
Tony Bellew über die Chancen Usyks gegen Wilder, Fury und Joshua
Nachdem Oleksandr Usyk im Cruisergewicht als Profi alles gewann, was es zu gewinnen gibt, die Titel förmlich abräumte und mit den Besten der Welt im Ring stand, schickt sich der World Boxing Super Series Sieger nun an, auch das Schwergewicht zu erobern. Das erklärte Ziel ist dabei klar: der Ukrainer möchte in der Königsklasse des Boxens Weltmeister werden.

Am Samstag steigt Usyk jedoch zunächst für seinen ersten Kampf im Schwergewicht in den Ring. Gegen den erfahrenen Ersatzgegner Chazz Witherspoon (Tyrone Spong wurde des Dopings überführt), will der Rechtsausleger in der Wintrust Arena von Chicago überzeugen und mit einem Sieg seinen Erfolg im Schwergewicht fortsetzen. Zuletzt stand 1,90-Meter-Mann mit dem Briten Tony Bellew im November 2018 im Ring. Für Letzteren war es der letzte Kampf seiner Karriere. Usyk marschierte acht Runden lang durch Bellew hindurch und bezwang ihn schließlich vorzeitig.

„Ich denke Joshua und Fury sind zu groß für ihn. Grundsätzlich ist er ein viel besserer Boxer als alle anderen, und da schließe ich auch Fury mit ein, aber er ist zu klein, um sich mit ihnen 12 Runden zu messen. Ich denke die Größe von Joshua und Fury wäre ein massiver Vorteil und ich denke nicht, dass Usyk das bewältigen könnte. […] Seine Schwachstelle ist, dass er ein bisschen offen ist und erwischt werden kann. Wenn man sich seine Amateurkämpfe ansieht sieht man, dass es immer eine Reaktion gab, wenn er sauber erwischt wurde, aber bei den Profis hat das bisher niemand ausgenutzt. Sein Kinn ist manchmal in der Luft und wenn das so bleibt, könnte er eines Tages erwischt werden“, so Bellew gegenüber Sky Sports.
Am Samstag wird Usyk aller Voraussicht nach den ersten Grundstein legen. Ob seine Karriere im Schwergewicht auch einer Erfolgsleiter wie im Cruiser gleicht, wird dann die Zeit zeigen.














