Events

Im Kampf zweier noch ungeschlagenen Cruisergewichler stehen sich am 3. Februar in der Erdgas Sportarena in Halle der SES Boxer Jurgen Uldedaj und der Tscheche Jakub Synek gegenüber.
Im Kampf zweier noch ungeschlagenen Cruisergewichtler stehen sich am 3. Februar in der Erdgas Sportarena in Halle der SES Boxer Jurgen Uldedaj und der Tscheche Jakub Synek gegenüber.

Internationale Deutsche Meisterschaft gegen den ebenfalls ungeschlagenen Jakub Synek

Jakub Synek
Jakub Synek

Mit sieben Siegen in sieben Profikämpfen wird sich das große Talent im Cruisergewicht Jurgen Uldedaj nun seinem ersten Titelkampf stellen. Der erst 20-Jährige Uldedaj, der von seinem Trainer Dirk Dzemski hoch gehandelt wird, will am 3. Februar in der Erdgas Sportarena in Halle (Saale) gegen den ebenfalls ungeschlagenen Jakub Synek (8-0-0 (2)) um die Internationale Deutsche Meisterschaft boxen und sich mit einem Sieg den ersten Gürtel seiner Karriere bei den Profis erkämpfen.

Der Hauptkampf: Tom Schwarz vs Samir Nebo

Am 3. Februar kommt es in der Erdgas Sportarena in Halle/Saale im Hauptkampf zu dem „mitteldeutschen Generationenduell“ des 23-jährigen Tom Schwarz (19-0-0 (12)) aus dem „Team Deutschland“ gegen den 13 Jahre älteren Samir Nebo (10-1-1 (10)) aus Torgau. Schwergewichtler Tom Schwarz, in Halle/Saale aufgewachsen und nun in Magdeburg trainierend bzw. lebend, muss seinen WBO-Inter-Conti-Titel in diesem speziellen Duell verteidigen.

Tom Schwarz
Tom Schwarz

Die weiteren Kämpfe, u.a. mit SES-Super-Mittelgewichtler Robin Krasniqi, „Team Deutschland“-Neuzugang Roman Fress, Halb-Schwergewichtler Tom Dzemski und weiteren Boxern, werden in den nächsten Tagen noch gesondert verkündet!

Der MDR wird diese SES-Box-Gala in seiner Sendung „SPORT im Osten – Boxen live“ aus der Erdgas Sportarena übertragen.

Eintrittskarten für diese SES-Box-Gala am 3. Februar 2018 in der Erdgas Sportarena in Halle/Saale sind noch unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

SES-Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj vor seinem ersten Titelkampf
5 (100%) 25 votes

Heimvorteil für Jürgen Brähmer. Das Halbfinale der World Boxing Super Series im Super-Mittelgewicht um die Muhammad Ali Trophy findet am 24. Februar in Nürnberg statt.
Heimvorteil für Jürgen Brähmer: Das Halbfinale der World Boxing Super Series im Super-Mittelgewicht, zwischen dem Deutschen Jürgen Brähmer und dem ungeschlagenen Engländer Callum Smith, um die Muhammad Ali Trophy, findet am 24. Februar in Nürnberg statt.

Halbfinale im Super-Mittelgewicht um die „MUHAMMAD ALI TROPHY“ findet in Deutschland statt

Das letzte ausstehende Halbfinale der World Boxing Series wirft seinen Schatten voraus! Am 24. Februar findet der Kampf zwischen Jürgen Brähmer und Callum Smith in Nürnberg statt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der World Boxing Super Series und einem spannenden Halbfinale mit deutscher Beteiligung nach Nürnberg kommen“, sagt Kalle Sauerland (Comosa`s Chief Boxing Officer).

Brähmer, der in der 1. Runde den US-Amerikaner Rob Brant in Schwerin klar nach Punkten besiegen konnte, freut sich auf sein Halbfinal-Duell gegen den starken Engländer aus Liverpool in Nürnberg. Brähmer: „Ich war auch bereit im Ausland zu boxen. Ich sehe diesem Kampf sehr zuversichtlich entgegen.“

smith vs braejmer

Der 39-jährige Brähmer (49-3-0, 35 K.o.-Siege) gönnte sich nach seinem Sieg über Brant nur eine kurze Pause von knapp einer Woche, um dann direkt wieder in die nächste Vorbereitungsphase einzusteigen. „Ich habe mich nach dem letzten Kampf sehr gut gefühlt. Auch der Wechsel vom Halbschwergewicht ins Supermittelgewicht war kein Problem. Nach einer kurzen Pause bin ich wieder ins Training eingestiegen und bin jetzt wieder voll dabei.“

Callum Smith (23-0-0, 17 K.o.-Siege) konnte in der ersten Runde des „50 Millionen-Dollar-Turnieres“ um die begehrte „Muhammad Ali Trophy“ auch einen klaren Sieg einfahren und den Schweden Erik Skoglund nach Punkten besiegen. Der gebürtige Liverpooler träumt von einem WBSS-Final-Kampf gegen seinen Landsmann George Groves oder Chris Eubank Jr., die am 17. Februar in Manchester im ersten Halbfinale aufeinandertreffen werden. „Mir macht es nichts aus, im Ausland zu boxen. Das wird ein schöner Trip für meine zahlreichen Fans. Ich bin jünger und hungriger und werde Brähmer schlagen“, sagt der 27-jährige Smith.
Tickets für das Halbfinale am 24. Februar in der Arena Nürnberger Versicherungen gibt es ab nächster Woche unterwww.worldboxingsuperseries.com und www.eventim.de

Photos: World Boxing Super Series.

