Eddie Hearn plant Joshuas US-Debüt – Wilder nicht als Gegner vorgesehen

Anthona JoshuaBevor es am 31. März gegen Joseph Parker zur Sache geht, gewährt Promoter Eddie Hearn schon einen Blick in die Zukunft des britischen Superstars.

New York – „If I can make it there, I can make it everywhere“

So sang es einst Frank Sinatra und so könnte auch das Motto der Karriereplanungen Anthony Joshuas lauten. Sollte sich der Olympiasieger von 2012 in gut 5 Wochen vor fast 80.000 Zuschauern im Principality Stadium von Cardiff gegen WBO-Champ Joseph Parker durchsetzten, könnte der nächste noch zu erobernde Markt in Angriff genommen werden.

In den USA ist das Schwergewichtsboxen schon seit über einem Jahrzehnt dem Tode nahe, auch KO-König Deontay Wilder konnte in seiner bereits drei Jahre andauernden Titelregentschaft die Massen nicht begeistern und sich im Mainstream einen Namen machen. Nachdem sich auch die Klitschko-Brüder nie so recht – sei es aufgrund ihrer Herkunft oder teils enttäuschender Kämpfe (was eher Wladimir betrifft) – auf dem amerikanischen Markt etablieren konnten, ist es vielleicht Anthony Joshua, der der Bude wieder Glanz verleihen könnte.

miller vs. wachSein Promoter sprach hinsichtlich eines solchen Unterfangen mit den Kollegen von ESPN und ging auch ins Detail bezüglich eines ersten Kampfes: „Ich habe mit Brett Yormack (leitet das Barclays Center in Brooklyn, Anm. d. Red.) darüber gesprochen, ihn nach New York zu bringen und im August wäre eine Gelegenheit dafür. Obwohl eine Vereinigung mit Wilder unwahrscheinlich ist, bis dieser realistisch hinsichtlich der Aufteilung der Kampfbörse wird, glauben wir dass Amerika nützlich für uns sein wird. In Brooklyn im Barclays Center wäre (Jarrell) Miller als Gegner vorgesehen, sollte er seinen nächsten Kampf gewinnen.“

Ein Aufeinandertreffen AJs mit Jarrell „Big Baby“ Miller steht ja schon seit längerem im Raum. Seit dieser auch bei Hearns Veranstaltungen in New York antritt, haben sich die Spekulationen nochmal intensiviert. Vorher muss dieser aber Johann Duhaupas aus dem Weg räumen, gegen den er im Rahmenprogramm zu Daniel Jacobs‘ Duell mit Maciej Sulecki Ende April in den Ring steigen wird (wir berichtenden).

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