Verwirrung in den USA: Marco Huck mit No Contest!

Boxkommission ändert Hucks KO-Sieg in Runde 1 in ein „no contest“ Urteil ab

Im Foxwoods Resort, Connecticut, USA, stand von Freitag auf Samstag deutscher Zeit, im Rahmen einer Veranstaltung des US-Promoters Lou di Bella das Comeback von Marco Huck im Schwergewicht an.

Nach seinem Wechsel ins Schwergewicht im letzten Jahr, kam es für Huck nun zum ersten Kampf mit seinem neuen Trainer Andre Rozier, der zuletzt Danny Jacobs auf seinen Kampf gegen Canelo Alvarez vorbereitete und bei dem Huck bereits seit Anfang des Jahres in New York trainiert.

In seinem 48. Profikampf traf der Käpt’n auf den erfahrenen Journeyman Nick Guivas (14-10-3), der unter anderem schon mit Jarrell Miller und Eric Molina im Ring stand.
Der Kampf nahm dann auch schnell an Tempo auf und nach einem gezielten rechten Haken im In-Fight musste Nick Guivas auf die Bretter, wurde alllerdings schwer benommen nochmal in den Kampf geschickt. Kurze Zeit später lag Guivas nach einer Kombination von Huck wieder am Boden ohne Chance den Kampf fortzusetzten, jedoch kam der entscheidende Schlag nachdem der Ringrichter bereits den Kampf verbal durch ein Break Kommando unterbrochen hatte, aber zu langsam war um physisch dazwischen zu gehen bevor Huck Guivas niederschlug.

Nach einer kurzen Unsicherheit am Ring wurde Huck im Ring als Sieger durch TKO ausgerufen, was die örtliche Kommission jedoch nach dem Kampf zu einem No Contest änderte, da Huck durch ein unabsichtliches Foul den Kampf beendete.

So steht unter dem Strich ein sehr unbefriedigender Abend für Marco Huck, dessen Comeback im Schwergewicht nicht viel unglücklicher hätte laufen können.

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