Titelchance für Gevor – in Dresden gegen „Wirbelwind“ Sanabria

Noel Gevor
Noel Gevor / Foto: Sebastian Heger

Erste Titelchance bei den „Großen“ für Noel Gevor!

Am 5. September (live in SAT.1) boxt der 24-jährige Hamburger in der Dresdner Energieverbund-Arena um den WBO International Titel im Cruisergewicht. Sein Gegner: Ein echter Wirbelwind! Der Argentinier Daniel Alejandro Sanabria hat den Kampfnamen „El Torbellino“ (Der Wirbelwind) verpasst bekommen, weil er seine Gegner häufig mit schnellen und harten Schlägen regelrecht überfällt! Für Gevor, der 2014 Junioren-Weltmeister wurde, kein Problem. „Ich boxe gerne gegen offensive Gegner. Ein Wirbelwind flaut im Ring auch sehr schnell wieder ab“, sagt Gevor, der sich momentan mit Stiefvater Khoren und Bruder Abel in seiner Heimatstadt auf seinen ersten Titelkampf vorbereitet. „Aber Spaß beiseite“, ergänzt er – „ich werde Sanabria nicht unterschätzen. Die Argentinier sind immer unangenehme und harte Gegner“.

Im Fall Sanabria auch noch erfolgreich: 2014 wurde der „Wirbelwind“ (24 Kämpfe, 20 Siege) argentinischer Meister. Im Titelkampf schlug der 32-jährige Sanabria übrigens einen Ex-Gegner von Noel Gevor, Daniel Emilio Valori! Gevor konnte am 21. Februar in Berlin zwar nach Punkten gewinnen, hatte aber einige Schwierigkeiten gegen Valori. Gegen Sanabria will Gevor nichts anbrennen lassen, seine makellose Kampfbilanz auf 19 Siege verbessern und den ersten Titel holen. Gevors Kampfansage: „Ich werde mich von Sanabria auf meinem Weg zur Weltmeisterschaft nicht aufhalten lassen. Meinen ersten Titel hole ich mir am 5.9. in Dresden!“

Jürgen Brähmer und Konni Konrad
Jürgen Brähmer und Konni Konrad / Foto: Sebastian Heger

Den Hauptkampf in der Energieverbund-Arena bestreitet Jürgen Brähmer. Der Schweriner will seinen WM-Titel im Halbschwergewicht gegen Konni Konrad (Köln) verteidigen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht in Dresden sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044, im Internet unter www.tickethall.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Quelle: Team Sauerland