27/01/2018 Cruiserweight Semi-Final:
Aleksandr Usyk vs. Mairis Briedis (WBO World & WBC World)
Riga Arena, Riga, Latvia

03/02/18 Cruiserweight Semi-Final:
Murat Gassiev vs. Yunier Dorticos (IBF World & WBA World)
Bolshoy Ice Dome, Sochi, Russia​

17/02/18 Super Middleweight Semi-Final:
George Groves vs. Chris Eubank Jr (WBA Super World & IBO World)
Manchester Arena, Manchester, UK

TBC Super Middleweight Semi-Final:
Callum Smith vs. Juergen Braehmer (WBC Diamond Belt)
Arena Nürnberger Versicherung, Nuremberg, Germany

Jürgen Brähmer boxt am 24.2. in Nürnberg gegen Callum Smith
5 (100%) 28 votes

von -
Foto: Team SES / P. Gercke
Foto: Team SES / P. Gercke

Am 3. Februar steigt in der Erdgas-Sportarena in Halle (Saale) der Fight um die WBO-Intercontinental-Krone im Schwergewicht. Auf der ersten SES-Gala in diesem Jahr, möchte sich Titelverteidiger Tom Schwarz (19-0-0, 12 Ko’s) erstmals nach seiner verletzungsbedingten Wettkampfpause vor heimischem Publikum präsentieren. Sein Gegner, Samir Nebo (10-1-1, 10 Ko’s) aus Torgau, will dem Hallenser allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. BOXEN1 war bei der Pressekonferenz dabei und fasst hier die wichtigsten Stimmen zum bevorstehenden Event zusammen.

Tom Schwarz: „Es hat sich viel angestaut!“

Die deutsche Schwergewichts-Hoffnung Tom Schwarz hatte in den vergangenen Monaten viel Pech! Eigentlich hätte der 23-Jährige im letzten September im Magdeburger Maritim-Hotel boxen sollen. Doch eine schwerwiegende Verletzung bei Schwarz, verhinderte zunächst dessen sportliche Pläne. Nach einer Bandscheiben-OP und der damit verbundenden Reha-Phase, ist die Nummer 5 der WBO-Weltrangliste wieder wohlauf. Auch wenn die letzte Zeit vielleicht sehr belastend war für den SES-Boxer, Schwarz schaut nach vorn! Tom Schwarz: „Ich freue mich auf den 3. Februar. Es wird ein toller Kampf. Die Zeit, in der ich verletzt war, war sicher nicht schön. Aber ich bin wieder fit! Es hat sich viel angestaut und ich brenne darauf, wieder im Ring zu stehen. Ich will einfach weiter nach oben. Ich werde Weltmeister – das steht fest!“

Sein 13 Jahre älterer Gegner, wirkte beim Pressetermin ähnlich selbstbewusst und gelassen. Für Samir Nebo ist der Fight gegen Schwarz eine Riesen-Gelegenheit, um sich einen Namen zu machen. Der symphatische Autohändler aus Torgau, ist kein Mann der großen Worte und will seine Chance im Ring nutzen. Samir Nebo: „Ich freue mich auf diesen Kampf! Ich möchte mich bei Ulf Steinforth für diese Chance bedanken. Ich möchte keine großen Sprüche machen. Boxen ist für mich mehr als ein Hobby und es geht für mich gerade ein Traum in Erfüllung!“ Auch wenn der spätberufene Nebo als Außenseiter gilt, jeden seiner zehn Siege konnte er vorzeitig gestalten.

Dzemski vs. Kurzawa – Das Duell der Trainer!

Samir Nebo und Trainer Kai Kurzawa / Foto: Patrick Czerny
Samir Nebo und Trainer Kai Kurzawa / Foto: Patrick Czerny

Das Gefecht zwischen Schwarz und Nebo ist nicht nur ein Vergleich zwischen den beiden Sportlern. Es ist auch ein Duell zweier profilierter Trainer. Dirk Dzemski ist der Coach von Tom Schwarz und Kai Kurzawa bereitet Samir Nebo, bei seinem bisher größten Fight, vor. Sowohl Dzemski als auch Kurzawa, waren selbst als aktive Profiboxer erfolgreich. Dirk Dzemski kennt seinen Schützling schon seit dessen Kindertagen. Mit der aktuellen Form seines Schützlings ist der SES-Chefcoach sehr zufrieden.

