
Olympiasieger ohne Finesse
Es sollte die große Feuerprobe werden. Der ultimative Test, um sich für einen kommenden WM-Kampf in Stellung zu bringen. Evgeny Tishchenko (8-1-0, 6 KOs), Olympiasieger 2016, gut in die Profi-Karriere gestartet und körperlich mit deutlichen Vorteilen ausgestattet, ging als Favorit in das Duell mit dem erfahrenen Südafrikaner Thabiso Mchunu (23-5-0, 13 KOs). Zudem hatte er den Heimvorteil auf seiner Seite, denn der Kampf um den WBC Silver Title im Cruisergewicht fand im russischen Ekaterinburg statt.

Und so verstrichen die Runden, ohne dass der Heimboxer in den Kampf fand. Mchunu auf der anderen Seite fühlte sich in der Rückwärtsbewegung pudelwohl und schaltete dann gelegentlich in den Vorwärtsgang, was ebenfalls von Erfolg gekrönt war. Gegen Ende diese Gefechts zeigte sich Tishchenko bemüht, agierte etwas aggressiver. Das alles brachte ihm aber nichts mehr und nach 12 Runden konnte es nur einen Sieger geben: Die drei Offiziellen werteten allesamt für Mchunu (117-111, 117-111, 119-109), der jetzt bereit ist für ein Rematch mit WBC Weltmeister Ilunga Makabu.














