wojcicki und Antonino Spatola
Patrick Wojcicki mit seinem Coach Antonino Spatola

Wojcicki-Coach Antonino Spatola warnt Gegner: „Ronny muss am Freitag richtig aufpassen!“

Antonino Spatola könnte der nächste Kult-Coach im deutschen Boxen werden! Mit Leidenschaft, Fachkenntnis und markanten Sprüchen erinnert der Italo-Wolfsburger an eine Kreuzung aus Giovanni Trapattoni und Ulli Wegner. Am Freitag (18. Mai) steht er wohl vor seinem bislang wichtigsten Kampf als Boxtrainer, denn dann muss sein Schützling Patrick Wojcicki im Kampf um den IBF Intercontinental-Titel im Mittelgewicht gegen Ronny Mittag ran. Was Spatola über Patrick Wojcicki, Gegner Ronny Mittag und dem Kampf am Freitag in Potsdam denkt, verrät er hier im Interview.

Wojcicki vs Mittag

Antonino Spatola, wie lief die Vorbereitung auf den Kampf?

Antonino Spatola: „Sehr gut. Patrick hat fantastisch gearbeitet. Wir sind jetzt fast am Ziel. Die nächsten Tage kann sich Patrick ein wenig ausruhen.“

Wie lange dauerte die Vorbereitung?

Antonino Spatola: „Zirka acht Wochen. Wir haben in Wolfsburg und Berlin trainiert.“

Ist die Verschiebung des Kampfes ein Nachteil für Patrick?

Antonino Spatola: „Nein, im Gegenteil. Wir sind noch stärker geworden.“

Was halten Sie von Ronny Mittag?

Antonino Spatola: „Er ist ein netter Junge. Er wird sich auch im Ring hoffentlich nett benehmen. Denn, falls er frech werden sollte, muss er sehr aufpassen!“

Wie kann Patrick Ronny Mittag schlagen?

Antonino Spatola: „Patrick kann jeden schlagen. Ich werde nichts zur Taktik sagen, das ist klar. Nach der 1. Runde werden wir sehen, welche Taktik wir einschlagen werden. Wir haben Pläne, sind bestens vorbereitet.“

Wie sieht die Zukunft von Patrick aus?

Antonio Spatola: „Patrick ist ein sehr vielseitiger Boxer. Ich darf das eigentlich nicht sagen, weil er natürlich jetzt sehr fokussiert auf Ronny ist, aber unser Ziel ist eine Weltmeisterschaft. Am liebsten gegen Golovkin oder Alavares.“

Patrick ist ihr erfolgreichster Boxer. Wen trainieren Sie noch?

Antonino Spatola: „Zum Beispiel Bukurim „Limi“ Tairi, der früher in der Nationalmannschaft geboxt hat und im Cruiser- oder Schwergewicht noch einiges erreichen wird – und dazu noch einige Bundesliga-Boxer.“

Wie ist Ihr Verhältnis zu Patrick Wojcicki?

Antonino Spatola: „Patrick ist mein Lieblingsschüler – das ist er immer gewesen. Er ist wie ein Sohn für mich.“

Was sagen Sie zu den Sprüchen der „Wikinger“, die mal wieder ordentlich provoziert haben?

Antonino Spatola (lacht): „Berliner Schnauze!“

Tickets sind online unter www.eventim.de, telefonisch unter der Hotline 01806 533933 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Wojcicki vs Mittag – Wojcicki-Coach Antonino Spatola im Interview
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Nick Hannig
Nick Hannig

In Potsdam: Spätstarter Nick Hannig greift wieder an!

Er betreibt einen eigenen Boxclub, ist Konstruktionsmechaniker, arbeitet als selbstständiger Sicherheitsunternehmer und Personenschützer, nennt sich selbst „Mr Business“, hat 100 Amateurkämpfe – und will nochmal die Box-Szene im Super-Mittelgewicht aufmischen! Die ungewöhnliche Karriere des Nick Hannig aus Berlin wird sich am 18. Mai in der Potsdamer MBS Arena (live ab 20 Uhr auf SPORT1) fortsetzen. Eine irre Geschichte!

Denn: Hannig hat erst drei (!) Profikämpfe bestritten. Sein Debüt gab der sympathische Berliner vor gut einem Jahr (ebenfalls in Potsdam). „Eigentlich wollte ich nur ein Mal als Profi in den Ring steigen“, sagt Hannig. Doch daraus wurden mittlerweile drei Kämpfe – und drei Mal siegte „Mr Business“ durch Knockout. Das macht Lust auf mehr! In Potsdam boxt Hannig am 18. Mai gegen den Tschechen Tomas Bezvoda (5-1).

