Cruisergewichtsweltmeister Mairis Briedis will ins Schwergewicht!

Er ist nicht der erste erfolgreiche Cruisergewichtler, der nach dem Gewinn zahlreicher WM-Titel in die Königsklasse, dem Schwergewicht aufsteigen will: Mairis Briedis.

Mairis Briedis will ins Schwergewicht!

Der lettische Cruisergewichtsweltmeister Mairis Briedis (21-1, 19 KOs), will, nicht nur zuletzt nach dem Gewinn der zweiten Staffel der World Boxing Super Series und WM-Titeln der Verbände WBC, WBO und IBF in die Königsklasse aufsteigen. Den Wechsel ins Schwergewicht, dessen Zeitpunkt bisher nicht benannt oder gar offiziell seitens Management/Promotion bestätigt wurde, gab Briedis über TikTok bekannt.

@mairisbriedis13I am not afraid to take a step??♬ Not Afraid – Eminem

„Hey Leute, ich komme ins Schwergewicht!“, verkündete Briedis, bevor er einen Hydro-Boxsack mit musikalischer Untermalung von Eminems „Not Afraid“ bearbeitete. Den Wechsel ins Schwergewicht würde er damit anderen ehemaligen Cruisergewichtsweltmeistern, nicht nur vergangener Tage, gleichtun. Neben dem WBSS-Gewinner der ersten Staffel Oleksandr Usyk, wären hier auch Murat Gassiev, Marco Huck oder David Haye zu nennen. Der bekannteste „Aufsteiger“ dürfte aber Evander Holyfield sein.

Briedis hat seit September vergangenen Jahres nicht mehr gekämpft. Damals konnte er sich mittels Mehrheitsentscheidung gegen Yuniel Dorticos die IBF-Krone sichern und machte ihn zum dreifachen Champion im Cruisergewicht. Der gewünschte Wechsel ins Schwergewicht könnte damit verbunden sein, dass der 36-jährige im anbahnenden Herbst seiner Karriere nochmal die „Pay Days“ mitnehmen möchte, die es im Schwergewicht ohne Zweifel gibt. Hier könnte es dann ggf. auch zu einem Rematch mit Usyk kommen, welcher der einzige Boxer ist, der Briedis bisher bezwang (im WBSS-Finale).

In den letzten Wochen hat Briedis auch Jake Paul auf seinen Social-Media-Kanälen zu einem Kampf herausgefordert, indem er eine Reihe von Videos postete. Die kommende Zeit wird zeigen, ob seine Ankündigung und sein Wechsel ins Schwergewicht nur dem Aufbau von Social Media Inhalten diente oder der Wechsel tatsächlich ernst gemeint ist.