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Am kommenden Freitag im Rahmen des WBSS Fights zwischen Jürgen Brähmer vs Rob Brant, tritt er wieder in Aktion: Cruisergewichtler Artur Mann (11-0-0. 7, 7 KO-Siege) trifft auf Isossa Mondo.
Am kommenden Freitag im Rahmen des WBSS Fights zwischen Jürgen Brähmer vs Rob Brant, tritt er wieder in Aktion: Cruisergewichtler Artur Mann (11-0-0. 7, 7 KO-Siege) trifft auf den Franzosen Isossa Mondo.

Vor Brähmer vs Brant: Doppelpack im Cruisergewicht

Cruisergewichts-Doppelpack bei „World Boxing Super Series“ in Schwerin. Am Freitag steigen Jürgen Brähmer und Rob Brant im Kampf um das letzte Halbfinal-Ticket der „Ali Trophy“ in den Ring (live ab 20 Uhr mit Sky Select und bei ranFIGHTING.de). Bevor es die beiden Super-Mittelgewichtler im Hauptkampf des Abends aber krachen lassen, wollen unter anderem zwei Cruisergewichts-Hoffnungen aus dem Team Sauerland ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Dabei trifft Artur Mann (11-0, 7 KOs) auf Isossa Mondo (7-12, 3 KOs) und Micki Nielsen (23-1, 14 KOs) auf  (8-3, 7 KOs).

Sowohl Mann, als auch Nielsen, hatten zuletzt große Prüfsteine vor der Nase: Der Hannoveraner Mann konnte sich im Sommer nur hauchdünn gegen seinen Landsmann Leon Harth in Ludwigshafen durchsetzen, der Däne Nielsen verlor indes vor einem Jahr knapp gegen Weltklassemann Kevin Larena in dessen Heimat Südafrika. Für beide ist klar, dass es sich dabei um Lernerfahrungen handelt und der Weg auf jeden Fall weiter nach oben führt.

So hat zum Beispiel Mann zuletzt an den Vorbereitungen von WBC-Weltmeister Maris Briedis teilgenommen, der Ende September mit einem klaren Sieg ins Halbfinale der WBSS einzog. Dabei war der 27-jährige Deutsche Hauptsparringspartner des Letten und machte dabei eine sehr gute Figur.

Nielsen wird am Freitag übrigens nicht der einzige Skandinavier sein, der den Kampfabend in Schwerin verstärkt. Neben ihm steigen auch noch Oliver Flodin aus Schweden (Mittelgewicht, kämpft gegen Pavel Hryshkavets) und seine Landsleute Kem Ljungquist (Schwergewicht, trifft auf Revaz Karelishvili) und Dina Thorslund (Super-Bantamgewicht, Gegnerin: Mary Romero) in den Ring der Sport- und Kongresshalle.

Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

In Schwerin: Mann und Nielsen boxen im WBSS-Vorprogramm
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Dieses Mal ließ der japanische Olympiasieger Ryota Murata keinen Zweifel aufkommen wer der Sieger des Kampfes gegen den französischen Weltmeister Hassan N’Dam N’Jikam ist. Murata deckte den Titelverteidiger so lange mit harten, teils brutalen Körpertreffern ein, bis dieser deprimiert den Kampf aufgab. Dieses Mal ließ der japanische Olympiasieger Ryota Murata keinen Zweifel aufkommen wer der Sieger des Kampfes gegen den französischen Weltmeister Hassan N’Dam N’Jikam ist. Murata deckte den Titelverteidiger so lange mit harten, teils brutalen Körpertreffern ein, bis dieser deprimiert den Kampf aufgab.

Geglückte Revanche des japanischen Olympiasiegers

Im Mai dieses Jahres verlor der japanische Olympiasieger von 2012 in London,  Ryota Murata (13-1, 10 KOs), noch im Kampf um die WBA Mittelgewichts-Weltmeisterschaft durch ein mehr als umstrittenes Punkturteil, das damals ein großer Skandal in der Boxwelt war, seinen WM-Kampf gegen den französischen Weltmeister Hassan N’Dam N’Jikam (36-3, 21 KOs) durch split decision. In diesem Kampf hatte der bekannte US-Punktrichter Raul Caiz Sr Murata klar mit 117-110 als Gewinner dieses Kampfes gesehen, während seine beiden Kollegen damals völlig unverständlich N’Dam den Vorzug gaben. Dies war der Grund warum der Weltverband der WBA einen sofortigen Rückkampf anordnete. Diese zwei Punktichter wurden daraufhin für sechs Monate suspendiert, während WBA-Präsident Gilberto Mendoza sich bei Murata entschuldigte und sagte, es gebe „keine Worte, um den Schaden zu reparieren“. Dieses Rematch fand nun gestern Abend im Ryōgoku Kokugikan, der bekanntesten Sumō-Halle in Yokoami in der Präfektur Tokio in Japan, statt.
Murata Fight

