Ergebnisse der ECB/SES-Undercard in Hamburg!

Foto: Torsten Helmke

Im Vorprogramm der IBO-WM im Weltergewicht zwischen Sebastian Formella und Roberto Arriaza fanden in der Hamburger „edel optics.de“-Arena mehrere interessante Paarungen statt.

Nuri Seferi mit TKO-Sieg über Mazen Girke

Foto: Torsten Helmke

In einem auf sechs Runden angesetzten Kampf im Cruisergewicht standen Nuri Seferi (40-9-0, 22 Ko’s) und Mazen Girke (15-107-6, 2 Ko’s) im Ring. Die beiden erfahrenen Profiboxer lieferten den anwesenden Zuschauern ein durchaus unterhaltsames Gefecht. Von Beginn an war Nuri Seferi der bestimmende Mann, wobei auch der tapfer agierende Mazen Girke des Öfteren zu eigenen Treffern kam.

Seferi erhöhte mit zunehmender Kampfdauer den Druck und traf seinen Widersacher mehrfach mit guten Händen. Das Ende eines insgesamt einseitigen Kampfes folgte schließlich im fünften Durchgang. Nachdem Seferi seinen erschöpft wirkenden Gegner am Ringseil mit mehreren Händen eindeckte, brach Ringrichter Hendrik Schramm das ungleiche Duell nach 1:35 Minuten ab. Nuri Seferi sicherte sich somit seinen 41. Sieg als Profiboxer.

Ilja Mezencev mit Punktsieg

Foto: Torsten Helmke

Der für PSP-Boxing kämpfende Ilja Mezencev (20-2-0, 17 Ko’s) hatte es in einem Sechsrunder im Schwergewicht mit dem aus Ungarn stammenden Attila Kalman (4-1-0, 3 Ko’s) zu tun. Nachdem Mezencev einen guten Start hinlegte und die ersten beiden Runden souverän für sich entscheiden konnte, kam sein ungarischer Widersacher im dritten Durchgang besser in den Kampf. Im selben Durchgang öffnete sich bei Mezencev ein Cut an der linken Augenbraue. In der sechsten und letzten Runde holte Ilja Mezencev noch einmal alles aus sich heraus und sicherte sich letztlich einen einstimmigen Punktsieg (58:56, 2x 59:55).

Nenad Stancic gelingt klarer Punktsieg

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Auch für den Hamburger Leichtgewichtler Nenad Stancic (6-0-0, 3 Ko’s) war der siebte Einsatz als Profi ein Heimspiel. Gegen den Georgier Nukri Gamgebeli (10-8-0, 7 Ko’s) lieferte der Schützling von Trainer Mark Haupt eine insgesamt solide boxerische Leistung. Mit den wesentlich besseren und variableren Aktionen auf seiner Seite, gelang Stancic ein ungefährdeter Punktsieg (3x 60:54). Somit behält Nenad Stancic, der das Gefecht zu fast jedem Zeitpunkt beherrschte, eine weiße Weste in seinem Kampfrekord.

Volkan Gökcek mit TKO-Sieg in Runde 2

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Besonders eilig hatte es der Superleichtgewichtler Volkan Gökcek aus Hamburg bei seinem Debüt als Profiboxer. Gegen Bakhtiyar Isgandarzada (Aserbaidschan, 11-18-0, 4 Ko’s) hatte Gökcek ein ausgesprochen leichtes Spiel! Nach einer überlegen geführten ersten Runde, gelang dem Hamburger bereits im zweiten Durchgang ein TKo-Sieg (0:32), da sein Gegner offenbar eine Verletzung am linken Arm zu beklagen hatte. Volkan Gökcek feierte somit einen siegreichen Einstand als Berufsboxer.

Demirezen siegt deutlich nach Punkten

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Für den ECB-Schwergewichtler Ali Eren Demirezen (11-1-0, 10 Ko’s) war es der erste Einsatz nach seiner tapferen Niederlage gegen Efe Ajagba in den USA. Gegen Andrei Mazanik (13-9-0, 10 Ko’s) hatte Demirezen den Kampf fast ausnahmslos unter Kontrolle. Mazanik, der im Verlauf des Kampfes stark aus Nase blutete, fand gegen Demirezen einfach keine Mittel, um sich die Kampfesführung zu verschaffen. Am Ende gab es einen klaren Punktsieg für Ali Eren Demirezen, der sich bei allen drei Punktrichtern deutlich durchsetzte (2x 80:72, 79:73).

Roman Fress siegt einstimmig nach Punkten

Foto: Torsten Helmke

Im Fight um die Internationale Deutsche Meisterschaft (BDB) im Cruisergewicht, hatte es SES-Boxer Roman Fress (9-0-0, 5 Ko’s) mit dem Italiener Matteo Rondena (9-4-0, 7 Ko’s) zu tun. Der Schützling von Ex-Weltmeister Robert Stieglitz musste dabei eine echte Energieleistung abrufen! Roman Fress hatte dennoch stets die besseren boxerischen Mittel auf seiner Seite, auch wenn es ihm der stets im Vorwärtsgang marschierende Italiener nicht leicht machte.

Fress, der einen Cut am linken Auge zu verschmerzen hatte, landete insgesamt die wesentlich klareren Treffer. Das Kampfgericht wertete letztlich einstimmig (99:92, 96:94, 98:93) zugunsten von Roman Fress, der sich somit als Internationaler Deutscher Meister (BDB) im Cruisergewicht feiern lassen darf.

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