Deontay Wilder: „Ich werde Furys Augenbraue wieder öffnen!“

„Wie lange der Kampf dauert kommt darauf an, wie gut sein plastischer Chirurg war.“

Im Kampf gegen den Schweden Otto Wallin, am 14. September in der T-Mobil Arena in Las Vegas, USA, erlitt Tyson Fury eine schwere klaffende Cut-Verletzung über seinem rechten Auge. Die Augenbraue war ca. 8 Zentimeter aufgeplatzt und blutete stark. Eine weitere Verletzung an seinem Augenlid kam im Laufe des Kampfes hinzu und und es war Tyson Furys Glück, dass der Ringrichter den Kampf nicht abbrach, was den tKO-Sieg für Wallin bedeutet hätte, da beide Verletzungen die Folge von korrekten Treffern waren. Neun von zehn anderen Ringrichtern hätten bei solch einer Verletzung den Kampf ganz sicher abgebrochen, nicht so Ringrichter Tony Weeks, der hier ganz wohl Promoter-freundlich entschied den Kampf weiterlaufen zu lassen um das schon unterschrieben Rematch gegen Deontay Wilder nicht zu gefährden. Boxen1 berichtete darüber.

Im ersten Kampf trennten sich Deontay Wilder und Tyson Fury mit einem Unentschieden, obwohl Wilder Fury zwei Mal schwer zu Boden schlug.

Die schlimme Verletzung Furys wurde nach dem Kampf in der Universitätsklinikum in Süd-Nevada, von einem plastischen Chirurgen mit 48 Stichen wieder zusammengeflickt und Millionen Boxfans, die diesen Kampf und diese schwere Verletzung gesehen hatten, fragten sich, ob sich Furys Augenverletzung rechtzeitig ausheilen würde, um sich dann wie vereinbart am 22. Februar kommenden Jahres dem Rematch gegen Deontay Wilder zu stellen.

Im Kampf gegen den Schweden Otto Wallin zog sich Tyson Fury eine schwere Augenverletzung zu, die wohl bei einem anderen Ringrichter zum Abbruch des Kampfes geführt hätte.

Inzwischen scheint die Verletzung gut zu verheilen und Furys Promoter Frank Warren teilte der Öffentlichkeit mit, dass Tyson Furys lädiertes Auge bis zum avisierten Kampf gegen Deontay Wilder wieder völlig ausgeheilt sei. Tyson Fury selbst sagte noch direkt nach dem Kampf ins Mikrofon des übertragenden TV-Senders ESPN: „Ich bin bereit für den Krieg mit Deontay Wilder.“

Allerdings muss auch Deontay Wilder am 23. November gegen Luis Ortiz noch einmal in den Ring steigen und und dabei einmal den Kampf erst gewinnen und zudem aufpassen, dass auch er sich bei diesem Kampf nicht verletzt um den Kampf gegen Fury nicht zu gefährden, aber Wilder verkündet schon jetzt lauthals, dass er sich darauf freue, Fury’s Auge zu testen.

Inzwischen ist die einst klaffende Wunde über dem rechten Auge von Tyson Fury wieder mit 48 Stichen genäht worden und laut Aussage von Furys Promoter Frank Warren gut verheilt, so dass dem Rematch am 22. Februar nichts entgegensteht.

„Ich werde ihm seine Augenbrauenverletzung wieder öffnen, wenn sein plastischer Chirurg keine gute Arbeit geleistet hat. Ich weiß nicht, wie viele Runden es dauern wird – es hängt alleine davon ab, wie gut sein plastischer Chirurg war “, sagt Wilder.

Auf die Frage, ob er am 22. Februar gegen Fury kämpfen werde, sagte Wilder: „Auf jeden Fall. Wenn er dazu bereit ist, steht dem nichts im Wege. Fury sagt, er will diesen Kampf, also werde ich ihn im geben. Ich versuche auch den Fans die Kämpfe zu geben, die sie sehen wollen.“

Wilder sagte, er plane, Luis Ortiz schnellstmöglich auszuknocken, um Verletzungen zu vermeiden, die möglicherweise den geplanten Kampf am 22. Februar kommenden Jahres gefährden könnte.

Luis „King Kong“ Ortiz ging im ersten Kampf gegen Deontay Wilder in der 10. Runde erstmals in seiner Karriere KO.

„Ich muss Luis Ortiz ganz schnell und ganz dramatisch ausknocken und den Fans das geben, wofür sie bezahlt haben. Und wie macht man das? Ganz einfach! Ich beende den Kampf schon in der ersten Runde. Das wird ein ganz sensationelles Ende werden “, sagt Wilder. „Mein sensationeller und spektakulärer Sieg gegen Ortiz wird den Kampf gegen Tyson Fury erst richtig anheizen. Ich muss das tun um den pay-per-view Kartenverkauf für unser Rematch zu steigern, denn wegen ihm kauft ja kaum Jemand ein Ticket, das haben wir bei seinem letzten Kampf in der T-Mobil Arena gesehen.“ Mit dieser Aussage spielt Wilder darauf an, dass beim letzten Kampf von Tyson Fury gegen Otto Wallin am 14. September in der T-Mobil Arena in Las Vegas gerade Mal  3.577 der 20.000 Eintrittskarten verkauft wurden.