„Ich freue mich, nach meiner ersten Auslandserfahrung als Profi (Anm: K.o.-Sieg über den Dänen Basharov in Struer) mich nun gleich wieder meinen Fans in meiner Heimat präsentieren zu dürfen. Ich möchte an meine Leistung in Dänemark anknüpfen und meine Fans auf meiner Reise in Richtung europäische Spitze mitnehmen“, sagt Hannig.

Europäische Spitze? Mit 31 Jahren und drei Profikämpfen? Hört sich verrückt an, ist es aber nicht, denn das Potential dazu hat der Berliner. Die Fakten: Langjähriges Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, Gewinn der Deutschen Meisterschaft, Teilnahme an der EM, viele Bundesligakämpfe für die Hertha – insgesamt 100 Amateurkämpfe (79 Siege).

Manager Dennis Lindner mit Nick Hannig
Manager Dennis Lindner mit Nick Hannig

Sein Manager Dennis Lindner: „Für mich ist Nick ein sehr kompletter Boxer. Zudem bekommt er die Leitung seiner Firma und seinen Sport immer unter einen Hut. Wir werden noch vier bis fünf Kämpfe brauchen, dann ist Nick soweit, um auch im Profibereich auf europäischen Spitzenniveau mithalten zu können.“

Wer würde es ihm nicht gönnen? Neben seiner hervorragenden Ausbildung bei den Amateuren bringt Hannig aber auch immer viele Fans mit, die ihn unterstützen. Für sein „Heimspiel“ in Potsdam haben sich schon knapp 500 seiner Anhänger angekündigt.

Promoter Nisse Sauerland
Promoter Nisse Sauerland

Auch Nisse Sauerland hält viel vom Business-Boxer: „Nick ist ein sehr guter Boxer und hat auch mit 31 Jahren noch sehr gute Chancen, sich in den Weltranglisten weit nach oben zu boxen und Titel zu holen.“

Neben dem Kampf von Nick Hannig stehen am 18. Mai u.a. die Fights zwischen Patrick Wojcicki und Ronny Mittag (IBF-Intercontinental-Meisterschaft), die Doppel-WM zwischen Nina Meinke und Elina Tissen sowie Fights von Denis Radovan und Youngster Simon Zachenhuber auf dem Programm.

Tickets sind online unter www.eventim.de, telefonisch unter der Hotline 01806 533933 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Eine irre Geschichte!
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Simon Zachenhuber und Denis Radovan
Simon Zachenhuber und Denis Radovan

Youngster Simon Zachenhuber gibt sein Profi-Debüt – Denis Radovan macht seinen 9. Kampf in Potsdam

Neben den spannenden Duellen zwischen Patrick Wojcicki und Ronny Mittag sowie dem WM-Kampf zwischen Nina Meinke und Elina Tissen, dürfen sich die Box-Fans in Potsdam am 18. Mai auch auf eine ganz besondere Premiere freuen. Simon Zachenhuber wird sein Profi-Debüt geben!

von links: Antonino Spatola, Patrick Wojcicki, Ronny Mittag, Winfried Spiering und Freddy Ness
von links: Antonino Spatola, Patrick Wojcicki, Ronny Mittag, Winfried Spiering und Freddy Ness

Der 19-jährige Erdinger gilt als große Hoffnung im deutschen Boxen. Der Mittelgewichtler konnte schon große Erfolge im Kickboxen feiern und wird seit einiger Zeit von Conny Mittermeier trainiert. Zudem hat Zachenhuber mit Klaus Kärcher einen erfolgreichen Sport-Manager an seiner Seite.

Simon Zachenhuber / Foto: Facebook
Simon Zachenhuber / Foto: Facebook

„Er ist sehr talentiert. Wenn man Simon behutsam aufbaut, kann aus ihm ein sehr guter Boxer werden“, sagt Trainer Mittermeier, der schon Tyron Zeuge zum Weltmeister machte. Neben Zachenhuber wird aber auch Mittermeiers Schützling Denis Radovan (8-0-0) von Team Sauerland in Potsdam in den Ring steigen. Mittermeier: „Denis gehört für mich zu den besten Super-Mittelgewichtlern in Deutschland.“

Zachenhuber kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Seine Schwester Amelie gehört zu den großen Hoffnungen im deutschen Schwimmsport, knackt momentan einen Bahnrekord nach dem anderen.

