Knappe Auftaktniederlage für Hamburg Giants in Schwedt

Hamburg Giants

Die Hamburg Giants starteten mit einer knappen Niederlage in die neue 1. Box-Bundesliga: In Schwedt unterlagen die Hamburger Newcomer dem UBV 48 Schwedt 11:13.
 
“Wir haben uns den Auftakt anders vorgestellt, sind aber sehr stolz auf unsere Boxer. Die Jungs haben gut gekämpft. Beim Heimdebüt in Hamburg werden wir unserem Publikum zeigen, dass wir Winner sind”, sagte Giants-Manager Raiko Morales.
 
In Schwedt sahen mehr als 350 Zuschauer einen spannenden Kampfabend. “Wir sind schwer in Gang gekommen. In den Kämpfen von Younes Zarraa, Ammar Abduljabar und Peter Kadiru hatten wir uns weitaus mehr ausgerechnet. Trotz unserer guten Vorbereitung auf die Saison und dem Selbstvertrauen, dass wir uns aufgebaut hatten, hat es heute nicht gereicht”, sagte Morales.
 
Besonderes der Kampf von Ammar Abduljabar gegen Lukasz Stanioch sorgte für Unmut beim Hamburger Manager. Morales: “Wir werden gegen die Wertung des Kampfabends beim Deutschen Boxverband Einspruch einlegen. Das neutrale Kampfgericht aus Mecklenburg-Vorpommern hat leider mindestens 2 Fehlurteile fabriziert. Derartige Entscheidungen können dem olympischen Boxen sehr schaden.” Ausdrücklich für den guten und fairen Kampfabend bedankt haben sich die Hamburg Giants beim Gastgeber aus Schwedt, auf deren Fans sich das Hamburger Publikum beim Heimkampf freuen kann.
 
Die Hamburg Giants sind fest entschlossen die Lehren aus dem Kampf in Schwedt für ihr Heimdebüt gegen Hertha BSC zu ziehen. ”Trotz der Enttäuschung in Schwedt, blicken wir nach vorne. Wir sind stark und werden es in den kommenden Kämpfen zeigen. Wir haben heute Geschichte geschrieben und sind mit einem Hamburger Team in die 1. Liga gestartet.  Alle freuen sich jetzt auf den Heimkampf gegen Hertha BSC im WM Jahr 2017. Vor eigenem Publikum zu kämpfen setzt nochmal zusätzliche Kräfte frei.” Daran glaubt auch das Trainerteam um Anatoli Hoppe, Durac Ince, Ralf Grabow, Holger Sass und Erol Anilmis fest, die schon morgen mit der Vorbereitung des Teams auf den Kampfabend gegen die Berliner am 21. Januar in der Wandsbeker Sporthalle beginnen.
 
Quelle: Marcus von Zmuda, Faktor 3 Sport