Trashtalk zwischen Fury und Whyte: Dillian ist ein Schlappschwanz!

Tyson Fury mit seinem englischen Promoter Frank Warren auf der Pressekonferenz vor dem Fight gegen Tom Schwarz in Las Vegas.

Der Gypsy King Tyson Fury lässt sich ja bekanntlich bei vielen Dingen nicht lumpen. Er sorgt mit seiner sehr extrovertierten Art auch gerne mal für klare Worte, wenn Fury meint sie seien angebracht. Offensichtlich war es für den immer noch ungeschlagenen linearen Schwergewichtsweltmeister wieder einmal an der Zeit, die ehrlichen Worte auszupacken und dabei gleich für Gesprächsstoff zu sorgen.

Fury: Dillian Whyte ist ein Schlappschwanz!

Bei einem Interview mit Michelle Joy Phelps von „Behind The Gloves“ war das Ziel für den hiesigen Abend dann schnell ausgemacht – „The Body Snatcher“ Dillian Whyte. Dass der Brite ebenfalls kein Kind von Traurigkeit ist, bewies er jüngst indem er sich über andere Boxer äußerte und dass Tyson Fury ihn im Ring meiden würde. Nun fand der 2,06 Meter Hühne die passende Gelegenheit und revanchierte sich auf seine Art.

Mit dieser Aussage begann Fury auszuholen und sich über seinen Landsmann lustig zu machen. Dabei genoss er sichtlich die sich hier angebotene Möglichkeit, ein kurzes mündliches „Sparring“ durchzuführen. Umgehend legte der Ex-Herausforderer von WBC-Weltmeister Deontay Wilder (41-0-1, 40 KOs) aber so richtig los, holte zum großen Rundumschlag gegen Dillian Whyte (25-1, 18 KOs) aus, der im Juli gegen Oscar Rivas (26-0, 18 KOs) antreten muss und sagte: „Dillian Whyte kann nicht Kämpfen, er ist ein Penner. Er hat kein Durchhaltevermögen, er kann keine Schläge nehmen und er ist nutzlos, er kann einfach nicht kämpfen. Und er ist ein Scheißkerl. Dillian Whyte ist ein Schlappschwanz… kein Mumm, er ist ein Feigling.“

Eine harte Reaktion und extreme Worte von Fury im Vergleich zur Aussage von Dillian Whyte, der ja einfach nur sagte, dass Fury ihn meiden würde. Umso interessanter ist die Tatsache, dass die WBC bereits ein Duell der beiden Boxer angeordnet hatte, um dann den Sieger gegen Deontay Wilder antreten zu lassen. Doch wie es nun aussieht, hat Whyte die schlechteren Karten und muss erneut zurückstecken. Das galt auch im Falle eines möglichen Gefechtes mit dem kürzlich entthronten Anthony Joshua (22-1, 21 KOs).

Dillian Whyte

In der jetzigen Situation ist es nämlich so, dass Wilder im Herbst erneut gegen den Exilkubaner Luis Ortiz (31-1, 26 KOs) antreten wird, Anthony Joshua ein direktes Rematch mit Andy Ruiz Jr. (33-1, 22 KOs) anstrebt und Fury selbst tritt nach seinem KO-Sieg über den Magdeburger Tom Schwarz (24-1, 16 KOs) auch im Herbst noch einmal für einen Kampf in den Ring, wird dabei aber aller Voraussicht nach nicht auf Whyte treffen. Ein möglicher Gegner ist dementsprechend unbekannt.

Dass dem Weltmeister aus England die Umstände bei Dillian Whyte gefallen, gab er dann auch umgehend bekannt. Fury sagte mit einem leichten Schmunzeln: „Dillian Whyte du bist seit mehr als 500 Tagen an der obligatorischen Herausforderer-Position beim WBC und bekommst keinen Titelkampf. Ich habe aber Wilder für gleich zwei Fights bekommen und werde am 22.2.2020 mit ihm kämpfen.“ Für Dillian Whyte schwimmen damit wieder die Pfähle weg. Eine Antwort auf diese markigen Worte vom „Gypsy King“ dürfte Dillian Whyte jedoch umgehend verkünden. Es bleibt spannend bei den schweren Jungs!

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