Denis Radovan / Foto: Sebastian Heger
Denis Radovan / Foto: Sebastian Heger

Der Bayer bringt aber auch prominente Unterstützung mit! So wird zum Beispiel Leichtathletin Alica Schmidt (gefeiert in den sozialen Netzwerken und als „schönste Sportlerin weltweit“ ausgezeichnet) die Daumen am Ring drücken. Auf der Gästeliste stehen zudem die Olympia-Sieger Florian Hambüchen und Sebastian Brendel, die allesamt von Klaus Kärcher betreut werden, der früher u.a. Sauerland-Boxer Markus Beyer managte.

Promoter Nisse Sauerland: „Wir sind immer auf der Suche nach jungen Talenten. Wir freuen uns sehr, dass Simon seinen ersten Kampf bei uns bestreiten wird.“

SPORT1 zeigt Zachenhubers Debüt live ab 20 Uhr.

Tickets sind online unter www.eventim.de, telefonisch unter der Hotline 01806 533933 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Nächster Star?
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Sophie Alisch / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin
Sophie Alisch / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin

Sophie Alisch konnte sich auch bei der U19 durchsetzen und das WM-Ticket lösen

In der vergangenen Woche endeten die U19 Europameisterschaften (weiblich & männlich). Aus Schweriner Sicht nahmen die Sportler/innen Eliana Nebihi (w/54 kg), Sophie Alisch (w/57 kg) und Viktor Jurk (m/91 kg) teil.

Eliana Nebihi verlor im ersten Kampf gegen Bulgarien und schied somit in der ersten Rundeaus. Für Eliana war es die erste internationale Höhepunkt für die deutsche Auswahlmannschaft.

U19 Europameisterschaften / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin
U19 Europameisterschaften / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin

Viktor Jurk bekam es im ersten Kampf mit Aserbaidschan zu tun. In der ersten Runde fing er einige harte Treffer, dominierte den Kampf aber mit der Führungshand. Er wurde dennoch vom Ringrichter angezählt und verlor somit die erste Runde. In Runde zwei und drei behielt Viktor die Übersicht, boxte aus der Ringmitte und landete immer wieder gute Treffer. Am Ende entschieden die Punktrichter den Kampf mit 3:2 Stimmen für Aserbaidschan.

Sophie Alisch / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin
Sophie Alisch / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin

Sophie Alisch hielt die Fahne weiter oben. Sie siegte im ersten Kampf einstimmig mit 5:0 Punktrichterstimmen gegen die Ukraine und zog somit ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf die zweifache Europameisterin Jessica Triebelova aus der Slowakei. Sophie bestritt einen knappen Kampf, den sie am Ende nach Punkten verlor. Sie sichert sich damit die zweite Medaille bei einer Europameisterschaft, wie bereits im Jahr zuvor bei der U17.

U19 Europameisterschaften / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin
U19 Europameisterschaften / Foto: ©️- Boxclub TRAKTOR Schwerin

Die Trainer waren dennoch mehr als zufrieden mit Sophies Leistung. Sie hat sich, neben 5 weiteren Sportlern aus dem deutschen Team, für die kommenden Weltmeisterschaften in Ungarn qualifiziert.

Sophie Alisch erkämpft Bronze bei den U19 Europameisterschaft und sichert WM-Quali
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2 juni weeArena

Am 2. Juni in der weeArena in Bad Tölz – Europameisterschaft im Super-Mittelgewicht (vakant) Robin Krasniqi vs. Stanislav Kashtanov

Für SES Boxing wird es ein „heißer“ Juni. Mit den Titelkämpfen um die Europameisterschaften im Super-Mittelgewicht und im Halb-Schwergewicht am 2. und am 9. Juni gehen für den Magdeburger Boxstall drei der besten deutschen Boxer in den Ring.

wee-Box-Gala am 2. Juni in der weeArena in Bad Tölz

Hauptkampf

Robin Krasniqi vs. Stanislav Kashtanov um die vakante Europameisterschaft im Super-Mittelgewicht

2. Titelkampf:

Emre Cukur im ersten internationalen Titelkampf um die EE EU-Championship im Super-Mittelgewicht

Am 2. Juni wird der Münchner SES-Fighter Robin Krasniqi (47-5-0 (17)) in der weeArena in Bad Tölz wieder einen großen Titel boxen. Er wird sich im Kampf um die vakante Europameisterschaft im Super-Mittelgewicht mit dem ehemaligen WBA-Weltmeister und WBC-Junioren-Weltmeister Stanislav Kashtanov (36-2-0 21)) auseinandersetzen.