Dirk Dzemski: „Ich würde meinen Sportler nicht in den Ring schicken, wenn er nicht absolut fit wäre. Tom hat sich gut erholt. Er brennt förmlich im Training und beweist auch eine gewisse Lockerheit und Klarheit. Die Vorbereitung läuft bis jetzt sehr gut. Ich habe Respekt vor Samir Nebo und vorallem vor seinem Trainer. Kai ist ein Ringfuchs und kennt vorallem auch die Stärken und Schwächen von Tom.“

Kai Kurzawa war vor einigen Jahren selbst im SES-Trainerstab und trainiert neben Samir Nebo auch den amtierenden Internationalen Deutschen Meister im Mittelgewicht, Mario Jassmann. Kurzawa bereitet Nebo, neben seiner Tätigkeit als Fitness-Coach, die meiste Zeit in Chemnitz vor. Kai Kurzawa: „Ich arbeite mit Samir seit circa 4-5 Wochen zusammen. Er ist ein gestandener Mann und ist im Training sehr ehrgeizig. Samir hat einen großen Willen. Die Vorbereitung läuft sehr gut!“

Foto: Team SES / P. Gercke
Foto: Team SES / P. Gercke

Für Promoter Ulf Steinforth ist die SES-Gala in Halle, eine Premiere im neuen Box-Jahr. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf die neuen Herausforderungen. Ulf Steinforth: „2018 wird ein spannendes Jahr für uns. Wir freuen uns riesig auf die Veranstaltung in Halle! Wir erwarten ein volles Haus. Der Ticketvorverkauf lief bis jetzt schon sehr gut. Samir Nebo ist nicht zu unterschätzen! Er hat nichts zu verlieren. Ich freue mich dass Tom wieder zurück ist und wir mit ihm wieder durchstarten können!“

Robin Krasniqi gibt Comeback – Roman Fress und Tom Dzemski boxen auf Undercard!

Robert Stieglitz und Neuzugang Roman Fress / Foto: Team SES / P. Gercke
Robert Stieglitz und Neuzugang Roman Fress / Foto: Team SES / P. Gercke

Im Vorprogramm der SES-Gala gibt der frühere WM-Herausforderer Robin Krasniqi (46-5-0, 17 Ko’s) sein Comeback. Nach seiner Punktniederlage im April des vergangenen Jahres gegen Arthur Abraham in Erfurt, will der Supermittelgewichtler wieder ein Statement setzen. Robin Krasniqi: „Ich will nicht an die Vergangenheit denken. Ich werde nicht aufgeben und blicke weiter nach vorn!“ Krasniqi’s Gegner soll in Kürze bekannt gegeben werden.

SES-Neuzugang Roman Fress gibt im Cruisergewicht sein Profi-Debüt. Der talentierte 23-Jährige hat sein Können als Amateur schon in über 120 Kämpfen unter Beweis gestellt und möchte nun bei den Profis nach den Sternen greifen. Der frischverheiratete Kölner wird im Übrigen von Ex-Welt- und Europameister Robert Stieglitz betreut. Neben Fress ist auch Tom Dzemski (7-0-0, 5 Ko’s) mit von der Partie! Der 21-jährige Sohn von Trainer Dirk Dzemski, ist im Halbschwergewicht auch in seinem dritten Jahr als Profi ungeschlagen und soll in Halle weitere wichtige Erfahrungen sammeln. Weitere Kampfansetzungen sind geplant und sollen noch vom SES-Team, in den nächsten Wochen, öffentlich gemacht werden.

 

Tom Schwarz vs. Samir Nebo – Erste Begegnung vor Titelkampf!
4 (80%) 100 votes

Haye-BellewDer frühere unumstrittene Weltmeister im Cruisergewicht und ehemalige WBA-Champion im Schwergewicht, David Haye (28-3-0, 26 Ko’s), will am 5. Mai wieder in den Ring zurück. Bei seinem Comeback soll er erneut gegen Tony Bellew (29-2-1, 19 Ko’s) ran, gegen den er sich im März des letzten Jahres, durch TKO in der elften Runde, geschlagen geben musste. Doch der „Hayemaker“ denkt schon weit über diesen bevorstehenden Fight hinaus!

Haye will im Karriere-Herbst noch ein Statement setzen!

Wenn ein Boxer in den letzten zehn Jahren, sowohl sportlich als auch mit frechen Sprüchen, für Schlagzeilen gesorgt hat, dann ist das David Haye. Der mittlerweile 37-Jährige war zwischen 2007 und 2008 Weltmeister im Cruisergewicht bei den Verbänden WBC, WBA und WBO. Im November 2009 sicherte er sich in Nürnberg gegen Nikolay Valuev, mit einem überzeugenden Punktsieg, den WM-Titel (WBA) im Schwergewicht und tat es damit Evander Holyfield gleich, der ebenfalls Weltmeister im Cruiser- und Schwergewicht war.

