
Tilev bereits seit rund drei Wochen in Vorbereitung
Auf der von Charlie Podehl organisierten Veranstaltung am 12.11. im Lokschuppen von Bielefeld soll Tilev noch einen letzten Ranglistenkampf in diesem Jahr absolvieren. Neben dem sportlichen Vergleich ist aber auch die Tatsache, dass Tilev vor eigenen Publikum als Lokalmatador in den Ring steigt. Für den sympathischen Tilev ist es somit das erste Mal, dass dieser quasi in der Heimat in den Ring steigt und das vor Zuschauern, denn bis zu 1500 sind in Bielefeld zugelassen! Der Kampf ist angesetzt auf 10 Runden und Tilev trifft auf den Argentinier Javier Francisco Maciel. Zudem bietet die CP-Promotion ihren Zuschauern an diesem Abend acht Kämpfe, darunter auch die Gefechte von Leon Harth und Bujar Tahiri.
Knapp drei Wochen sind seit dem Start der Vorbereitung auf den Kampf im Lager von Dimitar Tilev vergangen und diese nimmt jetzt erst so richtig Fahrt auf. Ab der kommenden Woche befinden sich die TS-Akteure nämlich bei AGON Sports in Berlin im Trainingslager. Dort sollen unter anderem die Grundlagen intensiv weiter vorangetrieben werden. Darüber hinaus soll mit diesem Grundlagentraining der Grundstein für das Gefecht in Bielefeld gelegt werden und der Boden genährt werden, um den Ring dann siegreich zu verlassen. Denn geplant ist, das Tilev gegen einen internationalen Gegner antritt um sich in der Rangliste noch einmal zu steigern umso im kommenden Jahr mit einer sehr guten Platzierung den ersten großen internationalen Titel angreifen zu können.

Dimi Tilev trifft auf Javier Francisco Maciel
Sportlich dürfte es für Tilev auch ein anspornender Kampf sein. Denn der 27-jährige Bielefelder trifft auf die argentinische Nummer Vier im Supermittel, Javier Francesco Maciel (33-14, 23 KOs). Der Argentinier, ein ausgebuffter Ringveteran, der oft als Gegner für aufstrebende Boxer gebucht wird, kann als sehr gute Standortbestimmung gesehen werden. Denn Maciel tourt quasi auf der ganzen Welt und ein Sieg über die 115 der Welt ist immer eine gute Sache.
Nichts desto trotz hat man im Kampf gegen Spomer gesehen, der im Juli dieses Jahres in Bruchsal über die Bühne ging, dass Maciel niemals zum Verlieren kommt und immer bereit ist, alles in die Waagschale zu werfen. Er verlor zwar einstimmig im Juli, allerdings musste Spomer über die vollen Runden gehen und die beiden haben sich eine wahre Ringschlacht geliefert mit guten Momenten auf beiden Seiten. Stellt man Tilev und Maciel gegenüber liegt die Erfahrung ganz klar auf Seiten des Argentiniers, der Tilev vor allem dann gefährlich werden könnte, sofern dieser gegen Ende des Kampfes abbauen würde. Denn Maciel ist bekannt dafür, problemlos über die volle Distanz eines Kampfes gehen zu können. Zudem muss man bei einem solchen Kaliber auch immer damit rechnen, dass Maciel viele Register im Ring ziehen kann und durchaus in der Lage ist, am Gegner Schaden zu machen. Doch Tilev hat auch ganz klare Vorteile in diesem Kampf: Diese liegen vor allem im körperlichen sowie im technischen Bereich. Hier muss es Tilev gelingen, den Kampf aus der Ringmitte heraus zu bestimmen, um Maciel von Anfang an unter Druck zu setzen. Tilev selbst sagt zu Maciel: „Wir haben ja gesehen, was er kann und wie er aufgetreten ist gegen Slawa Spomer. Aber ich weiß auch, was ich kann und bin deshalb zuversichtlich, dass ich es mit ihm aufnehmen kann. Trotz dessen respektiere ich ihn natürlich und stelle mich auf einen harten Kampf ein. Ich freue mich auf den Jahresabschluss.“
Text: TS Fight-Sportmanagement