In einem zweiten Kampf um einen europäischen Titel wird der talentierte Münchner Emre Cukur (10-0-0 (2)), der für die Lions Sportpromotion boxt, seinen ersten internationalen Titelkampf um die EE-EU-Championship im Super-Mittelgewicht bestreiten.

Eine Pressekonferenz mit ausführlicheren Informationen zu dieser wee-Box-Gala wird Anfang Mai in Bad Tölz stattfinden.

Eintrittskarten für die wee-Box-Gala in der weeArena sind schon erhältlich! Tickets ab 40,00 Euro (plus Gebühren), VIP-Tickets ab 200,00 Euro (plus Gebühren) bei eventim.de und muenchenticket.de sowie: https://wee.wlec.ag/index.php

SES-Box-Gala am 9. Juni 2018 im Kohlrabizirkus in Leipzig – Dominic Bösel vs. Enrico Kölling

Dominic Bösel vs Enrico Kölling / Foto: SES Team
Dominic Bösel vs Enrico Kölling / Foto: SES Team

Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht

Das deutsche Stallduell um die Krone in Europa – die Pflichtverteidigung von Europameister Dominic Bösel gegen Enrico Kölling

Hauptkampf der SES-Box-Gala am 2. Juni in Leipzig ist das lange erwartete Duell des deutschen Europameisters Dominic Bösel (27-1-0 (10)) aus Freyburg/Unstrut gegen seinen Pflichtherausforderer Enrico Kölling (25-2-0 (8)) aus Berlin. Eine hohe Brisanz ist für dieses Duell garantiert. Denn dieser Kampf um die traditionelle Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht ist nicht nur ein deutsches Duell der beiden besten deutschen Halb-Schwergewichtler, sondern zudem auch ein Stallduell. Dominic Bösel ist von Beginn an seiner Profikarriere bei SES Boxing und auch Enrico Kölling steigt seit Beginn dieses Jahres für SES Boxing in den Ring.

Eine Pressekonferenz mit ausführlicheren Informationen zu dieser SES-Box-Gala am 9. Juni im Kohlrabizirkus in Leipzig wird auch Anfang Mai stattfinden. Der Start des Ticketverkaufes wird zeitnah angekündigt!

Der Juni startet „heiß“ und mit einem Doppelschlag für SES Boxing!
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Abraham vs Nielsen / Foto: Sebastian Heger
Abraham vs Nielsen / Foto: Sebastian Heger

Stallduell zwischen Arthur Abraham und Patrick Nilsen am Samstag live ab 20:00 Uhr auf SPORT1

·         Moderatorin Sarah Valentina, Kommentator Tobias Drews und Experten-Duo Regina Halmich und Graciano Rocchigiani begleiten SPORT1-Übertragung aus der Baden-Arena live ab 20:00 Uhr, „Countdown“ startet bereits um 18:15 Uhr

·         Wegner-Schützlinge Arthur Abraham, Leon Bunn und Abass Baraou wollen Trainer-Legende mit Siegen zum 76. Geburtstag beschenken

·         SPORT1-Experte und Trainer: Rocchigiani blickt gespannt auf Profidebüt von seinem Schützling Alshawa Abdulwahab in Offenburg

Abraham vs Nielsen / Foto: Sebastian Heger
Abraham vs Nielsen / Foto: Sebastian Heger

„Die Rückkehr des Königs“ live auf SPORT1: Am kommenden Samstag steigt Arthur Abraham endlich wieder in den Boxring. In der Baden-Arena in Offenburg trifft der 38-jährige Deutsch-Armenier im Stallduell von Team Sauerland auf Patrick Nielsen. Für „King Arthur“ geht es dabei um viel: Mit einem Sieg gegen den Dänen will er sich in der Endphase seiner großen Karriere nochmals eine WM-Chance erkämpfen, um sich gebührend zu verabschieden. Neben Abraham sind mit Leon Bunn und Abass Baraou zwei weitere Schützlinge von Trainer-Legende Ulli Wegner, der am heutigen Donnerstag seinen 76. Geburtstag feiert, im Einsatz. Klar, dass die drei ihren Coach mit einem Sieg beschenken wollen. Dazu feiert unter anderem das Box-Talent  Alshawa Abdulwahab in Offenburg sein Profidebüt. Trainiert wird der Syrer von Graciano Rocchigiani, der am Samstag gemeinsam mit Regina Halmich als SPORT1-Experte dabei ist. Zudem begleiten Moderatorin Sarah Valentina und Kommentator Tobias Drews die Übertragung live ab 20:00 Uhr auf SPORT1, bereits ab 18:15 Uhr startet der „Countdown“ mit Box-Highlights aus dem Sauerland-Archiv. Diesmal gibt es die beiden erfolgreichen Fights von Arthur Abraham aus dem Jahr 2015 gegen Paul Smith und Martin Murray zu sehen.

Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger
Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger

Abraham kämpft um seine letzte WM-Chance

Am kommenden Samstag geht es für Arthur Abraham in Offenburg um nicht weniger, als die Fortsetzung seiner großen Karriere. Bei der Box-Gala, die unter dem Motto „die Rückkehr des Königs“ steht, trifft er im Stallduell um den WBO-International-Titel im Super-Mittelgewicht auf den Dänen Patrick Nielsen. Für „King Arthur“ ist es im Herbst seiner Box-Laufbahn, die er vor seinem 40. Geburtstag beenden will, wohl die letzte Chance auf einen WM-Fight. „Ich will als Weltmeister aufhören, das ist mein Ziel!“, unterstreicht Abraham im Gespräch mit SPORT1. Mit einem klaren Sieg über Nielsen gilt es für den gebürtigen Armenier auch, die schmerzliche Niederlage gegen IBO-Weltmeister Chris Eubank Jr. vergessen machen, die am Samstag bereits 288 Tage zurückliegt. Dazu will Abraham auch seinem Trainer Ulli Wegner mit einer überzeugenden Vorstellung ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen: „Er kann gut motivieren. Er sagt mir immer wieder, dass es um die Ehre und um meine Zukunft geht. Ich liebe ihn, egal was er macht“, sagt der Boxer über seinen langjährigen Weggefährten.

Patric Nielsen / Foto: Sebastian Heger
Patric Nielsen / Foto: Sebastian Heger

Bunn will weiter nach oben, Profi-Debüt für Baraou und „Rocky“-Schützling Abdulwahab

Bevor Arthur Abraham zum Hauptkampf in den Ring steigt, stehen in Offenburg zahlreiche weitere hochinteressante Duelle auf dem Programm. Unter anderem ist auch wieder die deutsche Hoffnung im Halbschwergewicht Leon Bunn im Einsatz: Gegen den tschechischen Routinier Tomas Adamek will der Frankfurter den neunten Sieg im neunten Profikampf einfahren. Ganz am Anfang seiner Profikarriere steht dagegen Abass Baraou: Der 23-jährige Aalener hat eine erfolgreiche Karriere im Amateurbereich hinter sich und wagt nun den Schritt auf die große Box-Bühne. Gemeinsam mit Bunn und Abraham hat sich Baraou unter der Regie von Wegner sorgfältig auf seine Premiere vorbereitet. Das wird auch nötig sein, denn sein Gegner Artur Müller aus Paderborn hat bislang seine fünf Kämpfe alle für sich entschieden. Mit Alshawa Abdulwahab feiert ein weiteres Boxtalent in Offenburg sein Profidebüt. Trainiert wird der junge Syrier von SPORT1-Experte Graciano Rocchigiani, der beim Duell seines Schützlings gegen den Ungarn Norbert Eszenyi ganz genau hinschauen wird.

Abass Baraou und Leon Bunn zusammen in Offenburg / Foto: Team Sauerland
Abass Baraou und Leon Bunn zusammen in Offenburg / Foto: Team Sauerland
„Die Rückkehr des Königs“ live auf SPORT1: Abraham vs Nielsen
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Dominic Bösel / Foto: Team SES - P. Gercke
Dominic Bösel / Foto: Team SES – P. Gercke

SES-Halb-Schwergewichtler und Europameister Dominic Bösel wird ab sofort mit seinem neuen Trainer Rainer Rauchfuß arbeiten

Nach über sieben Jahren setzt der 28-jährige Dominic Bösel neue Impulse und beendet im positiven Einverständnis die Trainingsarbeit mit SES-Trainer Dirk Dzemski.

Mit seinem neuen Trainer Rainer Rauchfuß hat er nun einen langjährigen Vertrauten an seiner Seite, mit dem er schon als Junior im Boxsport Erfolge, wie z.B. die Deutsche Meisterschaft bei den Amateuren und weitere siegreiche Phasen, erleben konnte.

