Oleksandr Usyk traut Anthony Joshua im lange erwarteten Duell gegen Tyson Fury einen spektakulären Sieg zu. Der Ukrainer geht sogar so weit, den Zeitpunkt und den entscheidenden Treffer für einen möglichen Knockout vorherzusagen.
Usyk sieht Joshua mit rechtem Volltreffer siegen
Der Schwergewichts-Weltmeister Oleksandr Usyk ist überzeugt, dass Anthony Joshua Tyson Fury vorzeitig besiegen kann. Für den Ukrainer steht sogar fest, wie der Kampf enden wird: Joshua werde Fury in der sechsten Runde mit einer rechten Schlaghand ausknocken.
Gegenüber The Mirror sagte der 39-Jährige unmissverständlich: „Knockout, sechs Runden. AJ, boom, rechte Hand.“
Die Prognose kommt nicht von ungefähr. Usyk arbeitet inzwischen gemeinsam mit seinem Team eng mit Joshua zusammen. Nachdem sich die beiden zwischen 2021 und 2022 noch zweimal im Ring gegenüberstanden und Usyk beide Kämpfe für sich entschied, trainiert der Brite mittlerweile unter der Anleitung des ukrainischen Weltmeisters und dessen Trainerteam.
„AJ ist mein Bruder“
Auf die Frage, weshalb er sich entschieden habe, Joshua zu unterstützen, fand Usyk deutliche Worte: „Weil AJ mein Bruder ist. AJ ist nicht stolz. Er versteht, dass Fehler seine eigenen sind und dass man sich verändern muss.“
Für Usyk sind Fehler ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung. Wer aus ihnen lerne, könne sich verbessern. Wer dieselben Fehler jedoch immer wieder mache, handle seiner Ansicht nach unklug. Genau deshalb schätzt er Joshua, der sich seiner Meinung nach kontinuierlich weiterentwickelt habe.
„Wenn du einen Fehler machst, ist das okay. Du musst erkennen, was nicht gut war, und es ändern. AJ ist jemand, der sein Leben verändert hat.“
Verträge unterschrieben – Austragungsort noch offen
Joshua und Tyson Fury sollen noch in diesem Jahr endlich gegeneinander antreten. Beide Seiten haben die Verträge bereits unterschrieben. Offen ist allerdings weiterhin, wo der lang erwartete britische Schwergewichtskracher stattfinden wird.
Nach Informationen aus England sieht Joshuas Vertrag vor, dass der Kampf im Vereinigten Königreich ausgetragen werden muss. Die Veranstalter, zu denen auch Netflix zählt, würden dagegen eine Austragung in den USA bevorzugen, um den amerikanischen TV-Markt besser bedienen zu können.
Promoter Eddie Hearn kündigte an, noch in dieser Woche Gespräche über den Austragungsort zu führen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob das Mega-Duell tatsächlich auf der Insel oder doch in den Vereinigten Staaten über die Bühne gehen wird.














