Serdar Sahin vor großer Aufgabe in Polen

Der „Bomber“ aus Berlin boxt am 14. Dezember gegen Krysztof Glowacki
Sahin: „Ich will meine Chance nutzen und mich für einen WM-Kampf qualifizieren“

Der Berliner Cruisergewichtler Serdar Sahin (22 Kämpfe, 21 Siege) tritt am 14. Dezember auswärts in Polen an, boxt gegen den ungeschlagenen Kryzstof Glowacki (20 Kämpfe, 20 Siege) um die WBO Intercontinental Meisterschaft. „Das ist natürlich eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance für mich“, sagt Sahin. „Ich will diese Möglichkeit auf jeden Fall nutzen und mich so für einen WM-Kampf qualifizieren. Alle wissen: Der WBO-Weltmeister heißt Marco Huck. Wenn ich Glowacki schlage, bekomme ich danach vielleicht Huck vor die Fäuste, wenn der sein Rematch gegen Firat Arslan gewinnt. Das wäre natürlich eine Riesensache für mich.“

Sahin hat schon einige große Ringschlachten geschlagen. Im Mai 2009 besiegte der „Bomber“ aus Berlin in Erfurt Lokalmatador Mario Stein durch TKO in der 10. und letzten Runde und sicherte sich so den Deutschen Meistertitel im Cruisergewicht. Auch den bis dahin ungeschlagenen Lukas Schulz besiegte Sahin im November 2010 durch TKO in der sechsten Runde. Seine einzige Niederlage musste der 31-Jährige im August 2012 hinnehmen, als er extra ins Halbschwergewicht wechselte, um gegen den späteren WM-Herausforderer Robin Krasniqi ebenfalls um die WBO Intercontinental Meisterschaft zu boxen.

„So etwas wie gegen Robin wird mir nicht noch einmal passieren. Er hat mich erwischt und gut getroffen. Aber daraus lernt man“, ist sich Sahin sicher. „Im Moment fühle ich mich gut. Ich hatte mir zwar vor ein paar Wochen im Sparring bei Sauerland eine leichte Rippenverletzung zugezogen. Aber davon ist gerade nichts zu spüren. Die Vorbereitung auf Glowacki läuft super. Ich habe keine Beschwerden.“

Die Veranstaltung am 14. Dezember findet in Walcz (Westpommern) statt. „Das sind nur gut 300 Kilometer von Berlin, dementsprechend hoffe ich, dass mich viele Fans begleiten und unterstützen werden“, so Sahin.

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