Tyson Fury nennt Jarrell Miller und Trevor Bryan als mögliche Gegner für Oktober!

Tyson Fury bleibt weiter auf der Suche nach einem Gegner für seinen Kampf im Oktober

Der ungeschlagene englische lineare Schwergewichts-Weltmeister saß gestern Abend in der O2-Arena in London als VIP-Gast am Ring, als die beiden ungeschlagenen britischen Schwergewichte, Fury’s Cousin Nathan Gorman und Daniel Dubois, im Kampf um den englischen Titel aufeinander trafen. Das Duell wurde auch in den USA auf ESPN live übertragen, einer Plattform, auf der auch Tyson Fury vor einem Monat in Las Vegas, zum ersten Mal in einem Kampf gegen den Deutschen Tom Schwarz, übertragen wurde.

Es war der erste Multi-Fight-Deal mit der ESPN-Familie mit einem geschätzten Wert, der ganz sicher in der Nähe der 100 Millionen US-Dollar-Grenze liegen wird. Fury ist bereit für ein geplantes Rematch mit dem ungeschlagenen Titelverteidiger Deontay Wilder, gegen den er sich im vergangenen Dezember mit einem umstrittenen Unentschieden getrennt hat. Es wird gemunkelt, dass die beiden ungeschlagenen Schwergewichte im 1. Quartal 2020 wieder auf einander treffen werden. Laut Fury sind die Verträge für diesen Kampf schon unterschrieben. Beide Kontrahenten werden aber zuvor noch jeweils einen weiteren Kampf bestreiten, um das Interesse weiter zu wecken.

Wilder wird zuerst Mal ein eigenes Rematch bestreiten, da er und Luis Ortiz sich zum zweiten Mal noch in diesem Jahr gegenüberstehen werden. Ein genauer Termin für diesen bevorstehenden Titelkampf steht noch nicht fest, da inzwischen der ursprüngliche Termin, der eigentlich für den 28. September in Los Angeles angesetzt war, nicht mehr bestätigt wird.

WBA Interims-Weltmeister Trevor Bryan, hier mit seinem Promoter Don King. Ist er der nächste Fury-Gegner oder tritt er gegen Mahmoud Charr an?

In der Zwischenzeit plant Fury seine eigene Rückkehr in den Ring, sein nächster Kampf ist für Oktober dieses Jahres geplant. Der frühere Champion im Schwergewicht, der nach seinem eindrucksvollen Sieg im November 2015 gegen den Ex-Champion Wladimir Klitschko, die Auszeichnung als Fighter des Jahres erhielt, glaubt, dass sein nächster Kampf im Oktober in den Vereinigten Staaten stattfinden wird, obwohl ihm zur Zeit immer noch der geeignete Gegner für diesen baldigen Auftritt fehlt.

„Wir kommen im Oktober zurück, ich sehe da auch zwei mögliche Gegner“, sagte Fury während eines Live-Interviews mit BT Sport am gestrigen Samstag, der das Event live im United Kingdom übertragen hatte. „ESPN will unbedingt einen Amerikaner als Gegner für meinen nächsten Kampf.“

Tyson Fury und Promoter-Legende

„Deshalb hat sich die Liste meiner möglichen Gegner für den Oktober-Termin auch auf nur zwei Namen verkürzt. Es sind die beiden ungeschlagene amerikanische Schwergewichtler Jarrell „Big Baby“ Miller und der WBA-Interims Weltmeister Trevor Bryan.“

„Ich selbst habe Jarrell Miller vorgeschlagen, weil er ungeschlagen ist und ganz oben im Ranking steht“,sagte der Brite, obwohl eine solche Paarung weiterhin problematisch ist, denn Miller ist derzeit noch gesperrt und dürfte nicht einmal trainieren, deshalb scheint eigentlich ein Comeback des „Big Baby“ für Oktober eher unwahrscheinlich.

Miller hat im gesamten Jahr 2019 noch nicht gekämpft, was darauf zurückzuführen ist, dass er mehrere Drogentests nicht bestanden hat, die ihn einen großen Zahltag von mehreren Millionen Dollar gegenüber dem damals ungeschlagenen Titelträger Anthony Joshua gekostet haben. Die beiden sollten eigentlich im Juni im Madison Square Garden in New York City kollidieren, nur wenige Kilometer von Millers Heimatstadt Brooklyn entfernt.

Im Oktober dieses Jahres möchte er wieder im Ring stehe: Tyson Fury.

Seine positiven Drogentests haben diesen Kampf platzen lassen und Andy Ruiz erst als Ersatzgegner in Position gebracht gegen AJ zu kämpfen ….. und Andy Ruiz jr. hat die Welt geschockt. Der in Kalifornien lebende Mexikaner erholte sich von einem Niederschlag in der 3. Runde, stand wieder auf und schlug seinerseits Anthony Joshua vier Mal zu Boden. Ruiz jr. wurde damit der erste Boxer mit mexikanischer Abstammung einen Schwergewichtstitel einer der vier großen Weltverbände gewann.

In der Zwischenzeit scheint es, dass Jarrell Miller seinen Winterschlaf beendet hat, obwohl es von ihm bisher keine Bilder vom Wiedereinstieg ins Training gibt. Ausreden begleiten weiterhin seine mehrfach fehlgeschlagenen Drogentests und er hat sich auch noch nicht wieder für irgendeine Art von freiwilligen Drogentests angemeldet, um zu beweisen, dass er künftig ein ein sauberer Fighter sein wird.

Es bleibt deshalb auch die Frage, ob ihm von der New York State Athletic Commission eine Lizenz verweigert wurde, die für die Überwachung seines Kampfes mit Joshua vorgesehen war. Obwohl er bisher nicht von einer staatlichen Kommission suspendiert wurde, ist sein derzeitiger Status gekennzeichnet, dass er die Angelegenheit mit seinem Heimatstaat klären muss, bevor ihm eine andere seriöse Kommission eine Lizenz erteilt.

All dies führt dazu, dass Miller ein unwahrscheinlicher Endkandidat für ein Kampf gegen Tyson Fury im Oktober ist, was zu einem weiteren ungeschlagenen Schwergewicht in New York führt.

Fällt Mahmoud Charr nun schon wieder der Gegner für die geplante Titelverteidigun gegen Interims-Weltmeister Trevor Bryan aus?

„Es gibt da immer noch Trevor Bryan, der ebenfalls ungeschlagen ist und einen WBA-Interims-Titel hat“, bemerkte Fury. „Natürlich boxe ich im Februar gegen Wilder, aber was wir jetzt brauchen ist ein Gegner für Oktober.“

Allerdings besteht schon seit längerer Zeit ein Kampfvertrag zwischen dem unter deutscher Lizenz boxenden, amtierenden regulären WBA-Weltmeister Mahmoud Charr und Trevor Bryan, für Charrs erste Pflicht-Titelverteidigung seines regulären WBA WM-Titels. Sollte denn Charrs Gegner jetzt erneut ausfallen, weil dieser lieber in einem lukrativeren Kampf gegen Tyson Fury antritt, als dass er gegen Charr um den Titel kämpft?

„Wenn Sie Amerikaner sind und eine gute Bilanz haben, melden sie sich bei mir. Der Gipsy King wird Dir Arbeit und und die Möglichkeit geben viel Geld zu verdienen.“

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