Skandal um „Pulev-Kuss“: Reporterin holt sich Star-Anwältin!

Riesen-Wirbel um Kubrat Pulev! Eigentlich gab es nach seinem Ko-Sieg über Bogdan Dinu, am vergangenen Wochenende in Costa Mesa (Kalifornien, USA), reichlich Grund zur Freude für den bulgarischen Schwergewichtler. Nun sorgt eine Kuss-Szene mit einer US-Reporterin für Schlagzeilen. BOXEN1 sprach mit Pulev-Trainer Ulli Wegner über die aktuellen Vorwürfe!

Pulev muss vor Box-Behörde Stellung nehmen!

Nachdem Kubrat Pulev sein US-Debüt unter Promoter-Legende Bob Arum siegreich gestalten konnte (Ko-Sieg in Rd. 7 über Bogdan Dinu; Anm. d. Red.), kam es im Anschluß zu einer diskussionswürdigen Szene, die mittlerweile hohe Wellen schlägt! Die US-Reporterin Jenny „Sushe“ Ravalo, die für die „Vegas Sports Daily“ arbeitet, führte mit dem 37-jährigen Schwergewichtler ein Interview.

https://www.youtube.com/watch?v=jirPF0YLW_k

Am Ende eines üblichen Sieger-Gespräches, küsste Pulev die attraktive Dame auf den Mund. Die Szene schien zunächst keine größere Bedeutung zu haben, da die Reporterin jenen Kuss, der offenbar im Siegestaumel entstand, mit einem Schmunzeln quittierte. Nun schaltete Ravalo die US-Star-Anwältin Gloria Allred ein!

Auf einer Pressekonferenz schilderte Ravalo jüngst ihre Sicht der Dinge. Die ‚Kuss-Situation‘ mit Pulev beschrieb die Journalistin als „schockierend und beschämend“! Später habe Pulev sie, laut Ravalo, auch mit beiden Händen am Po berührt. In einem schriftlichen Statement von Ravalo-Anwältin Allred heißt es: „Wir fordern eine sofortige Untersuchung durch die California Athletic Commission!“. Außerdem strebe man „den Entzug der Box-Lizenz von Herrn Pulev“ an.

Weiter gab Ravalo zu Protokoll, dass Pulev sie, nach dem beklagten Vorkommnis, auf einer Aftershow-Party darum gebeten habe, die Kuss-Szene nicht zu veröffentlichen. Auf besagter Pressekonferenz erklärte Ravalo, weshalb sie nun rechtliche Schritte einlegt: „Ich wollte, dass Menschen sehen, was er mir angetan hatte. Seine Handlung war ekelhaft. Keine Frau sollte so behandelt werden. Wir waren keine Freunde, hatten keine romantische Beziehung, er hatte kein Recht, mich zu küssen!“ Inzwischen hat sich auch die verantwortliche Box-Behörde (California Athletic Commission) zu Wort gemeldet und erklärte, dass man den Fall prüfen werde und Kubrat Pulev zu einer Stellungnahme auffordert.

Kubrat Pulev, der die aktuelle Nummer 1 der IBF-Weltrangliste im Schwergewicht ist, hat sich bereits auf ‚Twitter‘ zur Sache geäußert: „Jenny ist eine gute Freundin von mir. Ich war nach dem Interview so begeistert, dass ich sie küsste. Nach dem Kuss lachten wir beide und dankten uns gegenseitig, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

BOXEN1 sprach telefonisch mit Pulev-Trainer Ulli Wegner, der sich von den jetzigen Vorwürfen überrascht zeigte. Wegner: „Ich habe während des Interviews unmittelbar daneben gestanden. Kubrat hat sich so über seinen Sieg gefreut, sodass es – in seiner Euphorie – zu dem Kuss gekommen ist. Ich glaube nicht, dass er irgendetwas Böses vorhatte!“

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