Hamburg Giants treffen in traditioneller Polizei-Halle auf UBV Schwedt

Nenad Stancic / Foto: Torsten Helmke
Nenad Stancic / Foto: Torsten Helmke

Zum letzten Mal dürfen die Bundesliga-Boxer der Hamburg  Giants kommenden Samstag ab 19:00 Uhr gegen den UBV Schwedt vor heimischer Kulisse antreten – anschließend folgt nur noch der Auswärtskampf beim bereits feststehenden Staffelsieger vom BSK Hannover-Seelze am 7. April. Nach dem 14:9-Kantersieg gegen Hertha BSC Berlin wollen die Hansestädter auch gegen Schwedt nachlegen und an die guten Leistungen aus dem Hinkampf in der Uckermark anknüpfen. „Unser Ziel ist es, uns mit einem Sieg vom heimischen Publikum zu verabschieden“, blickt Teammanager Christian Morales voraus. Getreu dem Motto „Stadt als Stadion“ findet der Kampf diesmal in der Haubachstraße 62, Trainingsstätte des SV Polizei Hamburg, statt.

Nächste Premiere zum letzten Heimkampf

Nachdem die Giants in dieser Saison bereits in der Jahnhalle der HT16 sowie am Braamkamp gastierten, geht es diesmal in die Halle des SV Polizei Hamburg, in der viele Sportler des Bundesliga-Kaders wie Edison Zani, Ammar Abbas, Nawid Asefi oder Berat Acisksari tagtäglich trainieren. Seit 1952 ist die Sporthalle in der Haubachstraße in Altona das Zuhause vom SV Polizei und zählt damit im Boxsport zu den absoluten Traditionsstätten der Hansestadt. „Über viele Jahre wurde auch die Hamburger Meisterschaft hier ausgerichtet, zu der bis zu 1000 Zuschauer kamen und für eine tolle Kulisse sorgten. Wir würden uns natürlich wünschen, dass es zum Bundesliga-Abschluss ähnlich wird“, so Morales.

In der Haubachstraße hoffen die Verantwortlichen auf einen ähnlichen Hexenkessel wie zuletzt gegen Berlin im Braamkamp. „Wie die Jungs gegen Hertha nach vorne gepusht wurden, war fantastisch und hat im Ring noch mal zusätzliche Kräfte freigesetzt“, unterstreicht Morales. Diese Kräfte werden auch gegen Schwedt nötig sein, denn die Hamburger Riesen wollen sich mit einem Heimsieg von ihren Fans verabschieden. Dabei ist das Team aus der Uckermark zwar noch punktlos, wird aber keineswegs auf die leichte Schulter genommen: „Wir wissen um ihre Stärken. Sie wurden in einigen Kämpfen unter Wert geschlagen und zogen in vielen engen Duellen den Kürzeren.“

So erwarten Cheftrainer Anatoli Hoppe und Teammanager Christian Morales erneut acht enge Kämpfe auf Augenhöhe, bei denen ihre Schützlinge bis an die Leistungsgrenze gehen müssen. Für Schwedt steigen u.a. der starke Däne Fredrik Lundgaard, Halbschwergewichtler Lukasz Stanioch aus Polen und der mehrfache Lettische Meister Evanders Servuts in das Seilquadrat. Bei den Giants wird es personell keine Experimente geben: „Natürlich werden wir wieder auf unsere Leistungsträger um Edison Zani und Ammar Abbas setzen. Superschwergewichtler Collin Biesenberger bekommt nach seinen couragierten Leistungen und der knappen Hinkampfniederlage gegen Servuts eine weitere Chance.“ Erstmals in dieser Saison können die Giants im Leichtgewicht auch auf Eigengewächs Nenad Stancic zurückgreifen, der sein Debüt gibt. Insgesamt werden fünf der acht Hamburger Boxer am Samstag vom SV Polizei stammen und haben damit ein wahres Heimspiel.

Tickets für den letzten Heimkampfknaller gibt es bereits ab 10 Euro noch online (www.hamburg-giants.de) sowie vor Ort an der Abendkasse.

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