Dieses Mal ließ der japanische Lokalmatador, vor der begeisterten Kulisse von mehr als 14.000 Zuschauern, keinen Zweifel aufkommen wer der Sieger dieses Kampfes sein wird. Mit einer eindrucksvollen Leistung nahm Ryota Murata N’Dam den WBA-Mittelgewicht Gürtel wieder ab und siegte durch tKO in der 7. Runde.  In diesem mit Spannung erwarteten Rematch sah Murata schon von Beginn absolut entschlossen aus und man merkte von der ersten Minute des Kampfes an, dass er heute keinen Zweifel aufkommen lassen wollte wer diesen Kampf gewinnt und dass es für ihn nur das eine Ziel gab: diesen Kampf am besten vorzeitig zu beenden.

Bis zum Ende der siebten Runde hatten Raul Caiz Jr. (USA), Robert Hoyle (USA) und Pinit Prayadsab (Thailand) Murata dieses Mal alle drei nach Punkten klar in Front: 69:64, 68:65 und 70:63. Der dritte Mann im Ring war mit Kenny Bayless (USA) einer der Welt besten Ringrichter.
murata vs ndam 2

Murata, der einen Zentimeter größer und zwei Jahre jünger als der 33 Jahre alte Hassan N’Dam N’Jikam war, machte von Beginn des Kampfes an Druck und deckte den Franzosen auf schnellen Beinen immer wieder mit wirkungsvollen Körpertreffern ein.  N’Dam versuchte mit schnellen Kombinationen zu kontern und sich dem Druck des Japaners zu erwehren, aber der japanische Krieger war in jeder Minute dieses Kampfes aggressiv und deckte N’Dam immer mehr mit harten Körperhaken ein.

Ab der sechsten Runde wurde N’Dam sichtbar langsamer was sicher eine Folge der fortwährende Absorption von Muratas Körpertreffern war. Nach einer harten 7. Runde hatte der Titelverteidiger genug. N’Dam ging in die Ecke und ließ sich von seinem Trainer Pedro Diaz, die Handschuhe ausziehen und sagte: „Rien de plus.“ Es war dieser unbändige aggressive Druck von Murata, der den Titelverteidiger zur Aufgabe zwang und ihn zum neuen Weltmeister gemacht hat.
murata vs ndam 3

Nach dem Kampf sagte der Sieger und neue Weltmeister begeistert: „Diesen Sieg habe ich für alle meine japanischen Fans errungen. Ich danke euch allen für euere Unterstützung. Ihr habt mich in jeder Phase während des Kampfes immer ermutigt und unterstützt.“

Japan hat einen neuen Weltmeister im Mittelgewicht und Gennasy Golovkin wohl bald einen neuen möglichen Gegner.

Murata stoppt N’Dam und gewinnt WBA Mittelgewichtsgürtel
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Jack Culcay lieferte Maciej Sulecki einen beherzten Kampf und verliert trotzdem nach Punktentscheid. Die gesamte Sport-Presse spricht von einem umstrittenen Urteil.
Jack Culcay lieferte Maciej Sulecki einen beherzten Kampf und verliert trotzdem nach Punktentscheid. Die gesamte Sport-Presse spricht von einem umstrittenen Urteil.

Eine Nachbetrachtung des Kampfes Jack Culcay vs. Maciej Sulecki von Ebby Thust

Wie gibt es so was? Da macht der deutsche Ex-Weltmeister Jack Culcay bei seinem USA-Debüt den Kampf seines Lebens und gewinnt gegen den ungeschlagenen Polen Maciej Sulecki fast jede Runde und dann urteilen die drei US.Punktrichter den Kampf einstimmig und mit nicht nachvollziehbaren 92:98 und 93:97 für den Polen Sulecki.

Dieses unverständliche Punkturteil ist eher ein Straftatbestand als eine unparteiliche faire Entscheidung eines sportlichen Wettkampfes. Von der ersten Runde an bestimmte der Deutsche den Kampf und traf Sulecki immer wieder mit klaren Treffern. Den beiden Punktrichtern Lindsey Paige der den Kampf 98-92 und Punktrichter Paul Wallace der 93:97 wertete kann ich nur raten ganz schnell einen Augenarzt aufzusuchen, denn an der Leistung von Golden Jack kann es sicher nicht gelegen haben, es können nur die trüben Augen der Punktrichter sein.