Wladimir-Klitschko-David-Haye1Nach zwei vorzeitigen Siegen, gegen John Ruiz und Audley Harrison, kam es im Juli 2011 zum Vereinigungs-Fight gegen Wladimir Klitschko in Hamburg. Mehrfach hatte Haye im Vorfeld die Klitschkos provoziert. Der Höhepunkt aller Sticheleien, war ein T-Shirt mit einem Bild auf dem zu sehen war, wie Haye die beiden abgetrennten Klitschko-Köpfe in den Händen hält. Doch all diese vermeintlichen Psycho-Tricks sollten letztlich nichts nützen! Klitschko siegte klar nach Punkten und beherrschte Haye nach Belieben.

Ein Jahr später schlug er seinen Landsmann Derek Chisora, mit dem er sich Monate zuvor noch eine handfeste Prügelei lieferte, durch TKO in Runde fünf. Nach diesem überzeugenden Sieg sollte Haye vier Jahre nicht im Ring stehen. Mit zwei vorzeitigen Comeback-Erfolgen gegen Mark De Mori und Arnold Gjergjaj, empfahl sich der selbsternannte „Hayemaker“ für größere Aufgaben. Am 4. März 2017 sollte es dann zum „British Battle“ zwischen ihm und dem Ex-WBC-Cruiser-Champion Tony Bellew kommen.

Tony Bellew schafft im Kampf gegen David Haye die Sensation und gewinnt durch tKO in der 11. Runde gegen den hohen Favoriten.
Tony Bellew schafft im Kampf gegen David Haye die Sensation und gewinnt durch tKO in der 11. Runde gegen den hohen Favoriten.

Nachdem Haye gut begann und zu sehenswerten Treffern kam, baute er aufgrund einer Beinverletzung zunehmend ab und stand meist nur an den Ringseilen, an denen ihn Bellew immer wieder mit Schlägen eindecken konnte. Das Ende kam dann in Runde elf. Der Rückkampf sollte zunächst noch 2017 stattfinden. Doch eine Verletzung am Bizeps bei Haye, machte ein sofortiges Rematch zunichte. Nun steht die Neuauflage zwischen Haye und Bellew, für den 5. Mai in der O2-Arena in Greenwich (gleicher Austragungsort wie auch beim ersten Fight), fest!

David Haye zeigte sich jedoch, bei aller Vorfreude und bei allem Optimismus aufgrund des Bellew-Rückkampfes, in seinen jüngsten Interviews auch sehr nachdenklich. Haye: „Meine Bizeps-Verletzung verheilt sehr gut. Ich freue mich schon auf die kommende Vorbereitung. 2018 wird für mich ein aufregendes Jahr! Ich möchte nochmals für einige Feuerwerke sorgen und zum Ende meiner Laufbahn ein Statement setzen. Es könnte durchaus sein, dass noch in diesem Jahr Schluss ist!“ Bleibt für alle Boxfans also nur zu hoffen, dass es noch den ein oder anderen „Haye-Day“ zu bestaunen gibt!

David Haye: Karriereende noch in diesem Jahr?
5 (100%) 10 votes

von -
Foto: Eric Spiering
Foto: Eric Spiering

Das Berliner Wiking Boxteam segelt auch 2018 hart am Wind. Zwei ihrer Besten werden im März um den Intercontinental-Titel kämpfen.

Ronny Mittag trifft auf Patrick Wojcicki

Ronny „High Noon“ Mittag ist ganz Gentleman. Noch nie hat er sich fies über einen Gegner geäußert. Schon gar nicht über Patrick Wojcicki, der ihm als nächster Contender seinen IBF-Titel abjagen möchte. Das Deutsch-Deutsche Mittelgewichts-Duell wird einer der Hingucker des Jahres. Auf der einen Seite Wojcicki, Olympiateilnehmer und Filigrantechniker mit scharfer Klinge. Für das Sauerland Team bestritt der Wolfsburger elf Fights, von denen er zehn gewann. Einmal trennte er sich unentschieden. Auf der anderen Seite der Powerboxer Ronny Mittag. Mittlerweile lebt und trainiert der Fürstenwalder in Berlin.

Mit einem Sieg könnte sich Wojcicki unter die 15 Besten der IBF boxen. Von dort hätte er schon einmal gute Sicht auf den IBF-Weltmeister Gennady Golovkin. Würde Mittag gewinnen, könnte er im Sturm die Herzen der Berliner erobern und seinen Ranglistenplatz deutlich verbessern. Damit wäre er auf dem besten Weg zum Pflichtherausforderer. Aktuell ist „High Noon“ die Nummer zwölf der IBF.

Hamburger Duell: Formella trifft auf Frank

formella-frankFür einen weiteren Paukenschlag sorgt ein anderes Gefecht zweier Deutscher. Angelo „Europa“ Frank und ECB-Boxer Sebastian Formella werden um die IBO Intercontinental Krone gegeneinander antreten. Über den Sport sind sie Freunde geworden, doch für den Moment des Duells müssen sie ihre gegenseitigen Sympathien vergessen. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. „Angelo ist ein wirklich feiner Kerl. Ich schätze ihn und seine Familie sehr. Aber sportlich ist es für uns ein wegweisendes Gefecht und für die deutschen Boxfans sicherlich ein toller Kampf“, sagt „Hafenbasti“ Formella.

