Deontay Wilder sagt: Der Kampf gegen Anthony Joshua wird bald kommen

Deontay Wilder (40-0, 39 KOs) erwartet immer noch, dass sein Kampf gegen Anthony Joshua (21-0, 20 KOs), trotz der Tatsache stattfinden wird, dass Promoter Eddie Hearn das reichhaltige Angebot von 50 Millionen Dollar nicht akzeptiert für ihn, den Kampf mit dem WBC-Schwergewichts-Champion zu nehmen.
Deontay Wilder (40-0, 39 KOs) erwartet immer noch, dass sein Kampf gegen Anthony Joshua (21-0, 20 KOs), trotz der Tatsache stattfinden wird, dass Promoter Eddie Hearn das einmalige Angebot von 50 Millionen Dollar für einen Kampf der Beiden nicht akzeptiert hat.

Wilder immer noch optimistisch, dass es bald zum Duell mit Joshua kommt, obwohl dieser sein 50 Millionen Angebot nicht akzeptiert hat

Der Termin zur Akzeptanz des 50 Millionen Dollar Angebotes das Team Wilder Anthony Joshua und dessen Promoter Eddie Hearn unterbreitet hat, ist seit Donnerstagnacht verstrichen. Joshua und Hearn haben dieses, in der Boxgeschichte einmalige Angebot, nicht akzeptiert. Der 32jährige Wilder gibt aber trotzdem den Joshua Kampf noch nicht auf; obwohl er dies eigentlich müsste, nachdem AJ dieses Traum-Angebot zurückgewiesen hat.

Werden wir im kommenden Jahr den Super-Fight Joshua vs Wilder sehen? Der englische Ausnahme-Boxer und Ex-Weltmeister Carl Froch hält Deontay Wilder für den härteren Puncher der Beiden.
Werden wir den Super-Fight Joshua vs Wilder doch noch sehen? Der englische Ausnahme-Boxer und Ex-Weltmeister Carl Froch hält Deontay Wilder für den härteren Puncher der Beiden.

Anscheinend war die garantierte Börse von 50 Millionen Dollar, die Team Wilder angeboten hatte, nicht genug, um dieses Angebot zu akzeptieren. Angeblich verlangt Joshua nun 50 Millionen Pfund anstelle von 50 Millionen Dollar als Minimum-Garantie für einen Kampf gegen Wilder. Das könnte allerdings bedeuten, dass es dann doch niemals zu diesem Fight, auf den die Boxwelt wartet, kommen wird, denn 50 Millionen Pfund sind 70 Millionen Dollar und das scheint, nach den beiden letzten Kämpfen Joshuas gegen Takam und Parker, wo er doch nun wirklich nicht geglänzt hat, dann wohl doch zu viel zu sein. Vor allem wäre das etwa sechs Mal soviel als wie die 12 Millionen Dollar die das Team Joshua Wilder für diesen Kampf geboten hatte.
Wilder

„Es wird definitiv passieren“, sagte Wilder am letzten Wochenende zu SkySports über den Joshua-Kampf.  „Wenn Joshua und sein Team schlau genug sind, werden sie diesen Kampf bald machen.“

Wilder hat eine viel positivere und optimistischere Haltung gegenüber dem Joshua-Kampf als dies Hearn hat, der inzwischen unverständlicher Weise absolut negativ gegenüber diesem Kampf eingestellt zu sein scheint. Man fragt sich, ob Eddie Hearn diesen Kampf überhaupt will. Vielleicht aber ist es auch verständlich,  dass Hearn diesen Kampf einfach nicht möchte, denn wenn Joshua diesen Kampf verlieren würde, könnte es das Ende des großen Geldverdienens mit dem Olympiasieger von London sein. So geschieht es manchmal beim Boxen. Wenn ein populärer Fighter auf spektakuläre Weise einen Kampf verliert, kann das schon eine katastrophale Auswirkungen auf seine Karriere haben. Wenn der Nimbus der Unbesiegbarkeit einmal gebrochen ist, dann ist Joshua eben nicht mehr der, der er für viele Boxfans zuvor war. Wenn Wilder Joshua besiegen würde, dann wäre er von heute auf morgen der große Star des weltweiten Boxens und dann wäre er es der die Börsen vereinnahmen würde, die heute noch Joshua vereinnahmt.

Joshua und sein Promoter Eddie Hearn haben Deontay Wilder ein Angebot von 12,5 Millionen Dollar gemacht. Das hört sich zwar viel an, sind aber allerdings nur etwa 20% der Gesamteinnahmen.
Joshua und sein Promoter Eddie Hearn hatten Deontay Wilder ein Angebot von nur 12,5 Millionen Dollar gemacht. Das hört sich zwar viel an, sind aber allerdings nur etwa 20% der möglichen Gesamteinnahmen. Jetzt wies Heran und Joshua ein Angebot vom Team Wilder von 50 Millionen Dollar zurück.

Hearn findet die Art seltsam, wie das Wilder Team es versucht hat, den Kampf mit Joshua auszuhandeln, aber es könnte auch nur ein kulturelles Problem sein.  Amerikanische Old School-Promoter machen eben Dinge anders als die jüngeren Promoter aus anderen Teilen der Welt. Was Wilders Management wollte, war, dass Joshua und Hearn ihrem Angebot von 50 Millionen Dollar zustimmen, damit vorab eine Einigung über die Börse erzielt werden kann, bevor sie sich zusammen setzten, um andere Einzelheiten wie das Datum und den Veranstaltungsort zu besprechen. Ohne dass Hearn und Joshua, ihrem 50 Millionen Dollar Angebot zugestimmt haben, sah Wilders Management keinen Sinn, sich mit ihm zusammenzusetzen, um die weiteren Einzelheiten dieses Kampfes zu klären.
Eddie Hearn und Anthony Joshua

„Es ist alles sehr bizarr. Ich habe die E-Mail von Deontay Wilder zurückgeschickt und gesagt, dass wir sehr daran interessiert sind, diesen Kampf zu machen. Bitte schicken Sie uns einen Vertragsentwurf. Er hat darauf geantwortet und zurückgeschrieben:  ‚Sie müssen die angebotene Börse erst akzeptieren und dann werden wir Ihnen den Vertrag schicken.‘ Ich habe noch niemals so etwas Bizarres erlebt, seit ich im Boxsport gearbeitet habe,“ sagte Eddie Hearn.

Wilders Manager und Berater Al Haymon
Wilders Manager und Berater Al Haymon

Was aber ist daran bizarr, wenn das Team Wilder Joshua und Hearn ein Angebot von 50 Millionen Dollar unterbreitet und fragt ob sie dies akzeptieren? Entweder sie akzeptieren das Angebot von 50 Millionen Dollar oder Sie akzeptieren es nicht. Wenn Hearn und Joshua nicht sagen können, ob sie bereit sind, für diese garantierte Börse den Kampf anzunehmen, warum sollten Wilders Manager Al Haymon und Shelly Finkel sich dann noch mit ihm treffen? Es macht doch dann keinen Sinn, sich mit Hearn zu treffen, wenn man vorher schon weiß, dass er nur versuchen wird, einen noch besseren Deal zu bekommen als das Angebot das auf dem Tisch liegt. Deshalb ist ein Treffen sinnlos. Wilders Team bot Hearn und Joshua ein Take-it-or-leave-it-Angebot an und bei diesen Angeboten müssen sie sofort und vorab sagen, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht. Offensichtlich entschied sich Hearn dafür das Angebot nicht zu akzeptieren, so dass ab jetzt der Kampf Josua gegen Wilder eben nicht stattfindet.

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