
Usyk vs. Verhoeven WBC-WM-Farce: Crossover-Duell mit Titelstatus sorgt für Diskussionen
Was viele Puristen befürchtet hatten, ist nun offiziell bestätigt: Oleksandr Usyk wird am 23. Mai vor der spektakulären Kulisse der Pyramiden von Gizeh in Ägypten auf Rico Verhoeven treffen. Verkündet wurde das Event von Turki Alalshikh, der sich in den vergangenen Jahren als treibende Kraft hinter mehreren Mega-Events im Boxsport etabliert hat.
Besonders brisant dabei: Nach aktuellen Informationen soll Usyks WBC-Titel im Schwergewicht auf dem Spiel stehen. Eine Entscheidung, die nicht nur in Fachkreisen bereits für Stirnrunzeln sorgt. WBC-Präsident Mauricio Sulaiman hatte im Dezember auf dem WBC-Kongress bestätigt, dass Usyk eine freiwillige Titelverteidigung bestreiten dürfe. Damals war allerdings eher von einem Duell mit Deontay Wilder die Rede und nicht von einem der erfolgreichsten Kickboxer der Welt, der im professionellen Boxsport lediglich einen Kampf (2014) bestritt..
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Verhoeven: Dominator im Kickboxen, Außenseiter im Boxring
Der 36-jährige Niederländer Rico Verhoeven gilt als prägende Figur des modernen Kickboxens. Seine Bilanz im Standkampf liest sich eindrucksvoll: 66-10 mit 21 KOs. Über viele Jahre hielt er sämtliche relevanten Titel im Schwergewicht und dominierte die Szene.
Im Profiboxen allerdings ist seine Erfahrung minimal. 2014 absolvierte er einen einzigen Kampf und besiegte den Ungarn Janos Finfera (damals 0-5) durch KO in Runde zwei. Auch im MMA steht ein vorzeitiger Sieg zu Buche. Dennoch bleibt die Frage, wie ein solches Duell sportlich als WM-Kampf im Boxen zu rechtfertigen ist und mit welcher Begründung das World Boxing Council diesen Kampf sanktioniert.
Verhoeven selbst sieht in der Aufgabe den ultimativen Anreiz: Zwölf Jahre lang habe er als unumstrittener Kickbox-Weltmeister alles erreicht, nun suche er eine neue Herausforderung. „Undisputed gegen Undisputed. Der Beste gegen den Besten“, wird der Niederländer zitiert.
Usyk mit beeindruckender Bilanz
Usyk geht mit einer makellosen Bilanz von 24 Siegen (15 KOs) in den Kampf. Der Ukrainer, der von vielen Experten als aktuelle Nummer eins Pound-for-Pound geführt wird, hat in zwei Gewichtsklassen Geschichte geschrieben. Im Cruisergewicht vereinte er alle vier großen WM-Gürtel, im Schwergewicht wiederholte er dieses Kunststück gleich zweimal.

Der Ukrainer begegnet der Aufgabe mit Respekt. Er würdige Athleten, die an der Spitze ihres Sports stehen. Verhoeven sei ein „großer Champion im Kickboxen“. Ein Titel definiere jedoch nicht allein einen Champion. Er freue sich auf ein einzigartiges Duell.
Parallelen zu Fury vs. Ngannou
Für den saudischen Strippenzieher Turki Alalshikh ist es nicht das erste Crossover-Projekt dieser Art. Bereits im Oktober 2023 brachte er Tyson Fury mit MMA-Star Francis Ngannou über zehn Runden zusammen. Ngannou überraschte die Boxwelt, schickte Fury zu Boden und verlor am Ende nur knapp nach Punkten.
Ob Verhoeven eine ähnlich respektable Vorstellung abliefern kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Gegen den technisch versierten, taktisch disziplinierten und mental extrem starken Usyk wartet eine Aufgabe von ganz anderem Kaliber. Sportlich mag der Kampf diskutabel sein, wirtschaftlich und medial dürfte er jedoch für enorme Aufmerksamkeit sorgen. Das hierbei der prestigeträchtige WBC-Weltmeistertitel ausgeboxt werden soll, ist an Lächerlichkeit jedoch fast nicht zu überbieten. In Bochum dürfte nach der Ankündigung eben jener Ansetzung jemand ungläubig vom Stuhl gefallen sein…















Das ist ein lächerliches Showevent ohne jeglichen sportlichen Wert- bin als grosser Boxfan sehr enttäuscht, da ich insbesondere Usyk nochmals einen großen Kampf zugetraut hätte. Das scheint aber leider vorbei zu sein, genauso wie das klassische Schwergewichtsboxen- einst absolut Premium Klasse
Hier Geht Es um sehr viel Geld“ die scheiche stehen dahinter….