Auch Europa freut sich: „Ich bin stolz, dass ich Basti zu meinen Freunden zählen darf. Doch wenn wir im Ring aufeinandertreffen, werden wir ausblenden, was uns verbindet. Dann zählt nur, wessen Arm bei der Urteilsverkündung nach oben gehen wird.“ Nicht ohne Grund steigt das Duell in Hamburg, denn beide sind waschechte Hamburger und haben eine riesige Fanbase in ihrer Heimatstadt.

Wikinger Angelo Frank und Ronny Mittag vor Titel-Kämpfen
5 (100%) 1 vote

WBO-Weltmeister Sergey Kovalev wird seinen WM-Titel am 3. März kommenden Jahres im berühmten Madison Square Garden zu News York gegen den Russen Igor Mikhalkin, der beim deutschen Promoter Erol Ceylan unter Vertrag steht, verteidigen.
WBO-Weltmeister Sergey Kovalev wird seinen WM-Titel am 3. März kommenden Jahres im berühmten Madison Square Garden zu News York gegen den Russen Igor Mikhalkin, der beim deutschen Promoter Erol Ceylan unter Vertrag steht, verteidigen.

Co-Promotion zwischen EC Boxpromotion und Main Events

Hamburg/New York, 28.11.2017 – Igor Mikhalkin wird am 3. März den Hauptkampf der HBO „World Championship Boxing“ im Madison Square Garden bestreiten. Er trifft auf Sergey Kovalev. Es geht um den Titel der WBO im Halbschwergewicht. Igor Mikhalkin legt für diesen Kampf seinen IBO-Titel nieder und freut sich über die große Chance: „Es ist eine große Ehre für mich, in den Vereinigten Staaten zu kämpfen. Dies wird zweifellos der größte und härteste Kampf in meiner Karriere sein“, so Mikhalkin. „Kovalev ist für mich der stärkste Mann in dieser Gewichtsklasse. Aber ich fühle mich bereit. Der Kampf gegen Kovalev kommt zur perfekten Zeit. Ich fühle mich stärker als je zuvor, und ich möchte dem amerikanischen Boxpublikum einen großartigen Kampf zeigen.“

Die Freude ist auch bei Kovalev groß, der in sein amerikanisches Wohnzimmer zurückkehrt: „Ich bin sehr aufgeregt, wieder im Madison Square Garden und auf HBO zu kämpfen“, so Kovalev. Kathy Duva, CEO von Main Events sagt: „Es ist keine leichte Aufgabe für Sergey. Er trifft mit Mikhalkin auf einen jungen, aber erfahrenen Rechtsausleger, und das hat ihm in der Vergangenheit bereits einige Probleme bereitet.“

Mikhalkin (21-1, 9 KOs), 32 Jahre alt, ist ehemaliger Europameister im Halbschwergewicht und hat 10 Kämpfe in Folge gewonnen, darunter zuletzt ein einstimmiger Puntskieg gegen Doudou Ngumbu am 2. Dezember in Frankreich. Er wird zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten kämpfen. Für Promoter Erol kein Grund zur Sorge, schließlich hat sein Schützling mit „Auswärtsspielen“ viel Erfahrung. „Kovalev ist ein großer Name im Halbschwergewicht. Igor hat diesen Kampf absolut verdient und er hat die Klasse, Kovalev zu besiegen“, so Ceylan.

WBO-WM: Igor Mikhalkin vs Sergey Kovalev, am 3. März 2018 im legendären Madison Square Garden
5 (100%) 17 votes

von -
x-mas Boxing, Hamburg, 22.12.2017 Schwergewicht: Adrian Granat (SWE) - Irakli Gvenetadze (GEO) © Torsten Helmke
x-mas Boxing, Hamburg, 22.12.2017
Schwergewicht: Adrian Granat (SWE) – Irakli Gvenetadze (GEO)
© Torsten Helmke

Dem schwedischen Schwergewichtler Adrian Granat gelang am Freitagabend bei der großen ECB-Gala in der Edel-Optics-Arena ein TKO-Erfolg nach 9-monatiger Ringabstinenz. Stallkollege Nuri Seferi mussste hingegen über die Distanz.

Nach Anfangsproblemen kommt der (T)KO

Es war kein einfacher Abend für den schwedischen Youngster in seinem ersten Kampf seit der verheerenden KO-Niederlage gegen Alexander Dimitrenko im Frühjahr. Sein georgischer Kontrahent Irakli Gvenetadze – boxend aus der Rechtsauslage – konnte einem mit augenscheinlicher Vorsicht agierenden Granat es immer wieder schwer machen, die richtige Schlagdistanz zu finden. Granats gelegentliche Ausbrüche konnte er hin und wieder mit seiner Linken abkontern.

