Droht Fury vs. Wilder III zu platzen? Shelly Finkel widerspricht Gerüchten!

Wie am heutigen Samstag auf mehreren Seiten zu lesen war, soll ein drittes Aufeinandertreffen von Weltmeister Tyson Fury und Deontay Wilder vor einer endgültigen Absage stehen. 

Läuft die Rückkampfklausel aus?

Es war eines der frühen Highlights des Boxjahres 2020: Ende Februar erteilte der Brite Tyson Fury (30-0-1, 21 KOs) dem damals amtierenden WBC-Weltmeister Deontay Wilder (42-1-1, 41 KOs) eine Lehrstunde und entthronte diesen. Es dauerte nicht lang, bis über ein drittes Duell gesprochen wurde, das endgültig klären sollte, wer denn der Bessere sei. Dann machte die Corona-Krise diesen Bemühungen einen Strich durch die Rechnung und ein möglicher Kampf-Termin wurde immer weiter nach hinten geschoben. 

Wie nun auf mehreren britischen Seiten, u.a. der Boulevard-Zeitung The Sun zu lesen ist, könnte der Kampf nun komplett ins Wasser fallen. Angeblich sei die von Wilders Team vertraglich festgelegte Rückkampfklausel kurz davor auszulaufen, sodass der Ex-Weltmeister nun keine rechtliche Handhabe bezüglich eines erneuten Gefechts mehr hätte. Im Umkehrschluss bestünde dann für Fury die Gelegenheit, das von der Boxwelt heißerwartete Duell mit Anthony Joshua anzugehen, sollte dieser seinen geplanten Kampf gegen Kubrat Pulev im Dezember siegreich gestalten. Es stünden alle WM-Titel im Schwergewicht auf dem Spiel. 

Einspruch von Wilders Manager

Shelly Finkel (links) und Deontay Wilder

Doch solchen Gedanken macht Wilders Manager Shelly Finkel einen Strich durch die Rechnung. Wie Steve Kim von US-Sender ESPN berichtet, gibt Finkel zu Protokoll, dass an dieses Spekulationen nichts dran sei und beide Seiten weiterhin an einem Kampf arbeiten würden. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, was denn nun wirklich den Tatsachen entspricht und wie es für die Protagonisten weitergeht. 

 

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