Canelo Alvarez sichert sich WBA-Titel im Supermittelgewicht

New York – Bevor es zwischen Saul „Canelo“ Alvarez (50-1-2, 34 KOs) und Rocky Fielding (27-1, 15 KOs) im Seilgeviert um die reguläre Weltmeisterschaft der WBA ging, hatte man bei DAZN die Gelegenheit den WBA,WBO,IBF und IBO Weltmeister im Schwergewicht Anthony Joshua zu hören. Diesmal aber war die Tatsache, dass in den Vereinigten Staaten so „früh“ nach europäischen Maßstäben geboxt wird kein Problem bei „AJ“ – Im Gegenteil, er sagte, dass er sich in Amerika sehr wohl fühle, das Publikum mag und sich gut vorstellen könnte hier zu boxen. Angesprochen auf das von allen gewollte Duell mit Deontay Wilder sagte er: „Unbedingt, ich will Deontay nächstes Jahr“! Doch dann ging es los, unter den Klängen der Stimme von Ringsprecher-Legende Michael Buffer und den drei Nationalhymnen „God Save the Queen“, „Himno Nacional Mexicano“ und dem „Star-Spangled Banner“ der USA liefen die beiden Kontrahenten im Madison Square Garden ein. Kuriosum: Rocky Fielding als Champion lief als erster unter Englands Box-Hymne „Sweet Caroline“ ein.

Rocky chancenlos! Canelo feiert vier Niederschläge

Fielding begann eigentlich gut, fand gleich die Mitte und versuchte aus der Distanz zu boxen. Canelo brauchte ebenfalls nicht lange und stand immer wieder vor Fielding. Der Brite blieb dann nach gut 60 Sekunden zu statisch und Canelo konnte mit einem linken Körpertreffer Fielding auf die Bretter schicken. Fielding konnte sich aber in die Ringpause retten.

Schon im zweiten Durchgang war die Überlegenheit Canelos so groß, dass dieser Rocky immer wieder an den Seilen stellen konnte und so gut wie nicht getroffen wurde. Rocky zeigte sich, nach seiner souveränen Vorstellung gegen Tyron Zeuge in Offenburg, äußerst überfordert und ging nach einem weiteren der zahlreichen Körpertreffer zu Boden. Zu Beginn des dritten Durchgangs konnte Fielding immerhin mal eigene Treffer anbringen. Doch umgehend legte Canelo einen Gang zu, bestimmte das Geschehen aus der Halbdistanz und konnte Fielding nach einer ansatzlosen rechten zum Kopf wieder auf die Bretter schicken.

Der Liverpooler kam erneut hoch und doch musste er umgehend, nach einem weiteren Körperhaken, auf den Boden. Referee Ricky Gonzalez hatte dann auch glücklicherweise mit dem Champion Einsicht und brach den Kampf kurz vor Rundenende ab. Canelo lieferte bei seinem Debut im Madison Square Garden eine formidable Leistung ab und lies sich im Nachhinein vom tosenden Publikum feiern. Rocky Fielding hingegen machte den Eindruck, dass er angesichts seiner planlosen Vorstellung peinlich berührt war, wenngleich er sich aber als fairer Verlierer erwies!

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