Tyson Fury: Wilder ist gefährlich, er würde Joshua schon in der 1. Runde ausknocken

Foto: Mikey Williams/Top Rank

Tyson Fury: „Ich kämpfe, weil ich das tue – wofür ich geboren bin!“

WBC-Schwergewichts-Champion Tyson Fury denkt derzeit nicht einmal mit nur einem Gedanken an Anthony Joshua.

Fury und Joshua standen kurz davor, einen Deal für eine Vereinigung mit hohem Einsatz abzuschließen, wobei der Wettbewerb am 14. August in Saudi-Arabien stattfinden sollte.

Aber letzten Monat entschied ein Zivilrichter in den USA, dass Fury eine Rückkampfklausel aus einem früheren Kampf-Vertrag mit Deontay Wilder einzuhalten hat.

Nun gehen beide Champions in unterschiedliche Richtungen – vorerst.

Es kann wieder so ausgehen, wie viele Experten sich einig sind: Fury (rechts) knockte im Rematch Wilder in der 7. Runde aus.

Fury wird am 24. Juli in einem Trilogie-Kampf gegen Wilder antreten, während Joshua im September mit dem Pflichtherausforderer Oleksandr Usyk kollidieren wird.

Trotz ihrer Feindseligkeit betrachtet Fury Wilder immer noch als den gefährlichsten Fighter im Schwergewicht.

Fury ist davon überzeugt, dass Wilder Joshua innerhalb einer Runde ausknocken würde.

„Ich werde mich später mit diesen Jungs [Joshua und Eddie Hearn] befassen – das Wichtigste für mich ist im Moment der Fight gegen Wilder, das gefährlichste Schwergewicht der Welt, das Joshua in der ersten Runde ausknocken würde“, sagte er exklusiv zu Sky Sports.

„Ich muss an Wilder vorbeikommen, dann bekommen diese Jungs ihre fünf Minuten Ruhm. Ich gebe ihnen den größten Schlag, den sie in ihrem Leben erlebt haben. Wie ich Eddie Hearn gesagt habe, ist der Unterschied zwischen mir und ihnen, dass sie Geschäftsleute sind und ich bin ein Spartaner.“

Aber es kann auch wieder so ausgehen wie hier: Im ersten Kampf der Beiden schlug Wilder Fury gleich zwei Mal schwer zu Boxen. Der Kampf endete am Schluss Unentschieden.

„Dieses Gerede von unbestrittenem Champion bedeutet mir nichts. Ich bin nicht Eddie Hearn oder Anthony Joshua. Ich kämpfe, weil ich das tue – wofür ich geboren bin. Ich habe nichts Persönliches gegen Wilder. Ich kümmere mich nicht um meinen Gürtel, den werde ich sowieso behalten, mir ist wichtig, dass man sich an diesen Fight noch lange erinnert. Mir ist es wichtig, Leute zu zerschmettern. Wenn Wilder vor mir steht, werde ich ihn richtig platt machen. Die Motivation? Dafür bin ich geboren. Ich interessiere mich nicht für Geld, Gürtel oder was auch immer dazugehört. Ich interessiere mich für Blut und den Fight.“

Das Video von der ersten Pressekonferenz

Tyson Fury vs Deontay Wilder III Fight-Poster

 

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