Nachdem Culcay die ersten vier Runden auf meinem Punktzettel gewonnen hatte, gab er die 5. Runde an Sulecki ab, war aber in der 6. Runde wieder der bestimmende Mann im Ring. In der siebten Runde gar schaltete  Jack Culcay noch einen Gang nach oben und trieb den Polen mit beidhändigen Kombinationen durch den Ring und es sah in dieser Runde sogar so aus als würde Sulecki kurz vor dem KO stehen und vorne über kippen und zu Boden gehen. Auch in den folgenden Runden war Culcay nicht einmal in Gefahr und Golden Jack unterband immer wieder die Distanz die der Pole versuchte aufzubauen. Die 10. Runde ging dann vielleicht mit leichten Vorteilen wieder an Sulecki.

Vor Verkündung des Urteils telefonierte ich noch mit meinen Freunden, dem früheren Chef von Universum Box-Promotion Peter Hanraths, der vor 8 Jahren Jack Culcay als Profi verpflichtete und Hako Sevecke, dem wohl bekanntesten Cornerman der Nation und es gab für uns gar keine Frage, dass Culcay diesen Kampf klar und einstimmig gewonnen hat. Als ich dann das Urteil hörte: 98:92, 97:97  (und 96:94), dachte ich noch, dass zwei der Punktrichter den Kampf genauso klar wie ich gesehen haben, nur als der Ringrichter dann den Arm von Maciej Sulecki zum Zeichen des Sieges erhob, wurde mir erst bewußt, dass die Punktrichter alle drei den Polen vorne hatten und ich verstand die Welt nicht mehr.

Ich sah noch wie Nisse Sauerland im Ring regelrecht die Gesichtszüge zusammenfielen und er Sulecki wohl im Vorbeigehen sagte, dass er doch den Kampf verloren habe, worauf Sulecki ihm den Vogel zeigte und ich selbst war leicht schockiert ob dieses Urteils. Wie konnte es zu einem solchen Fehl-Urteil kommen, auch noch in der Veranstaltung des eigenen Promoters von Culcay? Waren es die wohl mehr als 80% polnischer Zuschauer in der Halle die die drei Punktrichter beeinflusst haben. Übrigens sprechen die größten US-Boxsport-Internetportale beide von einem Fehlurtei (BoxingScene: „Culcay Hurts Resilient Sulecki, But Loses Unanimous Decision“ und Fightnews spricht von einer „….unpopular ten round decision.  Culcay seemed to give at least as good as he got, but judges saw it for Sulecki.“ 

Mir jedenfalls tat unser Golden Jack nach diesem sicher nicht nur für mich seltsamen Urteils leid und es ist mir ein Bedürfnis ihm auf diesem Weg zu sagen: „Jack das hast Du gut gemacht. Für mich und viele deiner deutschen Fans aus unserer „Boxen1Facebook-Gruppe“ hast alleine Du diesen Kampf gewonnen!“.

Culcay verliert nach Punkten – Dieses Urteil ist ein Straftatbestand
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Gassiev-Wlodarczyk-IBF-WBSSIm letzten Viertelfinalkampf der World Boxing Super Series, verteidigte der IBF-Weltmeister im Cruisergewicht Murat Gassiev (25-0-1NC, 18 KOs), seinen WM-Gürtel zum ersten Mal erfolgreich gegen seinen polnischen Herausforderer Krzysztof Wlodarczyk (53-4-1, 37 KOs), durch einen spektakulären KO-Sieg in der dritten Runde. Nun steht der russische Champion vor dem Halbfinal-Fight gegen WBA-Titelträger Yunier Dorticos!

Murat Gassiev lässt Krzysztof Wlodarczyk keine Chance!

Nach seinem Titelgewinn gegen Dennis Lebedev im Dezember des letzten Jahres, stand der russische IBF-Champ Murat Gassiev (24) vergangene Nacht in Newark (USA) dem erfahrenen Ex-Weltmeister Krzysztof „Diablo“ Wlodarczyk (36) gegenüber. Gassiev galt schon im Vorfeld bei vielen Experten als Favorit. Dennoch war es interessant zu sehen, wie der Schützling von Golovkin-Coach Abel Sanchez mit dem routinierten Wlodarczyk umgehen wird.