Ab der dritten Runde kam Granat dann vermehrt zum Körper des Gegners durch und einen Durchgang später konnte er Gvenetadze dann endlich stellen und an den Ringseilen mit einer Rechten zu Boden schicken. Just in dem Moment, als der Georgier wieder auf die Beine kam, warf dessen Ecke das Handtuch. Etwas verwundert die Reaktionen des Hamburger Publikums, da Geventadze nicht so angeschlagen wirkte, was solche eine Reaktion rechtfertigen würde. Unglücklich natürlich auch für Granat, der nach anfänglichen Schwierigkeiten so langsam in den Kampf kam.

Anhand des Gesehenen erscheint es fraglich, ob ein Duell mit Landsmann Otto Wallin – welches bereits feststeht – die beste Option für Granat ist. Zu behäbig war der Auftritt an diesem Abend und zu groß noch sind die Deckungslücken.

Arbeitssieg für Nuri Seferi

Für Seferi – der nach langer Karriere im Cruisergewicht nun bei den schweren Jungs antritt – war es wohl ebenfalls ein härterer Abend, als er im Vorhinein wohl erwartet hatte. Zwar bestimmte er das Tempo und machte den Druck, doch Gegner Gorgita Gorgiladze, welcher einen bescheidenen Kampfrekord von 36 Siegen und 20 Niederlagen vorzuweisen hatte, erwies sich für den Schweizer als harte Nuss, wehrte sich nach Kräften und brachte selbst immer wieder gute Aktionen ins Ziel.

x-mas Boxing, Hamburg, 22.12.2017 Schwergewicht: Nuri Seferi (ALB) - Gogita Gorgiladze (GEO) © Torsten Helmke
x-mas Boxing, Hamburg, 22.12.2017
Schwergewicht: Nuri Seferi (ALB) – Gogita Gorgiladze (GEO)
© Torsten Helmke

Schon früh im Kampf zeigten die beiden Boxer Ermüdungserscheinungen und waren so darauf angewiesen, mehr oder weniger Fuß-an-Fuß den Schlagabtausch zu suchen. Seferi versuchte oft zu Beginn der Runden mit beherzten Trommelfeuern die vorzeitige Entscheidung zu erzwingen, doch er sollte nicht den entscheidenden Treffer finden. Selbst ein Niederschlag in Runde vier war nicht das Signal für einen KO Seferis.

Zum Ende hin dann ein ähnliches Bild – gute Treffer auf beiden Seiten. Kurz vorm achten und letzten Ringgong ließen dann beide die letzten Hemmungen fallen und feuerten wild drauflos, was das Hamburger Publikum mit frenetischem Applaus goutierte. Das Resultat: ein einstimmiger Punktsieg für Seferi.

Weitere Ergebnisse der Undercard

Danilo Milacic besiegte Milos Dovedan durch TKO in Runde 1

Hüseyin Cinkara besiegte Abdulnaser Delalic durch KO in Runde 2

Agron Smakici besiegte Oleksiy Mazikin durch KO in Runde 1

X-Mas Boxing in Hamburg: Granat mit Sieg bei Ring-Comeback – Seferi liefert sich Ringschlacht
4.9 (97.89%) 19 votes

von -
Foto: Torsten Helmke
Foto: Torsten Helmke

Der spektakuläre KO-Erfolg über Adrian Granat sollte für Dimitrenko der Antrieb für einen letzten Karriereschub sein. Doch der Main Event beim X-Mas Boxing in Hamburg wurde für „Sascha“ zum vor-weihnachtlichen Debakel.

Dimitrenko verfällt in alte Muster

Der als Ersatzgegner kurz vorher eingesprungene Miljan Rovcanin galt trotz 18-0 Rekord im Vorfeld eher als Routineübung für den wesentlich erfahreneren Dimitrenko. „Zu geschönt“ und mit zu vielen schwachen Gegnern gepflastert schien die Geschichte des jungen Serben. Doch zum Erstaunen Aller stürmte eben dieser Miljan Rovcanin auf Dimitrenko zu, nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“. Dabei gelangen ihm sogar ein paar saftige Treffer, wobei auch der Wahl-Hamburger Dimitrenko eigene Aktionen abladen konnte.

Nach chaotischem Beginn, zeichnete sich fortan ein Muster ab, was wir schon bei früheren Kämpfen Dimitrenkos bestaunen durften: im Angesicht des Widerstands kam es häufiger zu Klammeraktionen, Nachschlagen und weiteren Nickligkeiten. Der Ringrichter sah sich infolge gezwungen, gleich mehrere Punkte auf beiden Seiten abzuziehen. Und da war erst Runde 2 erreicht.

Was sich dann bot, war ein enges Gefecht, wo keiner so Recht das Heft in die Hand nehmen wollte. Rovcanin zeigte sich etwas beweglicher, Dimtrenko dafür mehr im Vorwärtsgang. Im siebten Durchgang ein weiterer Punktabzug für den Serben – er hatte nach dem Gong noch einmal zugeschlagen. Dies verärgerte Dimitrenko wohl so sehr, dass er nach der Ringpause sofort aggressiver wurde und eine harte Rechte ins Ziel bringen konnte und weitere Kombinationen folgen ließ, die Rovcanin ordentlich durchschüttelten.

