
Emmanuel Rodriguez nach dominanter Vorstellung neuer Weltmeister im Bantamgewicht
Die Vorzeichen auf Seiten des britischen Lagers waren denkbar schlecht. Paul Butler hatte das Gewichtslimit um mehrere Pfund verpasst und durfte dementsprechend zwar antreten, aber der IBF-Titel wäre selbst im Falle eines Sieges vakant geblieben. So weit kam es aber gar nicht, denn der stark aufgelegte Puerto Ricaner Emmanuel Rodriguez ließ von Anfang an keine Zweifel aufkommen, wer der Chef im Ring war. Nach einem scharf und präzise platzierten linken Haken musste Butler bereits im ersten Durchgang auf die Bretter. Nachdem er sich wieder aufrappelte, schickte ihn der technisch überlegene Rodriguez mit einer Kombination abermals runter.

Rodriguez darf sich nun IBF-Weltmeister im Bantamgewicht nennen und sicherte sich womöglich auch ein Ticket für die anstehende zweite Staffel der World Boxing Super Series, wo die Gewichtsklasse bis 53,5 kg Gerüchten zufolge vertreten sein soll.
John Ryder entscheidet Briten-Duell mit frühem KO für sich
Eine actiongeladene Schlacht hatte man im Aufeinandertreffen der Super-Mittelgewichtler John Ryder und Jamie Cox erwartet. Doch bevor sich überhaupt ein solches Szenario hätte entfalten können, war der Spaß schon vorbei. Fuß an Fuß standen die beiden Rechtausleger und versuchten sich zu behaupten. Nach einer engen ersten Runde war es ein rechter Haken Ryders, der Cox oben am Kopf erwischte und dessen Gleichgewicht stark beeinträchtigte. Ringrichter Ian John Lewis zählte noch relativ gemächlich, doch Cox entschied sich erst bei 9 ½ aufzuspringen. Ob er so angeschlagen war, dass er das Anzählen nicht richtig mitbekam oder aber keine echten Willen hatte fortzufahren und sich ein Alibi suchte, darf jeder für sich selbst beantworten.

















