Wladimir Klitschko: 40 Millionen $ Angebot von DAZN für Ring-Rückkehr!

Der Onlinestreaming-Gigant DAZN soll Ex-Schwergewichts-Krösus Wladimir Klitschko eine 8-stellige Summe für eine Ring-Rückkehr geboten haben. Kehrt Dr. Steelhammer nun zurück?

DAZN-Angebot an Klitschko: 40 Millionen für drei Kämpfe

Bereits seit mehreren Monaten kursieren Gerüchte um eine mögliche Ring-Rückkehr von Ex-Weltmeister und Schwergewichtsdominator Wladimir Klitschko. Erst tauchten Videoaufnahmen von Sparring-Sessions mit „Dr. Steelhammer“ auf, dann gab es Berichte um ein Comeback in Wembley sowie einen Besuch bei Landsmann und DAZN-Mehrheitseigentümer Len Blavatnik. Schon da berichteten wir von einem angeblichen Angebot über drei Kämpfe. Klitschko dementierte oft („verfrühten Aprilscherz“, „Fake News“), entkräften konnte er all die Umlauf befindlichen Informationen jedoch nicht.

Wie „World Boxing News“ jedoch gestern berichtete, wird es nun in der Causa DAZN-Klitschko konkreter. Der Streaming-Gigant, der das Box-Feld derzeit, u.a. dank Hilfe von Promoter Eddie Hearn, kräftig von hinten aufräumt und langjährige Marktteilnehmer augenscheinlich verdrängt (HBO), soll eine achstellige Summe für ein Klitschko-Comeback geboten haben!

Insgesamt wäre man bei DAZN bereit, 40 Millionen US-Dollar für eine Rückkehr ins Seilgeviert inklusive drei Kämpfe hinzublättern. Doch damit nicht genug: anschließend soll Klitschko nicht nur DAZN-Botschafter werden, sondern zusätzlich mit Anteilen am Unternehmen und damit verbundenen Gewinnausschüttungen beteiligt werden. Der erste wäre er hier nicht. „GGG“ Golovkin, der ebenso ein DAZN-Angebot erhielt, könnte sich nach dessen Karriere auch mit hoffentlich ertragreichen Unternehmensanteilen das Leben versüßen. Eine Entscheidung seitens Golovkin steht jedoch noch aus.

Ein Kampf in Deutschland, danach Rematch mit Joshua und Fury?

Wladimir Klitschkos letzter Kampf: Am 29. April dieses Jahres unterlag Klitschko nach großem Kampf dem Weltmeister Anthony Joshua durch tKO in der 11. Runde.

Der initiale Comeback-Kampf soll demnach zunächst in Deutschland stattfinden, wo Wladimir Klitschko ganze 50 seiner insgesamt 69 Kämpfe absolvierte. Danach würde ein Rematch mit Nachfolger Anthony Joshua folgen – jenem Schwergewicht, dass Klitschko 2017 in die (vorläufige?) Boxrente schickte. Der Kampf der Beiden, der 2017 im Wembley Stadium stattfand, ging definitiv in die Annalen des Boxsports ein und wurde völlig zurecht als bester Schwergewichtskampf der letzten Dekade bezeichnet. Da Joshua zusammen mit Hearn bei DAZN angeheuert hat, würde diesem Kampf absolut nichts im Wege stehen.

Der dritte Fight wiederum würde dann von Klitschkos „Performance“ in den ersten beiden Ringeinsätzen abhängen. Ein Rematch mit Tyson Fury, der den Ukrainer 2015 bezwingen konnte, wäre, wie ukrainische Medien berichten, denkbar. Allerdings müsste man sich hier mit ESPN einigen, denn beim us-amerikanischen Pay-TV-Sender ist Tyson Fury dank eines Co-Promotion-Deals mit Bob Arum (Top Rank) künftig zu sehen.

Ob es DAZN gelingt, Wladimir Klitschko mit diesem Angebot hinterm Ofen hervor und damit auch aus der Boxrente zu locken, bleibt dennoch fraglich. Finanziell dürfte Klitschko nicht nur für sich, sondern auch dessen Nachkommen lange ausgesorgt haben. Zudem ist er nicht nur seit knapp zwei Jahren inaktiv, es nagt auch der Zahn der Zeit an ihm. Am 25. März wird der Doktor 43 Jahre alt…

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