
Yarde mit defensiven Lücken, aber enormer Power
Nach 12 vorzeitigen Siegen in 13 Kämpfen war klar, dass der 26-jährige Anthony „The Beast“ Yarde einen toughen, widerstandsfähigen Gegner brauchen würde, der ihn über mehrere Runden, wenn nicht gar nicht komplette Distanz von 10 Runden ziehen würde. Mit dem erfahrenen Nikola Sjekloca wurde dementsprechend ein Mann ausgewählt, dem man so ein Profil zuordnen könnte, so wurde es bisher nie ausgeknockt, ging mit namhaften Boxern wie Arthur Abraham, Callum Smith und Tyron Zeuge jeweils über die Runden und rang erst kürzlich Robert Stieglitz in Deutschland ein Unentschieden ab.

Der 39 Jahre alte Routinier ließ sich nicht entmutigen, versuchte Yarde nochmal anzugreifen und konnte auch noch die ein oder andere Hand ins Ziel bringen. Der Unterschied in puncto Schlagkraft war jedoch offensichtlich, jeder Treffer Yardes hinterließ Spuren, wohingegen die Sjeklocas ab zu prallen schienen. Gleich zu Beginn der vierten Runde traf Anthony Yarde mit der rechten auch Punktgenau, nach einer weiteren Serie von Schlägen konnte er auch einen weiteren Knockdown verbuchen. Sjekloca raffte sich noch einmal auf, wurde dann aber relativ schnell und völlig zurecht von Ringrichter Steve Gray aus dem Kampf genommen, da er sich Yardes furiosen Attacken nicht mehr erwehren konnte und wie ein angeschossenes Reh durch das Seilgeviert torkelte.
Ein klasse Resultat für Anthony Yarde, der dadurch bewiesen haben sollte, dass er für den nächsten Karriereschritt bereit ist. Dieser könnte sein, demnächst gegen den British Champion im Halbschwergewicht – Frank Buglioni – anzutreten. Von WM-Kämpfen sollten man noch ein wenig Abstand halten.
Dubois überrollt chancenlosen Darch















