Wie britische Medien berichten, hat der Weltverband WBC angeordnet, dass der Sieger aus dem Kampf zwischen Wilder und Fury als nächstes gegen Anthony Joshua boxen soll, sofern sich beide Seiten einigen.
Tyson Fury nun Teil des „Clean Boxing Program“

Erst gestern morgen wurde publik, dass Tyson Fury (27-0, 19 KOs) noch nicht Part des vom WBC ins Leben gerufenen „Clean Boxing Programs“ ist. Der anstehende Kampf gegen Wilder stand auf der Kippe. Gestern Abend wurde dann jedoch ebenfalls bekannt, dass Fury alle entsprechenden Antragsformalitäten ausgefüllt und an die VADA geschickt hat und damit am „Clean Boxing Program“ teilnimmt. So kommt es nun am 1. Dezember zum sehr reizvollen Showdown zwischen ihm und Deontay Wilder (40-0, 39 KOs) – einem Duell zwischen dem amtierenden linearen und WBC-Champion im Schwergewicht.
„Ultimativer Kampf“ – Anthony Joshua soll auf Wilder vs. Fury Sieger treffen

Der Sieger aus dem Duell am 1. Dezember erhält nun offiziell die Chance, gegen WBA-, IBF-, und WBO-Weltmeister Anthony Joshua in den Ring zu steigen. Gegenüber Sky Sports sagte WBC-Präsident Mauricio Sulaiman: „Diesen Kampf hat die WBC angeordnet um zu unterstützen. Während unserer Convention beinhaltete die Entscheidung über den Pflichtherausfordererstatus auch die Anordnung, dass der Fury-Wilder Sieger gegen Joshua antreten soll. Ich bin nicht über Verträge im Bilde. Das ist eine vertrauliche Vereinbarung. Aber die WBC ist natürlich diejenige, die den Kampf anordnet. Wir wollen den ultimativen Schwergewichtskampf sehen und das schließt Joshua und den WBC Champion ein.“
Falls keine Einigung mit Joshua: Wilder-Fury Sieger gegen Dominic Breazeale

Anders würde die Sache allerdings aussehen, wenn der „Gypsy King“ erneut für eine Überraschung sorgt. Sofern sich hier beide Seiten über die Kampfbörse einig sind, wird es im Anschluss zum wohl größten britischen Schwergewichtsduell der Geschichte kommen. In beiden Fällen ist es auch gut möglich, dass Anthony Joshua vorher einen weiteren Kampf (evtl. gegen Dillian Whyte) bestreiten wird. Als Termin ist bereits der 13. April im Wembley Stadion geblockt.