Gassiev machte von Beginn an Druck und bestimmte den Kampf von der Ringmitte aus. Der IBF-Weltmeister trieb seinen 12 Jahre älteren Kontrahenten pausenlos vor sich her. Auch in der zweiten Runde wiederholte sich das Bild. Gassiev stellte den Ex-Champ mehrfach an den Seilen und konnte vereinzelt gute Treffer anbringen. Wlodarczyk fand zu keinem Zeitpunkt die richtige Distanz und überließ dem Titelverteidiger vollkommen das Kommando.

Gassiev vs Wlodarczyk 1

Das Ende sollte dann nicht lange auf sich warten lassen! Als Gassiev seinen polnischen Widersacher wiederholt an den Ringseilen stellte, traf er Wlodarczyk mit einem linken Aufwärtshaken zum Kopf. Nur Bruchteile von einer Sekunde später, folgte ein krachender linker Haken zum Körper. Krzysztof Wlodarczyk musste mit schmerzverzerrtem Gesicht sofort zu Boden und wurde letztlich nach 1:57 Minuten vom Ringrichter ausgezählt.

Direkt nach dem Sieg standen sich noch im Ring Gassiev und sein Halbfinalgegner in der World Boxing Super Series, der WBA Champ Yunier Dorticos Face to Face gegenüber. Der Kampf soll im Hanuar kommenden Jahres an gleicher Stelle wieder im Prudential Center in Newark, New Jersey stattfinden.
Direkt nach dem Sieg standen sich noch im Ring Gassiev und sein Halbfinalgegner in der World Boxing Super Series, der WBA Champ Yunier Dorticos Face to Face gegenüber. Der Kampf soll im Januar kommenden Jahres an gleicher Stelle wieder im Prudential Center in Newark, New Jersey, stattfinden.

„Ich habe nur das gemacht, was mir mein Trainer Abel Sanchez gesagt hat und was wir im Training oft geübt haben!“, erklärte Gassiev unmittelbar nach dem Kampf im Sieger-Interview. Mit dieser beeindruckenden Vorstellung bleibt Murat Gassiev auch in seinem 26. Profi-Fight ungeschlagen. Der IBF-Weltmeister steht damit im Halbfinale der WBSS und trifft im Januar des kommenden Jahres, auf den kubanischen WBA-Champion Yunier Dorticos. Für Wlodarczyk war dies die erste vorzeitige Niederlage seiner Profikarriere!

WBSS: Gassiev bleibt mit KO-Sieg IBF-Weltmeister im Cruisergewicht!
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culcay-suleckiIm seinem USA-Debüt auf der Gassiev vs. Wlodarczyk WBSS-Undercard im Prudential Center in Newark, lief es für den deutschen Superweltergewichtler Jack Culcay alles andere als gut. Nach einem von Culcay mehrheitlich dominiertem Kampf, unterliegt dieser dem Polen Maciej Sulecki dennoch nach Punkten.

Jack Culcay mit zweiter Punktniederlage in Folge

In einem auf 10 Runden angesetzten Kampf im Superweltergewicht, musste der Deutsche „Golden“ Jack Culcay seine zweite Punktniederlage in Folge hinnehmen. Im Prudential Center in Newark, unterlag er dem Polen Maciej Sulecki umstritten nach Punkten. Es sollte für Jack Culcay, nach dessen Niederlage gegen Demetrius Andrade im März diesen Jahres, der erneute Anlauf zur Weltspitze werden. In einem als WBC-Eliminator deklarierten Gefecht, ging Culcay mit dem Polen Sulecki über 10 Runden und bot einen sehr guten Kampf.

Mit konzentriertem Boxen, konnte Culcay die ersten beiden Runden für sich entscheiden. Immer wieder konnte er dem Polen in der nahen Distanz gefährlich werden und klare Treffer zu Körper und Kopf bringen. Ab Runde 5 fand Sulecki mehr in den Kampf und vermochte es, Culcay den Kampf schwerer zu machen, als zu Beginn. Zwar machte Sulecki mit seinen langen Jabs Eindruck bei den Punktrichter, jedoch war es Culcay, der mit seiner rechten Schlaghand häufig die deutlicheren Treffer landete.

