Usyk-Sieg sorgt in Karlsruhe für großen Jubel

Verbrachten zuletzt zwei Monate gemeinsam im Sparring: Sascha
Zakhozhyi (i.), Oleksandr Usyk (m.) und Evgenios Lazaridis / Foto: Fächer Sportmanagement

Als Oleksandr Usyk am vergangenen Samstagabend in Tottenham vor über 60.000 Zuschauern gegen Weltmeister Anthony Joshua in den Ring stieg, wurden im Karlsruher Team von Fächer Sportmanagement besonders viele Daumen gedrückt. Die Karlsruher und den ukrainischen Schwergewichts-Star verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft.

Fächer Sportmanagement und Usyk17 seit Jahren eng verbunden

Mit Usyks Promotion Usyk17 realisiert Fächer Sportmanagement immer wieder gemeinsame Veranstaltungen und nicht nur die ukrainischen Fächer-Boxer, wie Petro Ivanov oder Sascha Zakhozhyi, pflegen auch persönlich einen engen Kontakt mit dem ehemaligen unumstrittenen Weltmeister im Cruiser-Gewicht. „Wir schätzen die Freundschaft zu Oleksandr Usyk sehr und gerade für unsere jungen Boxer ist der Austausch mit einem Sportler seines Formats unglaublich inspirierend und lehrreich“, so Fächer-Geschäftsführer Wolfgang Fahrer.

Vor zwei Jahren wagte Usyk dann seinen vielbeachteten Aufstieg in die Königsklasse des Schwergewichts. Zahlreiche Branchenexperten äußerten damals Zweifel daran, dass der Ukrainer auch bei den ganz schweren Jungs eine ähnlich dominante Rolle wie zuvor im Cruiser-Gewicht spielen kann. Vor allem gegen die großgewachsenen Branchenführer des Schwergewichtsboxens mit ihren teils über zwei Metern Körpergröße unterstellte man dem 1,91-Mann aus dem ukrainischen 3.000-Seelen-Dorf Shypyntsi entscheidende Größen- und Reichweitennachteile.

Diese Zweifel wollte Usyk im großen Kampf gegen den englischen Superstar Anthony Joshua nun ein für alle Mal ausräumen und das gelang! In einem hochkarätigen Aufeinandertreffen verlor Usyk über zwölf Runden nie die Oberhand und dominierte seinen Gegner über weite Strecken mit einem hervorragend geführten Kampf. Kurz vor dem letzten Gong schien sogar ein Knockout zugunsten des sympathischen Ukrainers möglich, Joshua rettete sich aber über die Distanz. Ein einstimmiger Punktsieg war Usyk jedoch nicht zu nehmen und so reisen die WM-Gürtel der Weltverbände WBO, IBF, WBA und IBO nun in seinem Gepäck mit in die Ukraine.

Eine besondere Rolle in der Vorbereitung von Oleksandr Usyk spielten wiederum zwei bekannte Namen aus dem Team Fächer Sportmanagement. Mit Sascha Zakhozhyi und Evgenios Lazaridis verbrachten gleich zwei Fächer-Schwergewichte jeweils zwei Monate zusammen mit Usyk im gemeinsamen Trainingscamp und absolvierten unzählige Sparring-Einheiten zusammen. „Solche Kooperationen sind für die Entwicklung unserer Boxer von unschätzbarem Wert und wenn man die Sparrings gesehen hat, wurde auch deutlich, welches Potential in unseren Schwergewichtlern steckt. Hier können wir uns bei Fächer Sportmanagement auf die kommenden Jahre wirklich freuen“, resümiert Fächer-Manager Maxim Michailew, der im Camp viel Zeit am Ring verbracht hat.

Pflegen eine enge Kooperation: Oleksandr Usyk (l.) und Fächer-
Manager Maxim Michailew / Foto: Fächer Sportmanagement

Was nach dem Trainingscamp passierte könnte aber unterschiedlicher nicht sein. Während Usyk nach England aufbrach, um sich im vollbesetzten Tottenham Hotspur Stadium auf spektakuläre Art und Weise die Krone im Schwergewicht zu erkämpfen, mussten die Fächer-Athleten Lazaridis und Zakhozhyi die Verschiebung ihrer bevorstehenden Kämpfe verkraften. Beiden hätten am 15.10.2021 Teil der Undercard des Fächer-Events Golden Clash sein sollen, das aber wegen eines Schicksalsschlages im Umfeld des Amerikaners Caleb Truax verschoben werden musste. Truax hätte im Hauptkampf des Abends gegen Evgeny Shvedenko im Supermittelgewichts-Endausscheider der IBF im Ring gestanden. Nach seiner Absage entschieden die Veranstalter, das gesamte Event auf einen neuen Termin zu verschieben. Das bedeutet auch für Lazaridis und Zakhozhyi, dass dieses Mal nach der Vorbereitung nicht der Kampf, sondern eine neue Vorbereitung folgt. Auf wessen Unterstützung die Fächer-Schwergewichte dabei mit Sicherheit zählen können, ist die des ukrainischen Superstars Oleksandr Usyk.

Auf ihn selbst dürfte ein spektakuläres Jahr 2022 mit attraktiven Kampfangeboten warten. Dass er während der Vorbereitungsplanung dann auch wieder in Karlsruhe anruft, ist dabei sicher nicht ausgeschlossen.

Text: Fächer Sportmanagement

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