
Kubrat Pulev wird vor seinem WM-Fight gegen Anthony Joshua weiterhin auf die Dienste von Trainer-Legende Ulli Wegner setzen. Dies bestätigte der bulgarische Schwergewichtler gegenüber „Bild am Sonntag“. Außerdem kündigte Pulev an, dass er die Hälfte seiner Kampf-Gage für den Kampf gegen das Corona-Virus spenden wolle.
Kein Trainer-Wechsel: Pulev und Wegner schuften für den WM-Traum!
Trotz der aktuellen Corona-Krise blickt Kubrat Pulev (28-1-0, 14 Ko’s) mit Vorfreude auf seinen WM-Kampf gegen Schwergewichts-Champion Anthony Joshua (23-1-0, 21 Ko’s). Nachdem der Termin für den 20. Juni im Hotspur-Stadion in Tottenham offiziell abgesagt wurde, soll es nun – voraussichtlich – am 25. Juli zur langersehnten zweiten WM-Chance für den bulgarischen Schwergewichtler kommen. An der Seite des IBF-Pflichtherausforderers steht weitherhin Langzeit-Trainer Ulli Wegner!
Dabei sah es noch vor einigen Wochen so aus, als würde Kubrat Pulev auf einen neuen Chef-Coach setzen. Star-Trainer Joe Goossen teilte in einer Live-Sendung im US-Fernsehen mit, dass er den 38-jährigen Pulev auf seinen WM-Kampf gegen Anthony Joshua vorbereiten werde (BOXEN1 berichtete). Aufgrund des Gesundheitszustandes von Ulli Wegner, der sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hatte, schien jene Entscheidung von Pulev nur allzu logisch.

Momentan ackert Kubrat Pulev in seiner bulgarischen Heimat an der Grundlagenausdauer. Die Trainings-Pläne kommen (…wie gewohnt) aus der Feder von Ulli Wegner. Gegen Anthony Joshua will Pulev seine zweite Titel-Chance nutzen, nachdem er im November 2014 im WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko durch Ko im fünften Durchgang unterlag.
Von der WM-Kampfbörse (drei Millionen) gegen Joshua, will Pulev die Hälfte spenden. „Fünfzig Prozent spende ich für die unermüdlichen Helden im Kampf gegen Corona. An Pfleger, Krankenschwestern, Krankenhäuser und für die Anschaffung hochmoderner medizinischer Geräte im Kampf gegen das teuflische Virus.“, so Pulev gegenüber „Bild am Sonntag“.