So etwa zu Beginn der 7. Runde, als er Sulecki mit mehreren rechten Händen eindeckte und diesen in Bedrängnis und fast zum Knockdown brachte. In der 9. Runde deckten sich beide gleicherhand mit Schlägen ein und liefertem dem Publikum gute Action im Ring. Sulecki musste in diesem 9. Durchgang sogar kurzerhand runter, jedoch zeigte Referee David Fields an, dass es kein Knockdown war. Im zehnten und letzten Durchgang machte Culcay nochmals Druck und konnte Sulecki abermals mit einem schweren Haken beeindrucken. Dennoch schaffte es der 12 cm größere Sulecki bis zum Schlussgong.

Culcay zeigte unbändigen Siegeswillen und lieferte einen denkwürdigen Fight. Umso unverständlicher war es dann, was zur Urteilsverkündung geschah. Punktrichterin Lindsey Paige wertete den Kampf völlig kontrovers mit 98-92 und Punktrichter Paul Wallace 97-93 Punkten für Sulecki. Lediglich James Kinney sah das Ergebnis mit 96-94 Punkten etwas enger. Dennoch werteten alle drei „Unparteiischen“ einstimmig für Sulecki, der sich nun auf einen WM-Kampf gegen WBC-Champion Jermell Charlo freuen darf.

Mit diesem Sieg bleibt Sulecki weiterhin ungeschlagen und baut seinen Rekord 26 Siege aus. Für Jack Culcay hingegen bedeutete dieser Kampf die dritte Niederlage im 25. Kampf als Profi. Durch dieses kontroverse Urteil ist Culcays nächste WM-Chance wieder etwas in die Ferne gerückt.

Gerechtfertigt oder Fehlurteil: Wer war in euren Augen der Sieger bei Culcay vs. Sulecki?

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Jack Culcay unterliegt Maciej Sulecki umstritten nach Punkten
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burnett-zhakiyanovBei der Titelvereinigung im Bantamgewicht zwischen dem Lokalmatador und IBF-Weltmeister Ryan Burnett (18-0-9 Ko’s) und dem WBA-Champion Zhanat Zhakiyanov (27-2-18 Ko’s), kam es am Ende zu einem einstimmigen Urteil! In der SSE-Arena in Belfast, sicherte sich Burnett in einem temporeichen Gefecht vor heimischer Kulisse, die zweite WM-Krone seiner Gewichtsklasse!

Zhakiyanov aktiver – Burnett mit klareren Treffern!

Von Beginn an machte Zhanat Zhakiyanov (33) den Druck. Permanent trieb der kasachische WBA-Champion den acht Jahre jüngeren Ryan Burnett (25) vor sich her. Doch der britische IBF-Titelträger ließ sich kaum klar treffen und konterte die meisten Aktionen seines Gegners geschickt aus. Mit großer Beweglichkeit im Oberkörper und cleverem Clinchen in der Halb- und Nahdistanz, machte es Burnett seinem Widersacher sehr schwer, zu klaren Aktionen zu kommen.

Dennoch blieb der Fight, für einen langen Zeitraum, sehr ausgeglichen! Zhakiyanov ging keinen Schritt zurück und ließ dem „Heim-Boxer“ keine Ruhe. Ryan Burnett entwickelte ab dem vierten Durchgang ein besseres Distanzgefühl. Vorallem mit dem Jab konnte Burnett den WBA-Champ immer wieder gut treffen. Im Laufe der Zeit wurde Burnett mutiger und sicherer, sodaß sich dessen technisch größere Klasse immer mehr abzeichnete.

Zhakiyanov blieb im gesamten Kampfverlauf dauerhaft im Vorwärtsgang. Doch Burnett hielt ab der achten Runde des Öfteren dagegen und schlug auf der Innenbahn mit! In der neunten Runde hatte der Lokal-Held seine besten Szenen. Immer wieder gute Konter-Treffer gelangen dem IBF-Champ, der in seinem Kampstil einfach filigraner und effektiver war. Auch in den letzten drei Durchgängen konnte Burnett zu guten Szenen kommen.

Am Ende werteten alle drei Punktrichter mit 118:110, 119:109, 116:112 zugunsten von Burnett, der mit diesem Ergebnis neuer Doppel-Champion im Bantamgewicht ist. Auch wenn das Urteil den Anschein von einem souveränen Sieg macht, war es für den Briten durchaus harte Arbeit, gegen einen sehr offensiven und aggressiven Gegner. Für Ryan Burnett ist dieser Sieg, der bisher größte Erfolg seiner Laufbahn!