Dominik Bösel / Foto: SES Team
Dominik Bösel / Foto: SES Team

Dominic Bösel: „Ich habe Dirk Dzemski sehr, sehr viel zu verdanken. Er ist ein  großartiger Trainer, hat mich im Profi-Boxsport geformt und wir haben bis zum Europameistertitel im letzten Kampf im März viele Erfolge feiern können. Nun ist es aber so wie fast überall: man muss mal neue Impulse setzen und sich an neuen Dingen auch reiben. Mit Rainer Rauchfuß habe ich nun einen Trainer an meiner Seite, den ich einerseits sehr gut aus meiner Amateurzeit kenne, der mich gut kennt und mit dem ich zusammen diese neuen Impulse und Reize in der Zukunft setzen will. Ich schaue mit viel Optimismus in die nächste Zeit. Es soll und wird ja spannend werden!“

Dirk Dzemski / Foto: SES Team
Dirk Dzemski / Foto: SES Team

SES-Trainer Dirk Dzemski: „Wir gehen ja nicht im Unfrieden auseinander. Zusammen hatten wir eine gute Zeit mit vielen, vielen Erfolgen. Als ehemaliger Aktiver im Boxsport weiß ich, dass es auch mal notwendig ist, neue Impulse zu setzen und neue Wege zu probieren. Dafür wünsche ich Dominic wirklich alles Gute – ich bin und bleibe ja in seiner Nähe!“

Ulf Steinforth / Foto: Team SES - P. Gercke
Ulf Steinforth / Foto: Team SES – P. Gercke

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Es braucht vielleicht nach über sieben Jahren neue Reize, neue Ansätze und so wird dieser Entschluss gereift sein. Dominic ist Europameister und er wird als Klasse-Boxer seinen Weg weiter unbeirrt fortsetzen. Wir haben ja noch viel vor!“

Europameister Dominic Bösel mit neuem Trainer – neue Impulse gesucht!
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Konzentrierter Blick in den Ring BSK-Trainer Arthur Mattheis / Foto: Christoph Keil
Konzentrierter Blick in den Ring BSK-Trainer Arthur Mattheis / Foto: Christoph Keil

Vorbericht zum Auswärtskampf der Bundesliga-Boxstaffel des Nordhäuser SV beim BSK Hannover-Seelze

Der erste Finalkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft hat beim Box-Bundesligisten Nordhäuser SV Spuren hinterlassen. Schmerzhafte Spuren. Und das nicht nur angesichts der 10:13-Niederlage gegen den BSK Hannover-Seelze. Auf mindestens drei Positionen wird Cheftrainer Andreas Dietrich-Scherfling personelle Veränderungen vornehmen müssen. Die beiden Thüringer Silvio Schierle und Richard Meinecke sowie Nelvie Tiafack fallen für den Rückkampf am Samstag, 28. April, 19 Uhr in Hannover aus.

Das Handy von Dietrich-Scherfling stand in den zurückliegenden Tagen nur wenig still. Die Hiobsbotschaften überschlugen sich. Betroffen sind gleich drei Youngster: Ein Cut über dem Auge bedeutete für Mittelgewichtler Silvio Schierle das Final-Aus. „Er wird am nächsten Wochenende nicht starten können“, sagte Dietrich-Scherfling noch am Samstagabend nach dem Hinkampf in Nordhausen. Zu Wochenbeginn wurden weitere Gespräche geführt. Wie Teammanager Andreas Meyer mitteilte, zog sich Richard Meinecke eine Kiefer- und Schädelprellung zu. „Die Gesundheit der Athleten geht vor. Das Risiko ist einfach zu groß, so dass er uns im Rückkampf fehlen wird.“ Ebenso wie Superschwergewichtler Nelvie Tiafack.

Rundenpause Arthur Mattheis mit der Ansprache an seinen Athleten / Foto: Christoph Keil
Rundenpause Arthur Mattheis mit der Ansprache an seinen Athleten / Foto: Christoph Keil

Die Ausfälle wiegen schwer. Mit Namen, wer für die drei jungen Aktiven im Alter zwischen 18 und 20 Jahren nachrücken wird, hielten sich die Verantwortlichen bedeckt. Ebenso mit Prognosen, ob es mit der Titelvereidigung noch klappen könnte. Ein Fünkchen Hoffnung besteht. „Wir werden in Hannover alles versuchen, um noch ein paar Pünktchen zu holen“, lautet die Ansage von Dietrich-Scherfling. Wenngleich der Rückstand von drei Punkten zum BSK Hannover-Seelze schon recht ordentlich erscheint. Gratulieren wollte der NSV-Cheftrainer seinem Gegenüber Arthur Mattheis vorerst nur zum Sieg in Nordhausen. Noch nicht zur Meisterschaft.

