
Streit wegen Größe des Boxrings – Saunders: „Werden die Bedingungen nicht erfüllt, fahren wir nach Hause!“
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (deutscher Zeit) sollen die beiden Supermittelgewichts-Champions Saul „Canelo“ Alvarez (WBC, WBA) und Billy Joe Saunders (WBO) ihre WM-Gürtel auf’s Spiel setzen. Bei den Boxfans ist die Freude vor jenem Vereinigungs-Knüller dementsprechend groß. Gestern sollte nun die erste große Pressekonferenz in Arlington (Texas, USA) zwischen den beiden „Hauptdarstellern“ stattfinden.

Geht es nach dem 31-jährigen Saunders, soll das Seilgeviert circa sieben Meter breit und lang sein. Geboxt werden soll nun in einem Ring, der ein „Fassungsvermögen“ von nur rund fünf Metern hat – und somit zwei Meter kleiner ist, als es der britische Rechtsausleger fordert. „Man verlangt von mir, dass ich in einer Telefonzelle boxen soll!“, so Billy Joe Saunders gegenüber dem Radio-Podcast „talkSPORT.com“.

Saunders droht, dass er am Wochenende nicht in den Ring steigt, wenn die Canelo-Seite weiterhin auf jenen kleineren Boxring bestehen wird. Saunders: „Es ist für mich inakzeptabel! Unter diesen Umständen werde ich nicht boxen. Ich habe die Angelegenheit meinem Team überlassen und bin zuversichtlich, dass sie das Problem lösen werden. Andernfalls wird es keinen Kampf geben!“
Auch der Papa des bisher ungeschlagenen Titelträgers, Tom Saunders, hat bereits angekündigt, dass man den Rückflug Richtung London alsbald buchen werde, sofern sich die Verantwortlichen nicht an die gestellten Bedingungen halten. Sollte der „Mega-Fight“ tatsächlich ins Wasser fallen, könnte für alle Beteiligten ein millionenschwerer Verlust entstehen – und von Millionen enttäuschter Boxfans ganz zu schweigen!