Unification im Bantamgewicht: Ryan Burnett nun Doppel-Weltmeister!
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cecilia-braekhus-mikaela-lauren10 Jahre nach ihrem ersten Aufeinandertreffen, standen die Königin des Weltergewichts Cecilia Braekhus und Mikaela Lauren erneut zum WM-Kampf im Ring.

Cecilia Braekhus setzt sich vorzeitig gegen Mikaela Lauren durch

braekhus-lauren2Im Oslofjord Convention Center in Stokke, Norwegen, konnte Cecilia Braekhus ihre Siegesserie auf 32 gewonnene Boxduelle ausbauen und weiterhin ungeschlagen bleiben. Unter Aufsicht des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), verteidigte die „First Lady“ im Kampf gegen Schwedin Mikaela Lauren alle 5 WM-Titel.

Braekhus startete dominant in den Kampf und bestimmte die Eröffnungsrunden in gewohnt guter Manier. Bis zur 5. Runde war es auch die Norwegerin Braekhus, die auf den Punktzetteln ungefährdet führte und die Schwedin auch im Rematch 10 Jahren nach dem ersten Kampf der beiden, klar dominierte.

In der 6. Runde dann, traf Braekhus die Schwedin mit einem schweren linken Haken und schickte sie auf den Boden. Lauren stand wieder auf, doch Braekhus setzte so energisch nach, dass Referee Sparkle Lee den Kampf abbrach. Für Braekhus ist dieser TKO-Sieg damit der 9. vorzeitige von insgesamt 32 Siegen. Die „First Lady“ bleibt weiterhin ungeschlagen und verteidigt ihre WM-Titel der WBA, WBO, WBC, IBF und IBO erneut eindrucksvoll.

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Cecilia Braekhus siegt durch TKO über Mikaela Lauren
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Morgen steigen in Kogugikan (Japan) insgesamt drei Weltmeisterschaften! Den Hauptkampf bestreitet dabei der amtierende WBA-Weltmeister im Mittelgewicht Hassan N'Dam N'Jikam (36-2-21 Ko's) gegen seinen Herausforderer und Lokalmatador Ryota Murata (12-1-9 Ko's). Beide standen sich vor fünf Monaten schon einmal gegenüber. Der Rückkampf wird nun mit Spannung erwartet! Morgen steigen in Kogugikan (Japan) insgesamt drei Weltmeisterschaften! Den Hauptkampf bestreitet dabei der amtierende WBA-Weltmeister im Mittelgewicht Hassan N’Dam N’Jikam (36-2-21 Ko’s) gegen seinen Herausforderer und Lokalmatador Ryota Murata (12-1-9 Ko’s). Beide standen sich vor fünf Monaten schon einmal gegenüber. Der Rückkampf wird nun mit Spannung erwartet!

Hassan N’Dam N’Jikam vs. Ryota Murata 2 – Wer gewinnt das Rematch?

Im Mai diesen Jahres standen sich beide Protagonisten schon einmal gegenüber. Mit einer Split Decision gewann der Franzose Hassan N’Dam N’Jikam (33) das Gefecht um die vakante (reguläre) WBA-WM im Mittelgewicht denkbar knapp nach Punkten. Aufgrund des nicht eindeutigen Resultats, kommt es nun zum Rückkampf gegen den Japaner Ryota Murata (31). Ein klares Ergebnis soll nun diesmal her!

Ryota Murata ist ohne Frage der Heim-Favorit. Der Japaner wurde 2012 in London Olympiasieger und möchte nun bei den Profis Weltmeister werden. Der bei Bob Arum (Top Rank) unter Vertrag stehende Murata, zeigte sich in den letzten Tagen sehr motiviert und siegeshungrig: „Für mich ist es ein Traum der in Erfüllung geht! Ich möchte mir keinen mentalen Druck machen, aber ich will und werde den Ring als Weltmeister verlassen!“
Murata

Sein Gegner, Hassan N’Dam N’Jikam, ist im Gegensatz zu Murata, wesentlich erfahrener! Der gebürtige Kameruner war im Jahr 2012 bereits WBO-Weltmeister und ist somit schon zum zweiten Mal Champion, bei einem der vier großen Verbände. N’Dam stand schon einigen namhaften Kontrahenten gegenüber. Gegen Max Bursak und Curtis Stevens, konnte er jeweils nach Punkten gewinnen. Gegen David Lemieux und Peter Quillin verlor er wiederum, ebenso nach Punkten.