Allerdings konnte „Sascha“ den Druck in den Folgerunden nicht aufrecht erhalten und gab Rovcanin so die Chance, weiter im Kampf zu bleiben. Gar nicht mal so verwunderlich also, dass die Punktrichter am Ende zu einem Unentschieden kamen (96-90 Dimitrenko, 94-92 Rovcanin, 93-93).

Formella siegreich gegen harten Brocken Tabaghua

Für den unter tosendem Applaus empfangenen Lokalmatador Sebastian Formella war es wie schon für den ein oder anderen an diesem Abend kein Spaziergang. Zwar beherrschte der Super-Weltergewichtler aus Hamburg das Geschehen größtenteils durch sein überlegendes boxerisches Repertoire, doch der schwedische Gegner Karlo Tabaghua war nicht gewollt klein bei zugeben.

Foto: Torsten Helmke
Foto: Torsten Helmke

Formella musste einiges in die Waagschale werfen, um nicht doch noch eine böse Überraschung zu erleben. So war der Kampf zwar auf den ersten Augenblick relativ eng, jedoch konnte Formella in nahezu jeder Runde die besseren Aktionen landen und war am Ende klarer Punktsieger. Für ihn geht als nächstes in einem heiß ersehnten Duell gegen Angelo Frank. Das Ganze ebenfalls in der Hansestadt.

Schmeichelhafter Erfolg für Keles

In einem über weite Strecken von wenigen klaren Treffern geprägten Gefecht auf nicht allzu hohem Niveau, war es eigentlich der Franzose Renald Garrido, der Heimboxer Fatih Keles durch seinen konstanten Druck und seiner hohen Workrate den Schneid abkaufte. Zu selten zeigte sich Keles beweglich und mit klaren Kontern im Rückwärtsgang. Schlussendlich kamen zwei Punktrichter zu den etwas fragwürdigen Urteilen von 96-94 und 97-93 für Keles, der damit seinen WBO-Europa-Titel verteidigte.

Scorecard Keles vs. Garrido
Scorecard Keles vs. Garrido
X-Mas Boxing in Hamburg: Dimitrenko mit enttäuschendem Remis – Formella siegreich
5 (100%) 4 votes

Eine Titel-Vereinigung zwischen Anthony Joshua und dem Neuseeländer Joseph Parker wird immer wahrscheinlicher. Die beiden Lager wollen noch vor den Feiertagen zu einem Vertragsabschuss kommen.
Eine Titel-Vereinigung zwischen dem englischen Olympiasieger und IBF, WBA und IBO Weltmeister Anthony Joshua und dem Neuseeländer WBO Weltmeister Joseph Parker wird immer wahrscheinlicher. Die beiden Lager wollen noch vor den Feiertagen zu einem Vertragsabschuss kommen.

Titel-Vereinigungskampf zwischen Parker und Joshua immer wahrscheinlicher

Eine mögliche Titelvereinigung zwischen WBO-Champion Joseph Parker (24-0, 18 KOs) und IBF, IBO, WBA-Champion Anthony Joshua (20-0, 20 KOs) wird immer wahrscheinlicher.

Ein mögliches Datum dieses Kampfes ist für Ende März oder Anfang April in Großbritannien geplant.

In den letzten paar Wochen haben beiden Seiten verhandelt, hauptsächlich ging es dabei um das Thema Geld.

Der 25 Jahre alte Parker, hat alle Kämpfe von Joshua studiert und glaubt, dass er den perfekten Plan hat um diesen Kampf zu gewinnen.

Parker sagt, dass Joshua viel zu muskulös ist um mit einem schnellen und technisch versierten Boxer, wie er es ist, mitzuhalten und Parker möchte beweisen, dass dies auch real so ist, wenn sich die Beiden im nächsten Jahr im Ring begegnen werden.

„Wenn es zu diesem Kampf kommt, werde ich viel leichter als er sein. Ich denke, dass meine Beweglichkeit und meine Grundschnelligkeit, mein großer Vorteil sind. Joshua ist ein großer Mann mit viel Kraft, der nach vorne kommt und versucht Druck zu machen, aber wenn ich mich auf schnellen Beinen bewege, kann ich ihn richtig ärgern.  Das ist es was ich machen werde“, sagt Parker.

„Der Kampf mit Joshua wird sicherlich sehr eng werden. Wir hatten in unseren Verhandlungen bezüglich eines Kampfabschlusses eine kleine Pause eingelegt, da wir einen Mittelweg finden mussten, womit beide Teams glücklich sind. Aber ich denke, wir sind mittlerweile zu einem Schluss gekommen … wir werden nur noch Ordnung schaffen und unsere Verhandlungen abschließen und dann kann der Kampf kommen. Wir wollen schauen, dass wir alles noch vor Weihnachten in trockene Tücher bekommen werden, damit wir alle Urlaub machen können und die Feiertage genießen können und danach geht es dann ab ins Trainings-Camp.“

Parker bemerkte auch, dass seine Kommentare zu Joshua in Interviews und in sozialen Medien nicht darauf zurückzuführen sind, dass er etwas Persönliches gegen den britischen Star hat.

