Der russische Boxverband plant eine Untersuchung zum Tod von Maxim Dadashev

Die gesamte Boxwelt ist immer noch geschockt vom Tod des jungen russischen Boxers

Die gesamte Welt des Boxens ist immer noch geschockt, nachdem am Dienstagmorgen bekannt wurde, dass Maxim Dadashev vier Tage nach einer Hirnverletzung, nach seinem Kampf gegen Subriel Matias, verstarb. Sein Trainer Buddy McGirt forderte Dadashev in der Runden-Pause auf, wegen der Anzahl der schweren Schläge, die er einstecken musste, den Kampf aufzugeben.

Dadashev, 28, erlitt letzte Woche in Oxon Hill, Maryland, eine schwere Gehirnschwellung in einem IBF-Eliminator gegen Subriel Matias. Der Kampf wurde von McGirt nach der 11. Runde gestoppt, nachdem er zahlreiche schwere Kopftreffer einstecken musste. Dadashev wurde nach dem Kampf ins nahegelegene Krankenhaus eingeliefert und sofort operiert, aber sein Herz blieb am Dienstagmorgen stehen.

Das Filmmaterial des Kampfes zeigt eindeutig, wie Dadashev seinen Kopf in der Ecke schüttelt, während McGirt ihn bittet, den Kampf zu beenden.

Generalsekretär des russischen Box-Verbandes: Umar Kremlev.

Der Generalsekretär der Russischen Boxverbandes, Umar Kremlev, sagte, der russische Boxverband werde untersuchen, ob jemand die Schuld an Dadaschews Tod trägt.

„Wir müssen die Wahrheit darüber wissen, was passiert ist“, sagte Kremlev in einer Erklärung. „Ich glaube, dass einige menschliche Faktoren gegriffen haben und dass dabei irgend eine Vorschrift verletzt wurde.“

Dadashev stammte ursprünglich aus der russischen Stadt Sankt Petersburg, kämpfte aber seit seinem Profidebüt im Jahr 2016 ausschließlich in den USA.

„Er war ein sehr freundlicher und netter Junge, der immer bis zum Ende gefightet hat“, sagte Dadaschews Ehefrau Elizaveta Apushkina in einer Erklärung.

„Unser Sohn wird weiterhin zu einem großartigen Mann, wie es sein Vater immer war, erzogen. Zum Schluss möchte ich allen danken, die sich in seinen letzten Tagen um Maxim gekümmert haben.“

Maxim Dadashev, der vor dem Duell mit Matias einen lupenreinen 13:0-Rekord hatte und ungeschlagen war, galt als aufstrebender Boxstar, nachdem er im vergangenen Jahr die beiden früheren Leichtgewichts-Weltmeister Darleys Perez und Antonio DeMarco besiegt hatte. Er gewann alle seine bisherigen 13 Kämpfe, 11 davon sogar vorzeitig durch KO.

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