Der amtierende WBA-Titelhalter präsentierte sich jedenfalls auch sehr selbstbewusst im Vorfeld dieses Duells. Hassan N’Dam N’Jikam: „Ich bin zu 100 Prozent vorbereitet und werde meinen Titel verteidigen! Ich werde eine großartige Leistung liefern!“ Bleibt also nur zu hoffen, dass beide Boxer ihren erwartungsvollen Aussagen, auch Taten folgen lassen!

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Zwei weitere WM-Fights im Vorprogramm!

KenshiroAuf der Undercard des WBA-WM-Kampfes im Mittelgewicht, steigen zwei weitere Titelkämpfe. Im Halb-Fliegengewicht verteidigt der WBC-Weltmeister Ken Shiro (10-0-5 Ko’s) aus Japan, seinen Titel zum ersten Mal gegen den starken Mexikaner Pedro Guevara (30-2-1-17 Ko’s). Im Fliegengewicht verteidigt der ungeschlagene Japaner Daigo Higa (13-0-13 Ko’s) seine WBC-Krone ebenso zum ersten Mal, gegen den Franzosen Thomas Masson (17-3-1-5 Ko’s).

Drei Weltmeisterschaften in einer Veranstaltung in Japan!
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Heute Abend kommt es im norwegischen Stokke zur zweiten Auflage des Kampfes zwischen der fünffach Weltmeisterin Cecilia Braekhus vs. Mukaela Lauren. Den ersten Kampf im Jahre 2010 gewann die "First Lady" durch tKO in Runde 7.
Heute Abend kommt es im norwegischen Stokke zur zweiten Auflage des Kampfes zwischen der fünffach Weltmeisterin Cecilia Braekhus vs. Mikaela Lauren. Den ersten Kampf im Jahre 2010 gewann die „First Lady“ durch tKO in Runde 7.

Nach Kuss-Attacke von Mikaela lässt Cecilia heute Abend die Fäuste sprechen.

Die 36jährige First Lady, Cecilia Braekhus (31-0-0, 8 KO-Siege), verteidigt heute Abend in ihrer Heimat, in Stokke in Norwegen, im dortigen  ihre fünf WM-Titel von WBA, WBC, WBO, IBF und IBO im Weltergewicht gegen die bereits 41jährige Mikaela „Nordic Queen“ Lauren (29-4-0, 13-KO-Siege), aus Stockholm in Schweden.

Der Kampf wird PPV in Schweden und Norwegen durch Viaplay Fighting im live im Fernsehen übertragen.

Bereits vor sieben Jahren stoppte Cecilia Braekhus ihre Gegnerin von heute Abend Mikaela Lauren durch tKO in Runde 7.
Bereits vor sieben Jahren stoppte Cecilia Braekhus ihre Gegnerin von heute Abend Mikaela Lauren durch tKO in Runde 7.

Braekhus stoppte Lauren bereits sieben Jahren, im Jahr 2010, durch tKO in der 7. Runde. Seit dem hat sich Mikaela Lauren aber sehr verbessert und trotz fortgeschrittenem Alter enorm verbessert, allerdings ist sie auch wie schon beim ersten Fight der Beiden der absolute Underdog und es gibt kaum ein Experte der der schwedischen „Nordic Queen“ nur den Hauch einer Chance gegen die herausragende norwegische Boxkönigin einräumen.

„Cecilia ist zwar eine großartige Boxerin, aber als Person respektiere ich sie überhaupt nicht. Ich denke, sie ist einfach nur falsch, sie ist eine Diva und sie behandelt andere Leute nicht mit dem nötigen Respekt“, sagte Laurén, die ihre WM-Niederlage vom Oktober 2010 rächen will.

Braekhus vs Lauren

„Sie hat mich zwar vor sieben Jahren besiegt, aber ich bin jetzt eine völlig andere Fighterin geworden. Damals war ich noch ein Neuling in der Boxszene und inzwischen bin ich ein erfahrener Profi. Ich war zwar schon immer körperlich topfit, aber jetzt habe ich eine viel bessere Technik und bin stärker als je zuvor. “

„Ich weiß, dass ich der Underdog in diesem Kampf bin und ich gehe in diesen Kampf und ich habe nichts zu verlieren. Der ganze Druck ist alleine auf Cecelia. Natürlich ist sie eine gute Fighterin, aber ich glaube nicht, dass sie sich in den letzten Jahren verbessert hat und jetzt ist es an der Zeit, dass sie endlich Mal Jemand schlägt.“

Brækhus meldet sich nach vier Monaten im Ring zurück nachdem sie Erica Anabella Farias in ihrer Heimatstadt in Bergen, Norwegen, vor ihren heimischen Fans klar und deutlich über 10 Runden dominiert hat und „The First Lady“ freut sich auf Laurén, gegen die sie auch in ihrem 33. Fight weiterhin ungeschlagen bleiben möchte.

