
Golovkin: „Ich denke nicht an Canelo!“
Kaum eine Rivalität hat die Boxfans in den letzten fünf Jahren derartig in Atem gehalten, wie die Gegnerschaft zwischen Gennadiy „Triple G“ Golovkin und Saul „Canelo“ Alvarez. 2017 gab es ein umstrittenes Unentschieden, obwohl viele Beobachter Golovkin als klaren Sieger sahen.
Im unmittelbaren Rematch – fast genau ein Jahr später – sicherte sich Canelo einen hauchdünnen Punktsieg. In zweieinhalb Monaten soll nun also die Frage geklärt werden, wer der Bessere ist. Doch wer meint, dass Gennadiy Golovkin seine Gedanken wie ein Besessener auf das dritte Canelo-Gefecht richtet, soll sich irren!
Der inzwischen 40-jährige Golovkin, der sich im April mit einem Sieg über den Japaner Ryota Murata zum Doppel-Weltmeister (IBF/WBA) im Mittelgewicht krönte, äußerte sich nun gegenüber dem Internet-Portal „Boxingscene.com“ relativ emotionslos hinsichtlich des bevorstehenden WM-Kampfes gegen den mexikanischen Supermittelgewichts-Champ.

Doch für „Triple G“ geht es vorwiegend um den sportlichen Aspekt, wenngleich auch der wirtschaftliche Gesichtspunkt eine nicht unerhebliche Rolle spielen dürfte. „Natürlich hilft mir dieser Kampf – in finanzieller Hinsicht – in Zukunft sorgenfrei zu leben.“, gesteht Golovkin im Interview. Dass er dennoch gewinnen will, versteht sich von selbst.
Zu viel Beachtung möchte der Mittelgewichts-Champion seinem bisher einzigen Bezwinger trotzdem nicht schenken. Gennadiy Golovkin: „Ich denke noch nicht einmal an ihn. Er ist ja schließlich auch keine gut-aussehende Dame! Ich denke daher lieber an meine Frau, die ich liebe – und nicht an Canelo.“














