
Vergil Ortiz Jr knockt Ex-Champion Mauricio Herrera in der 3. Runde schwer aus
Im Rahmen des Super-Fights zwischen Canelo Alvarez vs Daniel Jacobs, in der T-Mobil Arena in Las Vegas, präsentierte Golden Boy-Chef Oscar de la Hoya gestern Nacht seinen neuen zukünftigen Superstar, den erst 21-jährigen, aus Dallas, Texas stammenden Vergil Ortiz Jr (13-0-0, 13 KO-Siege).

Ein 21-jähriger Junge beendete diese Serie in der Nacht zum Sonntagmorgen mit einem brutalen KO, dem wohl besten Knockout des Jahres 2019.
In der Eröffnungsrunde schaffte Herrera es mit seinem Jab noch den größeren Ortiz auf teils Distanz zu halten. Aber Ortiz kam schon in dieser ersten Runde einige Male durch und hinterließ bei Herrera einen frühen Eindruck seiner Schlagstärke.
In den letzten Sekunden der zweiten Runde landete Ortiz jr dann einen rechten Kopfhaken der Herrera in die Seile taumeln ließ. Doch der Gong der diese zweite Runde beendete rettete ihn hier noch vor dem Niederschlag.

traf schon nach nur 20 Sekunden in dieser 3. Runde Herrera mit einem fürchterlichen rechten Haken so brutal am Kopf, dass Herrera schon bewusstlos war, bevor er auf auf den Ringboden aufschlug. Es war nicht nötig bis 10 zu zählen, der Ringrichter brach den Kampf sofort ohne überhaupt mit dem Zählen zu beginnen ab. Sollte es zum Jahresende zur Wahl des KOs des Jahres 2019 kommen, dann wird dieser KO heute Morgen in der T-Mobil Arena in Las Vegas in die ganz enge Auswahl kommen.
Oscar De La Hoya, der schon im Vorfeld der Veranstaltung von „seinem Jungen“ geschwärmt und jedem gesagt hatte, dass die Fans nach dem 4. Mai den Namen Vergil Ortiz Jr. kennen werden, hatte recht behalten.
„Wissen Sie, ich bin eigentlich ziemlich stolz auf diesen Kampf“, sagte Ortiz, der mit diesem Kampf sein Weltergewicht-Debüt gab. „Wer mich kennt weiß, dass ich mit meinen bisherigen Kämpfen, obwohl ich diese allesamt durch KO gewonnen habe, trotzdem meist nicht immer so ganz zufrieden war. Ich möchte einfach bei jedem Kampf immer mein bestes Boxen zeigen. Heute Nacht bin ich allerdings mit meiner Leistung zu 100% zufrieden. Das heute war der Level den ich Euch immer zeigen wollte. Ihr werdet noch viel von mir hören.“

Im Vorfeld dieses Kampfes sagte Herrera noch in Presseinterviews, er werde sich doch nicht von einem „kleinen Jungen“, der 17 Jahre jünger ist als er selbst, besiegen lassen. Nun hat es ihm der „kleine Junge“ dann aber doch gezeigt!


