Einfach dieses lächerliche Event nicht anschauen und boykottieren. Der Boxverband macht sich ja lächerlich, seinen Gegner um die WM boxen zu lassen. Ein Schlag ins Gesicht für alle Top 100 Boxer im Schwergewicht. Als nächstes kann ja dann auch Boris Becker gegen Usyk boxen,ha,ha,ha…Nur noch peinlich.
Inzwischen hat sich das Datum für diesen Kampf schon wieder auf den 16. August geändert. Das heißt natürlich, dass ein Kampf Usyk vs. Kabayel noch in diesem Jahr wohl nicht stattfinden wird. Es bringt nichts, dass die WBC zwar angeordnet hat, dass Usyk nach einer vorherigen freiwilligen Titelverteidigung, dann den WBC-Titel gegen Agit Kabayel verteidigen muss. Kabayels Management sollte bei der WBC darauf bestehen, dass der Weltverband eine Deadline für Usyks Pflichttitelverteidigung bestimmt, wie etwa, dass Usyk spätestens 4 Monate nach seiner freiwilligen Titelverteidigung, seine Pflichttitelverteidigung absolvieren muss. Zudem müsste die WBC auch jetzt schon klarstellen, dass diese viermonatige Frist auch nicht durch Verletzung oder Krankheit ausgesetzt werden kann. Es muss klar sein dass Usyks WM-Titel aberkannt wird, wenn er diese vorgegebene Frist nicht einhält.
Ich persönlich glaube inzwischen, dass Usyk niemals gegen Agit boxen wird, nicht etwa weil er Angst vor Kabayel hat, sondern deshalb, weil Usyk gegen andere Gegner die doppelte und dreifache Börse generiert. So beschert ein dritter Kampf Usyk vs. Fury oder auch Usyk vs. Itauma Usyk eine weitaus höhere Börse als wenn er seinen Titel gegen Kabayel verteidigen würde. Deshalb bin ich mir sicher, dass Usyk lieber auf den WBC-Titel verzichtet und sich größeren Geldtöpfen zuwendet.
Ebby… so ist es real wie du es schreibst… Sport Frei…!
Traurig das das Boxen so verkümmert ,es geht nur noch um Geld und Show. Echtes Boxen wie aus den 90er gibt es leider nicht mehr. Kabayel der absolut der Favorit ist bekommt einfach keine Chance weil zu wenig Geld im Spiel ist.
Wir sind auf dem richtigen Weg das echte Boxen aus dem Fokus zu verlieren absolut traurig aber Realität. Geld regiert die Welt nicht mehr „Das echte Boxen“. Das einzige was man machen kann um zu zeigen das man das nicht richtig findet ist “ den Boxkampf zu boykotieren“ weil letzendlich doch die Zuschauer entscheiden ob der Boxkampf wichtig ist oder nicht. Also liegt es doch letzendlich an uns ob die so weitermachen können wie sie wollen.
ALSO RAFFT EUCH ALLE AUF UND BOYKOTIERT DEN KAMPF bis zum bitteren Ende. Wir können alle immer meckern und schimofen aber ändern können wir es nur wenn wir alle zusammenhalten und klar unsere Meinung vertreten ,ansonsten befürchte ich dass das klassische Boxen ausstirbt.
LETZENDLICH LIEGT ES AN UNS
Ganz ehrlich: Ich würd viel lieber Rico Verhoeven gegen Usyk sehen als Agit. Agit ist dafür einfach zu limitiert, sorry. Wir haben doch alle den Kampf gegen Knyba gesehen – das war eher Kirmes als Weltklasse. So auf „Rummelboxen“-Level, nix gegen ihn, aber gegen Usyk? Keine Chance.
Nun ja lächerlich was tut der Mann sich da an ja natürlich Geld
Er solle sich erst einmal dem Deutschen Stellen und wenn denn alles nach Plan laufen sollte ?
Kann er sich ja noch die die Richtig gr0ßen Börsen einstreichen
Aber nein er wird auf den WBC Titel verzichten und lieber auf Show machen sehr Schade