
WBC ordnet Golovkin vs. Charlo im Falle einer Canelo-Rematch-Absage an!

Der Rückkampf zwischen Golovkin und Canelo sollte ursprünglich am 5. Mai, dem „Cinco de Mayo“ steigen. Da Canelo jedoch, wie mehrfach berichtet, positiv auf Clenbuterol getestet wurde, konnte das Rematch nicht stattfinden. Aufgrund der anschließenden 6-monatigen Sperre Canelos, wurde der 15. September als neuer Termin für das heiß erwartete Rematch bekannt gegeben. Da sich jedoch beide Parteien über den finanziellen Part des Kampfes bisher nicht einigen konnten, droht der Rückkampf erneut zu platzen.
Während Golden Boy Promotion ein 65-35 Split der Kampfbörse zugunsten Canelos offeriert hat, fordert die Seite des kasachischen Mittelgewichts-Krösus eine faire 50-50 Aufteilung des Preisgeldes. Aufgrund dieses Disputs könnte der Rückkampf nun erneut nicht stattfinden. Canelos Management hat daher bereits Gespräche zu potenziellen Ersatzgegnern, unter anderem WBO-Weltmeister Billy Joe Saunders, aufgenommen.
Doch auch der Weltverband IBF meldete sich seinerseits zu Wort und ordnete ebenfalls eine Pflichtverteidigung an. Golovkin soll, im Falle einer erneuten Kampfabsage mit Canelo, seinen IBF-Titel gegen Sergiy Derevyanechenko verteidigen. Golovkin „drohen“ damit zwei Pflichtverteidigungen, sofern er seine Titel nicht verlieren will. Da Golovkin jedoch die Titel der Verbände WBA, WBC, IBF und IBO hält und somit vereinigter Weltmeister ist, gilt das sog. „Rotationsprinzip“. Das bedeutet wiederum, dass eine Pflichtverteidigung gegen Derevyanechenko Vorrang hat, da Golovkin in der Vergangenheit bereits seinen WBA-Titel gegen den damaligen Pflichtherausforderer Danny Jacobs und im September letzten Jahres gegen Canelo verteidigt hat.