„Es ist ein bisschen Geplänkel, es ist ein bisschen Spaß. Ich habe oft gesagt, dass ich ihn als Kämpfer respektiere und ich respektiere ihn auch als Champion und ich freue mich darauf, wenn wir zusammenstoßen.  Ich denke es wird ein großer Kampf werden“, sagte Parker.

Parker ist überzeugt, dass er Joshua’s Run stoppen kann
5 (100%) 28 votes

Bei seinem letzten Kampf Anfang dieses Monats in Miami war Wilder am Ring, als Ortiz Daniel Martz kurzrundig ausknockte. Noch im Ring forderte Ortiz den WBC Weltmeister Wilder heraus. Dieser nahm die Herausforderung sofort an. Nun soll der schon einmal geplatzte Kampf der Beiden endgültig am 3. März kommenden Jahres stattfinden.
Bei seinem letzten Kampf, Anfang dieses Monats in Miami, saß Deontay Wilder am Ring, als Luis Ortiz Daniel Martz kurzrundig ausknockte. Noch im Ring forderte Ortiz den WBC Weltmeister Wilder heraus. Dieser nahm die Herausforderung sofort an. Nun soll der schon einmal, wegen eines positiven Drogentests von Ortiz, geplatzte Kampf der Beiden endgültig am 3. März kommenden Jahres im Barclay Center in Brooklyn, New York stattfinden.

WBC-Champion Deontay Wilder möchte den Fight gegen Luis Ortiz jetzt auch realisieren

Deontay-WilderEigentlich sollten die Beiden schon im letzten Monat gegeneinander antreten, aber der Kampf platzte, nachdem Ortiz kurz vor dem Kampf positiv getestet wurde.

Die erst ausgesprochenen Sperre von Ortiz wurde dann allerdings später vom World Boxing Council (WBC) wieder aufgehoben, nachdem dieser nachgewiesen hatte, dass er wegen seines hohen Blutdrucks verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen muss, die er allerdings versäumt habe bei der Doping-Kommission anzumelden. Aber es war auch schon das zweite Mal in Ortiz Karriere, dass er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.

Nach der Sperre von Ortiz wurde für den Kampf gegen Wilder dann Bername Stiverne verpflichtet, den Wilder dann aber in einer einzigen Runde, nach drei schnellen Niederschlägen, vernichtend durch Abbruch besiegte. Stiverne war zum Zeitpunkt des Kampfabbruches regelrecht bewusstlos.

Anfang dieses Monats stand dann in Miami Luis Ortiz im Kampf gegen Daniel Martz auch wieder im Ring und bei diesem Kampf saß dann der WBC Champion Deontay Wilder in der ersten Reihe am Ring um zu sehen wie Ortiz den chancenlosen Martz in der zweiten Runde im Hialeah Park in Miami, Florida, ausradierte.

Nach dem Kampf provozierte Luis Ortiz noch aus dem Ring heraus Wilder, der es sich dann nicht nehmen ließ auch selbst in den Ring zu steigen und vor der Kamera des übertragenden TV-Senders Fox Sport 1, eine Face to Face Stellung mit Ortiz einzunehmen.

Luis Ortiz„Ich will keine Ausreden, wenn ich ihn besiege. Also fragte ich Ortiz direkt, wann er kämpfen wollte und er sagte mir, dass er jetzt bereit sei. Ich bin es der diesen Kampf viel mehr möchte als er und ich werde ihn dazu zu bringen, so schnell als möglich einen Kampfvertrag zu unterschreiben“, sagte Wilder. „Ich denke, dass dieser Kampf nicht länger als vier Runden gehen wird, dann werde ich ihn ausgeknockt haben.“

Soweit es Ortiz’s Story mit besagtem Drogentests betrifft, will Wilder alles überwachen lassen, um sicherzustellen, dass der Kampf auch dieses Mal wirklich zustande kommt.

„Was den nächsten Drogentests angeht, kann ich nur hoffen, dass er nicht so dumm ist um den gleichen Fehler noch einmal zu machen“, sagte Wilder. „Ich habe als ich seinen letzten Kampf am Ring in Miami angeschaut habe nichts Neues gesehen, aber ich denke immer noch, dass er einer der besten Schwergewichtler der Welt ist. Er hat aber gezeigt, dass er zurück ist und ich bin froh, dass er zurück ist. Ich möchte ihm eine weitere Chance geben, sich im Kampf gegen mich zu messen.“

Wilder: „Ich werde Luis Ortiz’s innerhalb von vier Runden ausknocken!“
3.1 (61.43%) 56 votes