Keinen Sieger im Superschwergewicht sahen die Zuschauer in Nordhausen. Für den Rückkampf steht Nelvie Tiafack (links-NSV) nicht zur Verfügung / Foto: Christoph Keil
Keinen Sieger im Superschwergewicht sahen die Zuschauer in Nordhausen. Für den Rückkampf steht Nelvie Tiafack (links-NSV) nicht zur Verfügung / Foto: Christoph Keil

Mattheis hätte die Glückwünsche auch nicht angenommen. „Das kann man einfach nicht. Ich zähle Nordhausen zu den stärksten Mannschaften. Sie ist nicht zu unterschätzen und wird uns bis zur letzten Minute fordern. Wir müssen nochmals mit voller Konzentration an den Start gehen“, sagt Mattheis, der wohl auf seine Leistungsträger wie Magomed Schachidov (Weltergewicht), Andrej Merzlyakov (Mittelgewicht), Oleksandr Pohrebniak (Halbschwergewicht) und Oleksander Babych (Superschwergewicht) zählen kann. Im Leichtgewicht hat er mit Europameister Yuriy Chestak einen weiteren Punktgarant in der Hinterhand. Und noch dazu „ein fantastisches Publikum“ im Autohaus Kahle.

Final-Aus - NSV-Youngster Richard Meinecke (links) fällt für den Rückkampf in Hannover aus / Foto: Christoph Keil
Final-Aus – NSV-Youngster Richard Meinecke (links) fällt für den Rückkampf in Hannover aus / Foto: Christoph Keil

Aktion Fanbus: Wer die Nordhäuser Boxer nach Hannover begleiten möchte, kann sich für einen Platz im Fanbus anmelden. Noch sind Plätze frei. Der Fanbus wird am Samstag, 28. April, ab 12 Uhr von der Nordhäuser Ballspielhalle nach Hannover losfahren. Die Kosten für die Mitfahrt betragen 20 Euro (ohne Eintrittsgelder). Anmeldungen werden unter 0160/8450734 oder unter Mail boxen-nordhausen@outlook.de entgegengenommen.

Livestream: Wer nicht live vor Ort sein kann, dem sei dieser Link http://sportdeutschland.tv/boxen/bundesliga-finalkampf-bsk-hannover-seelze-vs-nordhaeuser-sv_3 empfohlen.

Final-Rückkampf beginnt mit Bastelarbeit
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Timo Schwarzkopf-WBC

AM 28. APRIL AB 03:00 UHR LIVE AUF RAN FIGHTING

Boxlegende Evander Holyfield hat die Liebe zum Boxsport trotz Mike Tyson’s Ohr-Biss nie verloren. Der US-Amerikaner ist der einzige Boxer der Geschichte, der viermal Weltmeister im Schwergewicht wurde und darf sich dazu auch noch Weltmeister im Cruisergewicht nennen. Nun promotet „The Real Deal“ das „Jose Sulaiman World Invitational“-Turnier im Weltergewicht.

Timo Schwarzkopf
Ein echter Härtetest für Timo Schwarzkopf: Der 26-Jährige nimmt am 28. April in Louisville am international besetzten Turnier teil. Schwarzkopf, an Nummer sieben gesetzt, startet dabei gegen den an Nummer zwei gesetzten Südafrikaner Chris van Heerden in das WBC-Turnier. Schwarzkopfs jüngste Bilanz ist stark, er gewann seine letzten vier Kämpfe und kassierte in 18 Fights bislang nur eine Niederlage. In zehn seiner Kämpfe siegte er vorzeitig. „Das Turnier ist genau das, was das Boxen braucht. Ich bin mehr als bereit“, sagte Schwarzkopf. Acht Boxer sind insgesamt am Start, als Favorit gilt dabei Felix Diaz, Olympiasieger von 2008.

Schau dir das HOLYFIELD WBC TURNIER in der Nacht auf den 28. April live auf ran FIGHTING an!

HOLYFIELD WBC TURNIER

HOLYFIELD WBC TURNIER: Ein echter Härtetest für Timo Schwarzkopf
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Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger
Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger

Arthur Abraham: „Ich schenke Ulli Wegner den Sieg zum Geburtstag!“

Am Samstag muss Arthur Abraham in Offenburg (live ab 20 Uhr auf SPORT1) zum Stall-Duell gegen den Dänen Patrick Nielsen ran. Es geht um den WBO-International-Titel im Super-Mittelgewicht und um eine erneute WM-Chance. Im folgenden Interview verrät Sauerlands Ex-Champion wie die Vorbereitung lief, wann er seine Karriere beenden möchte – und was ihn antreibt, weiterhin in den Boxring zu steigen.

