Wegner unterstützt KSC Berlin

Trainer-Ikone spendet für in finanzielle Notlage geratenen Verein

Prominenter Spender für den Köpenicker SC: Nachdem Box-Coach Ulli Wegner von der finanziellen Notlage beim Volleyball Bundesligisten aus Berlin hörte, hat er sofort gehandelt. „Wo Sportlerinnen in Not sind – und noch dazu solche hübschen Mädels – da muss man doch helfen“, so der 72-Jährige. Der Erfolgstrainer, der mit seiner Arbeit Sven Ottke, Markus Beyer, Arthur Abraham, Marco Huck und Yoan Pablo Hernandez zu Weltmeistern und Stars geformt hat, weiß, dass es nicht nur Höhen im Profisport gibt.

„Das ist auch der Grund, warum ich bei der Aktion ‚100 Retter für den KSC‘ dabei bin“, so Wegner, der hofft, dass viele andere Menschen seinem Beispiel folgen werden. „Berlin ohne Frauen-Volleyball vom KSC, das wäre fatal!“

Die Volleyballerinnen aus Köpenick bereiten sich derzeit schon auf die neue Saison, die im Oktober beginnt, vor. Doch so richtig frei ist der Kopf bei ihnen nicht. Nach dem Ausfall von zwei wichtigen Sponsoren kämpfen sie noch immer um das wirtschaftliche Überleben. Glatte 30 Prozent des Saisonetats fehlen aktuell. Die finanziellen Mittel sollen mit der Aktion „100 Retter für den KSC“ akquiriert werden.

Deshalb ist KSC-Libera Jessica Göpner über das Engagement von Ulli Wegner glücklich. Sie hat den Box-Coach im Trainingslager in Kienbaum besucht (Wegner bereitet dort WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck auf seine nächste Titelverteidigung vor), um für die 500 Euro-Spende danke zu sagen. „Mit 100 Menschen wie ihm schaffen wir es, den Traditionsstandort Berlin-Köpenick für Volleyball sowohl im Spitzen- als auch im Jugendbereich zu erhalten“, hofft die 23-Jährige.

Wegner würde das glücklich machen. Beim Gehen versprach er der jungen Spielerin, im Laufe der Saison vorbeizuschauen. Bleibt zu hoffen, dass dann mit der Unterstützung vieler weiterer „Retter“ in der Köpenicker Hämmerlingstraße gespielt wird!

Quelle: Sauerland Event