
„The Mack is Back“

Es waren keine einfachen Jahre für den über 2 Meter großen Hünen. Depressionen, Drogeneskapaden, Verbandssperren und einiges mehr erschwerten den Weg des Mannes, der im November 2015 zur Überraschung vieler den langjährigen Schwergewichts-Dominator Wladimir Klitschko in Düsseldorf entthronte und so über Nacht zur Nr. 1 der Königsklasse aufstieg. In wie fern das Martyrium im Anschluss selbst verschuldet oder von außen herangetragen wurde, lässt sich nicht genau sagen. Wahrscheinlich von allem ein bisschen, wie der gemutmaßte Bruch mit seinem langjährigen Trainer und Onkel Peter Fury, der nicht mehr in seiner Ringecke stehen wird. Aber das alles soll für die Zukunft keine Rolle spielen.
In weniger als zwei Monaten soll es dann auch so weit sein und der „Gypsy King“ kann unter Beweis stellen, dass er dem Ruf der heimlichen Nr. 1 gerecht wird. In der heimatlichen Manchester Arena wird es gegen einen noch nicht bekannten Gegner zur Sache gehen. Man kann wohl nicht davon ausgehen, dass es sich dabei um einen Boxer der Top 10 handelt, denn wie Frank Warren anklingen ließ, wird dies nur der Auftakt eines strammen Programms für Fury sein, der drei- bis viermal boxen soll, bevor es an die großen Kämpfe geht.
— DON TYSON FURY (@Tyson_Fury) 12. April 2018
Trotzdem ließ es sich Tyson Fury nicht nehmen, schon mal ein wenig in die Richtung von Superstar Anthony Joshua auszuteilen: „Wie ich ihn schon mehrfach beschrieben habe, ist er nichts als ein großer Penner, der meine Titel für mich spazieren trägt. Sobald ich bereit bin wird das ein leichter Kampf für mich.“
Ob es wirklich so ein leichtes Unterfangen für den Ex-Champion wird, dafür kann Fury am 9. Juni erste Beweise liefern. Laut Warren sollen in den nächsten Tagen mehrere Kämpfe, darunter ein WM-Kampf, für das Rahmenprogramm der Veranstaltung bekanntgegeben werden. Furys Sparringpartner Nathan Gorman soll wohl auf jeden Fall dabei sein.