Arthur, zuletzt musstest Du eine klare Niederlage gegen Chris Eubank hinnehmen. Wie hast Du diese Niederlage verdaut?

Arthur Abraham: „Wir sind im Boxsport. Es gibt gute und schlechte Zeiten. Aus den schlechten Zeiten muss man lernen und damit umgehen können – und es dann wieder besser machen. So ist das im Leben.“

War es für Dich schlimm (nach der Niederlage gegen Eubank) nicht an der World Boxing Super Series teilnehmen zu können?

Arthur Abraham: „Nein, das war überhaupt kein Problem. Ich schaue immer nach vorne. Vielleicht war es auch gut so. Jetzt boxen wir in Deutschland. Daraus ergeben sich neue Chancen.“

Eubank jr vs Abraham / Foto: Sebastian Heger
Eubank jr vs Abraham / Foto: Sebastian Heger

Woher nimmst Du die Motivation, auch nach Niederlagen, immer weiter zu machen?

Arthur Abraham: „Ich liebe meinen Sport. Das ist meine Motivation. Ich liebe die Erfolge. Ich liebe die Arbeit, das harte Training und das Schwitzen – das ist meine Leidenschaft.“

Wie lief das Training? Hast Du etwas umgestellt? Vielleicht in punkto Ernährung?

Arthur Abraham: „Die Ernährung muss man immer umstellen, sonst nimmt man nicht ab – und ich muss immer Gewicht machen. Und auch im konditionellen Bereich habe ich Veränderungen vorgenommen, sonst hält man das Training bei Ulli Wegner ja gar nicht durch.“

Patrick Nielsen / Foto: Team Sauerland
Patrick Nielsen / Foto: Team Sauerland

Wie schätzt Du Deinen Gegner Patrick Nielsen ein? Habt ihr als Team-Kollegen schon mal miteinander trainiert?

Arthur Abraham: „Ich kenne ihn, weil er zum Team gehört. Aber wir haben noch nie gegeneinander geboxt oder zusammen trainiert. Er ist ein guter Boxer, aber mehr kann ich zu ihm nicht sagen. Den Rest zeige ich Euch am Samstag im Ring!“

Freust Du Dich wieder in Offenburg zu boxen?

Arthur Abraham: „Ja, sehr. Ich habe viele Fans dort. Ich habe ja nach dem Super-Six-Turnier damals meinen ersten Kampf wieder in Offenburg gemacht – und meine Fans haben mich sehr motiviert und mich angefeuert.“

Wie viel Kraft gibt Dir Dein Sohn?

Arthur Abraham: „Mein Sohn… (er lächelt). Wenn ich müde bin, wenn ich nicht mehr kann – dann denke ich an ihn – und das gibt mir die Kraft weiterzumachen.“

Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger
Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger

Wie lange möchtest Du noch boxen?

Arthur Abraham: „2-3 Kämpfe – nicht mehr lange, dann ist Schluss!“

Mit 40 Jahren willst du aufhören?

Arthur Abraham: „Vor 40 ist Schluss!“

Was passiert bei einer Niederlage gegen Nielsen?

Arthur Abraham: „Diese Frage stelle ich mir nicht. Ich gehe immer in den Ring, um zu gewinnen!“

Gibt es noch Wunschkandidaten für die letzten Kämpfe?

Arthur Abraham: „Ich bin ein Boxer, boxe gegen jeden – und gehe keinem Duell aus dem Weg. Aber einen speziellen Wunschgegner habe ich nicht.“

Auch Deine Sauerland-Kollegen Vincent Feigenbutz und Tyron Zeuge würden gerne gegen Dich boxen. Was hälst Du davon?

Arthur Abraham: „Dann sollen die schon mal anfangen zu trainieren. Ich hätte mit diesen Kämpfen kein Problem.“

Pressekonferenz Abraham vs. Stieglitz IV: Final Showdown!
Ulli Wegner und Arthur Abraham / Foto: Sebastian Heger

Dein Trainer Ulli Wegner hat am Donnerstag Geburtstag, wird 76. Feiert Ihr zusammen? Was schenkst Du ihm?

Arthur Abraham: „Wenn ich gewinne, wovon ich ausgehe – schenke ich ihm den Sieg – darüber würde er sich am meisten freuen, das wäre dann unsere Feier!“

Karten für die Veranstaltung am 28. April in Offenburg gibt es unter www.eventim.desowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

ABRAHAM VS NIELSEN: Interview mit Arthur Abraham
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