
Morena mit Mut, aber ohne Fortune
Nach seiner herausragenden Leistung im Dezember, als sich Charlie Edwards (15-1-0, 6 KOs) zum Weltmeister krönte, sollte keinesfalls Boxmüdigkeit beim Briten einkehren. Dementsprechend stand er nun 12 Wochen nach dem größten Erfolg seiner Karriere schon wieder im Ring. Mit dem Spanier Angel Moreno (19-3-2, 6 KOs) wurde ihm dabei ein vor allem tougher und unnachgiebiger Kontrahent gegenübergestellt. Boxerisch konnte dieser Edwards aber sehr wenig entgegensetzen.
So marschierte Moreno machohaft Runde für Runde nach vorne, immer mit dem Ziel, Edwards zu ermüden und dann den Kampf an sich zu reißen. Dafür traf aber viel zu selten mit seinen Aktionen und wurde stattdessen fast nach belieben vom flinken Weltmeister ausgekontert. Lediglich vereinzelte Körpertreffer brachte der 35-jährige hier und da unter. Edwards auf der anderen Seite konnte trotz zahlreicher klarer Treffer Moreno auch niemals wirklich wehtun. Der Niederschlag in Runde 8 resultiere hauptsächlich aus der fehlende Balance des Spaniers.
Mit dem Ende des Kampfes wurde die Angelegenheit immer eindeutiger. Moreno schlug nahezu nur noch Luftlöcher, während Edwards locker flockig punktete. Alle drei Punktrichter wertenden den Kampf schlussendlich mit 120 zu 107 für den Titelverteidiger. Als Nächstes könnte er gegen Landsmann Andrew Selby ran, aber auch ein Aufstieg ins Super-Fliegengewicht mit einem dortigen Aufeinandertreffen mit WBA-Champion Khalid Yafai sei eine Option.
Buatsi macht kurzen Prozess mit Conroy

Die Ring-Rückkehr des technisch beschlagenen Bronzegewinners von Rio ist für den 01. Juni eingeplant. Dort soll er im Rahmenprogramm von Anthony Joshuas Titelverteidigung im Madison Square Garden antreten. Klar ist, dass die Gegner langsam aber sicher stärker werden müssen, um Buatsi auch entsprechend zu fordern.














