
Der mit Spannung erwartete WM-Kampf zwischen Agit Kabayel und Oleksandr Usyk steht offenbar vor dem Aus. Statt seinen WBC-Pflichtkampf gegen den deutschen Interimsweltmeister zu bestreiten, soll der Ukrainer andere Pläne verfolgen.
Kabayels WM-Chance nimmt überraschende Wendung
Noch vor wenigen Wochen schien alles auf einen historischen Schwergewichts-Kampf zwischen Agit Kabayel und Dreifach-Weltmeister Oleksandr Usyk hinauszulaufen. Der WBC hatte den Ukrainer verpflichtet, nach seiner freiwilligen Titelverteidigung gegen Kabayel anzutreten. Nun deutet sich jedoch eine überraschende Wende an.
Nach Informationen der BILD wird Usyk den angeordneten Pflichtkampf nicht bestreiten. Stattdessen könnte sich der 39-Jährige einem neuen Projekt mit der Kampfsport-Organisation Zuffa zuwenden. Sollte sich dies bestätigen, müsste Usyk den WBC-Weltmeistertitel niederlegen, da er seiner Pflichtverteidigung nicht nachkommt.
Für Agit Kabayel eröffnet sich dadurch dennoch die Chance auf den WM-Titel. Der WBC hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird der bisherige Interimsweltmeister direkt zum regulären Weltmeister erklärt oder der Verband setzt einen Titelkampf zwischen Kabayel und einem anderen Herausforderer an, um den vakanten Gürtel zu vergeben, wobei die erstere Option die wahrscheinlichere ist.
Sollte Kabayel ohne Kampf zum WBC-Champion ernannt werden, wäre dies ein historischer Moment für den deutschen Boxsport. Er wäre der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling, der den Titel zwischen 1930 und 1932 hielt.















Endlich hat die Hängematte für Agit ein Ende und er kann sich auf den nächsten Kampf freuen, wer auch immer sein Gegner sein mag.