Lächerlich oder Respektabel? Die kuriosen „Ringeinlagen“ des Floyd Mayweather!

Floyd Mayweather Jr. (links) im Kampf gegen den überforderten „Nicht-Boxer“ Deji Olatunji.

Er kann es nicht lassen! Floyd Mayweather Jr. stand am vergangenen Wochenende wieder im Ring. Der 45-Jährige bezwang den YouTube-Star Deji Olatunji durch TKO in Runde sechs. Einen sportlichen Wert hatte jener Wettkampfeinsatz der US-Boxlegende allerdings nicht!

Alles hat ein Ende… nur nicht für „Money Mayweather“?!

Floyd Mayweather hat alles erreicht: Weltmeister in verschiedenen Gewichtsklassen, millionenschwere Kampfgagen und einen beispiellosen Kampfrekord – 50 Kämpfe, 50 Siege. Seine aktive Profilaufbahn hat der inzwischen 45-Jährige bereits vor einigen Jahren beendet. Doch der einstige Ausnahmeboxer lässt die Fäuste immer noch schwingen. Nur sind seine Gegner eben keine ausgebildeten Boxer!

Letzten Samstag stieg Mayweather in Dubai (Vereinigten Arabischen Emirate) in den Ring. Gegen den „You Tuber“ Deji Olatunji hatte der Box-Star letztlich ein leichtes Spiel – nichts Anderes war im Vorfeld auch zu erwarten. In Runde sechs schützte Ringrichter Kenny Bayless den überforderten Gegner, der das Gefecht gegen Floyd Mayweather ohnehin nie hätte gewinnen können. Es war auch nicht das erste Mal, dass sich Mayweather in einem „Showkampf“ dem Publikum präsentierte.

Sein Debüt gegen Nicht-Boxer gab er im August 2017, als er die UFC-Legende Conor McGregor in Runde zehn stoppte. Erst im September dieses Jahres boxte er gegen den japanischen MMA-Kämpfer Mikuru Asakura – und gewann ebenso vorzeitig. Im Juni 2021 stand er wiederum mit einem Star aus der Online-Welt im Seilquadrat: Gegen den wesentlich jüngeren, größeren und schwereren Logan Paul musste Mayweather immerhin über die volle Distanz gehen.

Floyd Mayweather Jr. im Fight gegen MMA-Star Conor McGregor. (AFP PHOTO / John Gurzinski/Getty Images)

Selbst aus seinen eigenen Reihen erntete der selbstbewusste Boxheld gutgemeinte Ratschläge, sich doch lieber auf seine Karriere als Box-Promoter zu konzentrieren. Doch nichts da: „Money“ Mayweather klettert weiterhin durch Ringseile, um genau das zu verdienen, was er am meisten liebt – Geld. Der exzentrische Ex-Weltmeister machte nie einen Hehl aus seinem Wohlstand. Mayweather liebt es zu polarisieren. Und ohne Frage kann er immer noch boxen!

Doch der nicht unerheblichen Gefahr, sich lächerlich zu machen – an Respekt und Achtung zu verlieren, scheint sich Floyd Mayweather ganz offensichtlich gerne auszusetzen. Der größte Verlierer dabei ist einzig allein der Zuschauer. Warum? Er verliert Geld für sportlich wertlose Duelle, welche Floyd Mayweather Jr. sowiso nur gewinnen kann – sofern es sich um Gegner handelt, die eben keine Boxer sind.

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1 Kommentar

  1. Flöyd Meyweather
    gegen den würde ich gerne in 1 Jahr boxen…wenn er sich traut…gegenüber andere nicht boxer…kann ich boxen.

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