
Augenprobleme zwingen Konni „Koko“ Konrad zu Karriereende
Der seit 2019 beim neu gegründeten PGP Boxstall unter Vertrag stehende 34-jährige Kölner Berufsboxer Konni „Koko“ Konrad beendet seine aktive Karriere. Dies gab Promoter Pit Gleim exklusiv gegenüber BOXEN1 bekannt. Als Grund für das überraschende Karriereende, welche Konrad Anfang 2019 nach 3 Jahren Pause erneut aufnahm, werden Probleme mit dem rechten Auge genannt.

„Koko hat Probleme mit seinem rechten Auge, die nicht reparabel sind. Wir waren gemeinsam beim Arzt und dieser riet dazu, die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Ich bedauere dieses Schicksal sehr, allerdings ist es die richtige Entscheidung. Konni wird uns erhalten bleiben. Als Trainer wird er der PGP-Family weiterhin angehören“, so der Liechtensteiner Promoter Pit Gleim im Telefongespräch.
Der gebürtige Montenegriner Konni Konrad, der mit bürgerlichem Namen Mevludin Cokovic heißt, begann seine Profikarriere am 31. Oktober 2002. Als Berufsboxer wurde Konrad WBC-Juniorenweltmeister im Supermittelgewicht, WBA International-Champion im Halbschwergewicht sowie Deutscher Meister (BDB) im Halbschwergewicht.

Mit 34 Jahren hängt der Kölner, der früher von Ebby Thust gemanaged wurde und auch für die Sturm Boxpromotion in den Ring stieg, seine Karriere nach 29 Kämpfen (25 Siege, 3 Niederlagen, 1 Unentschieden) endgültig.














