WBC ordnet Rückkampf Tyson Fury vs Deontay Wilder an

Der Weltverband WBC hat offiziell einen Rückkampf zwischen Tyson Fury und Deontay Wilder angeordnet und damit den komplizierten Gesprächen zwischen beiden Teams ein Ende gesetzt.

Rückkampf nun mit 60/40 Börsen-Split

Nach dem kontroversen Schwergewichtsfight im Dezember, im Staple Center LA, bei dem sich beide Lager als Sieger sahen und dem ein Draw folgte, lag ein Rückkampf förmlich in der Luft. Es folgten ständige Schuldzuweisungen der Teams warum ein Rematch nicht so schnell zu machen sei. Nun macht der WBC Druck! Sollte es bis zum 5. Februar zu keiner Vereinbarung der beiden Lager kommen, wird ein Purse Bid -also eine Kampfversteigerung- angesetzt.

Jetzt wird davon ausgegangen, dass das Team von Fury und Wilder wahrscheinlich vor diesem Datum zu einem Deal kommen. Der wahrscheinlichste Austragungsort für den Rückkampf ist Las Vegas.

Der WBC dazu: „Der WBC teilt hiermit beiden Lagern mit, dass die Verhandlungsfrist eröffnet ist. Falls es keine Vereinbarung zwischen den Lagern gibt, wird der WBC am Dienstag, den 5. Februar, ein Purse Bid durchführen.“

Da Fury keinen WBC Titel hält, kann er von diesem Verband auch nicht sanktioniert werden, denn es steht auch ein Fight gegen Anthony Joshua im Raum. Fury, der mit einem Split von 70:30 an den Start ging, hat nach seiner Vorstellung im Dezember einen deutlich höheren Marktwert. Nun wird die Börse mit 60:40 zugunsten Wilders aufgeteilt.

 

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