Revanche geglückt: Whyte stoppt Povetkin in 4!

Foto: Matchroom Boxing

In dem von Matchroom veranstalteten Kampfabend konnte sich Dillian Whyte für seine Niederlage im letzten August an Alexander Povetkin rächen und gewann durch TKO in Runde 4 seinen WBC Interims-WM Gürtel zurück.

Whyte bringt Karriere wieder auf Kurs

Nachdem Alexander Povetkin Dillian Whyte’s Karriere im vergangenen August durch den „Knockout of the Year“ immens ins Trudeln gebracht hatte, war es für den Mann aus England „Do or Die“ im Rückkampf beim „Rumble on the Rock“ in Gibraltar.

Dieses Mal jedoch sollte es für Whyte genau nach Skript laufen. Schon in Runde 1 wurde Povetkin mehrfach durchgeschüttelt und bewegte sich auf wackligen Beinen. Der Ex-WBA Weltmeister konnte weder die Distanz überbrücken, noch fand er den Rhythmus um Whyte gefährlich zu werden.

Foto: Matchroom Boxing

In Runde 2 und 3 konnte Whyte Povetkin weiterhin mit harten Händen auf Distanz halten und sich den überfallartigen Angriffen Povetkin’s entziehen. In der 4. und finalen Runde setzte Whyte Povetkin mit mehreren Händen stark zu und schlug ihn mit einem linken Haken nieder. Povetkin rappelte sich zwar auf, jedoch war er auf so wackeligen Beinen, dass Referee Victor Loughlin das einseitige Match beendete.

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Whyte Richtung WM Kampf – Povetkin vor Karriereende?

Auch wenn Dillian Whyte (28-2,19 KOs) nun erneut den Interims Titel des WBC trägt und vor seiner Niederlage gegen Povetkin über 1000 Tage Pflichtherausforderer für den vollwertigen Titel war, ist indes ungewiss, wie der WBC nun entscheidet. Durch den 2 Kampf Vertrag von Fury-Joshua um die umunstrittene Krone im Schwergewicht, dürfte es unwahrscheinlich sein, dass der Mann aus Brixton in diesem Jahr noch um die WM kämpfen wird.

Povetkin (36-3-1, 25 KOs) hingegen sollte nach der einseitigen Niederlage, die jeden Tag seiner 41 Jahre zeigte, einen Rücktritt vom Sport in den Fokus stellen. Wie sein Manager Andrey Ryabinskiy bereits andeutete, wolle er „Sasha überzeugen, seine Karriere zu beenden“. Nach dem Gewinn von Olympia Gold und dem WBA Titel gibt es für den 41-jährigen kaum noch einen Grund seine großartige Laufbahn fortzuführen.

 

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