Baraou und Radovan überzeugen in England

Foto: KGZ Fougstedt

Auf der Undercard des großen WBSS Finales in der Londoner O2 Arena, gaben die beiden deutschen Abass Baraou und Denis Radovan jeweils ihr UK-Debüt.

Im Vorfeld des WBSS-Finales im Superleichtgewicht zwischen Regis Prograis und Josh Taylor traten am heutigen Samsatgabend gleich zwei deutsche Boxer zu ihrem UK-Debüt an. Der Aalener Abass Baraou traf auf den Iren John O’Donnell, während der Kölner Denis Radovan, gegen den Engländer Luke Blackledge ran musste.

Abass Barraou weiterhin ungeschlagen

Der 24-jährige Abass Baraou (8-0-0, 5 Ko‘s) lieferte eine überzeugende Vorstellung und stoppte seinen Gegner, John O’Donnell (33-3-0, 11 Ko’s) am Ende der sechsten Runde.

Baraou ging von Beginn an in die Offensive und arbeitete mit schnellen Händen und schönen Kombinationen. Mit zunehmendem Kampfverlauf wurde die Überlegenheit des WBC International-Champions im Superweltergewicht immer deutlicher. In Runde sechs schickte Baraou seinen Gegner erstmals zu Boden und erlangte nur Sekunden später den Sieg durch Technischen KO.

„Ich bin einfach nur happy, hier bei meinem ersten Kampf in England den Titel verteidigt zu haben“, so Abass Baraou. „Ich war vorher schon sehr nervös, habe während des Kampfes aber die ganze Zeit die Stimme meines Trainers im Ohr gehabt und unseren Plan zu 100% umgesetzt. Ich bin sehr froh, dass es gerade so gut für mich läuft!“

Denis Radovan siegt duch TKO

Team Sauerland

Auch das Kölner Supermittelgewicht, Denis Radovan (13-0-1, 6 Ko’s), absolvierte ein durchweg erfolgreiches UK-Debüt. Bereits in Runde drei schickte der 27-jährige seinen Gegner, Luke Blackledge (26-9-2, 9 Ko’s), auf die Bretter. Zwar konnte sich der Brite noch bis zum Rundenende retten, doch brach dessen Ecke den Kampf in der folgenden Ringpause ab. Somit lautete das offizielle Ergebnis: Sieger durch TKO in Runde 4 – und weiterhin IBF Europa-Champion: Denis Radovan.

„Ich und mein Team sind voll zufrieden“, äußerte sich Denis Radovan nach dem Kampf. „Vor allem wenn man bedenkt, dass Grant Smith erst seit fünf Wochen mein Trainer ist. Ich war am Anfang vielleicht etwas angespannt, habe dann aber schnell reingefunden, konnten den Fight nach Belieben bestimmen und am Ende noch ein Highlight setzen. In England zu boxen ist einfach eine ganz andere Welt, das war grandios!“

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