Braekhus vs Lauren

„Mikaela hat seit unserem ersten Kampf immer nur viel geredet“, sagte Brækhus. „Es wird mir Spaß machen, ihr im Ring die Antwort auf dieses viele Geplapper zu geben. Ich werde sie nicht unterschätzen, wie ich noch keine meiner Gegnerinnen unterschätzt habe. Ich freue mich darauf, morgen Abend meinen vielen norwegischen Fans und auch allen die mir weltweit zuschauen eine großartige Show zu bieten.“

Braehus vs Lauren Kussattacke

Beim ersten Face to Face bei der letzten Pressekonferenz zu diesem Kampf, unternahm ihre Gegnerin Mikaela Lauren eine überraschende Kuss-Attacke, indem sie Cecilia ihre Lippen auf den Mund presste. Cecilia ga ihr daraufhin im Reflex eine Ohrfeige und kündigte an, dass sie diesen Zwangs-Kuss am Samstagabend mit den Fäusten beantworten würde.

Hier das Kuss-Video

„The First Lady“ Cecilia Brækhus vs. Mikaela Laurén
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Vincent Feigenbutz will wieder angreifen und spätestens in einem Jahr wieder ganz oben anklopfen. Hier auf dem Foto mit seinem väterlichen Freund und Manager Rainer Gottwald.
Vincent Feigenbutz will wieder angreifen und spätestens in einem Jahr wieder ganz oben anklopfen. Hier auf dem Foto mit seinem väterlichen Freund und Manager Rainer Gottwald.

Feigenbutz: „Spätestens im nächsten Jahr will ich wieder ganz oben angreifen.“

Mit Gottes Segen gegen einen richtig harten Gegner! Am Freitag wird IBF-Intercontinental-Champion Vincent Feigenbutz (26-2, 23 KOs) in der Schweriner Sport- und Kongresshalle auf den Argentinier Gaston Alejandro Vega (27-11-2, 11 KOs) treffen. Der 22-jährige „Iron Junior“ aus Karlsruhe bestreitet vor dem Hauptkampf, dem letzten Viertelfinale der World Boxing Super Series zwischen Jürgen Brähmer und Robert Brant (live ab 20.00 Uhr auf SKY Select und ranFIGHTING.de), den Reservekampf.

Der nächste Feigenbutz-Gegner: Gaston Alejandro Vega
Der nächste Feigenbutz-Gegner: Gaston Alejandro Vega

Feigenbutz, der als fairer Sportsmann bekannt ist: „Wenn einer der Hauptkämpfer ausfällt, stehe ich parat – und werde am Turnier teilnehmen. Aber ich möchte nichts geschenkt haben, oder hoffe, dass sich Brähmer oder Brant verletzen. Spätestens im nächsten Jahr will ich wieder ganz oben angreifen. Egal, gegen wen, wann oder wo!“

Mit den Trainern Valentin Silaghi und Garip Ilbay hat sich Feigenbutz vorbereitet. Nach zwei harten Wochen im Camp bei GI SPORTS von Garip Ilbay in Köln ging es mit Valentin Silaghi inkl. drei Sparringspartnern und Manager Rainer Gottwald wieder einmal in die slowenischen Berge, um sich auf den „harten Gaucho“ Vega vorzubereiten. Gottwald: „Das ist bei uns schon zur Tradition geworden. Das gesamte Team ist mit dabei und Vincent tankt hier immer enorm viel Kraft.“

Die gab es auch von ganz oben! In einer Kirche wurde das Team um Feigenbutz und Gottwald, der in Slowenien aufwuchs, von einem Priester gesegnet. Gottwald: „Wir sind gläubig – und der Segen bedeutet uns sehr viel.“ Im Kampf gegen den Argentinier Vega muss Feigenbutz auf jeden Fall alle Stärken zeigen. Der 34-jährige Routinier war argentinischer Meister und ist amtierender Südamerika-Champion im Super-Mittelgewicht.
Tickets für das Viertelfinale im Super-Mittelgewicht der World Boxing Super Series am 27. Oktober in Schwerin zwischen Jürgen Brähmer und Rob Brant gibt es unter www.eventim.de und an allen weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

Harter Gegner in Schwerin: Vincent Feigenbutz trifft auf Gaston Vega!
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