Sandra Atanassow im Interview über den Kampfabend am 18. März in der Arena Leipzig

Fotograf: Matthias Fäller
Fotograf: Matthias Fäller

Knapp anderthalb Wochen nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung stand uns die internationale  deutsche Meisterin im Federgewicht Sandra Atanassow noch einmal Rede und Antwort, wie sie den Kampfabend der großen SES Gala in der Arena Leipzig empfand und wie die folgenden Tage für sie veliefen.

 

Mit einer Woche Abstand, wie hast du den Abend erlebt, wie war es vor eigenem Publikum zu boxen?
Atanassow: „Der Abend war einfach nur großartig und die Stimmung gigantisch! Es hat mich riesig gefreut, dass mich „mein“ Publikum sooooo lautstark unterstützt hat und so zahlreich erschienen ist. Was Schöneres kann man sich für einen Heimkampf nicht wünschen!

Es war ein irres Gefühl im Ring, was sich gar nicht in Worte fassen lässt. Ich fühle mich unglaublich geschmeichelt und geehrt. Ihr wart einfach weltklasse! Ich danke Euch von Herzen für Eure großartige Unterstützung! Auch für das Daumen drücken und für all Eure zahlreichen Glückwünsche. Jeder einzelne bereitet mir eine große Freude!“

Fotograf: Matthias Fäller

Bei einer Split Decision kann man über den Ausgang eines Kampfes immer diskutieren, wie siehst du und dein Trainer die Leistung?
Atanassow: „Ich verstehe das Urteil leider gar nicht. Ich weiß, dass ich 2 Runden abgegeben habe, weil ich in diesen eine andere Taktik angewandt habe. Da bleiben aber immer noch 8 Runden, die ich klar gewonnen habe. Mein Trainer und viele andere Boxexperten und Zuschauer sehen das so.“

Fotograf: Matthias Fäller

Seid ihr bereits wieder im Training und analysiert die Fehler oder ist jetzt erstmal Ruhe angesagt?
Atanassow: „Ja sind wir. Letzte Woche standen ein paar lockere Einheiten auf dem Programm. Jetzt steige ich wieder voll ein. Den Kampf haben wir bereits ausgewertet und uns einen Plan erarbeitet, woran wir arbeiten wollen. Das steht jetzt erstmal an erster Stelle.“

Fotograf: Matthias Fäller

Wie war im Allgemeinen die Resonanz aus deinem Umfeld nach dem Kampf? Gab es Gespräche über ein weiteres Engagement bei einer SES Veranstaltung?
Atanassow: „Die Zusammenarbeit mit SES war genial. Ich wurde vom gesamten Team herzlich aufgenommen und in alle Geschehnisse integriert. Für mich war es einfach perfekt und sehr zu meiner Freude, war das Feedback von Herrn Steinforth durchweg sehr positiv.

Die Resonanz aus meinem Umfeld war und ist gigantisch. Mein Telefon stand tagelang keine Sekunde still, sämtliche Wege mich zu kontaktieren wurden genutzt. Also absolut positiv!“

Fotograf: Matthias Fäller

 In der unabhängigen Weltrangliste hast du einen Sprung in die Top 20 gemacht, wirst momentan als #19 geführt. Gibt es dementsprechend Pläne internationale Kämpfe durchzuführen?
Atanassow: „Ja so sind die Pläne und wenn diese zur Realität werden, wäre das großartig. Genauere Angaben kann ich derzeit leider noch nicht machen.“

Kampfansagen werden in Zeiten von Social Media gern genutzt. Gibt es für dich eine Gegnerin, die du gern vor den Fäusten hättest?
Atanassow: „Das ist wohl war und die Gerüchteküche ist auch ordentlich am brodeln. Eine Wunschgegnerin habe ich nicht. Ich möchte Kämpfe auf Augenhöhe führen und guten Boxsport bieten, wer mir da gegenübersteht ist nicht an einen speziellen Namen gebunden.“

Fotograf: Olaf Sankat
Fotograf: Olaf Sankat
Sandra Atanassow im Interview über den Kampfabend am 18. März in der Arena Leipzig
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