
Nach schwierigen Monaten feiert Tim Tszyu ein überzeugendes Comeback und nimmt Kurs auf die Spitze im Superweltergewicht.
Einseitiger Sieg ebnet Weg für große Fights
Der ehemalige Weltmeister Tim Tszyu hat sich mit einer klaren und dominanten Vorstellung gegen Denis Nurja eindrucksvoll zurückgemeldet. In einem auf zehn Runden angesetzten Duell ließ Tszyu seinem Gegner kaum eine Chance und kontrollierte das Geschehen über die gesamte Distanz.
Von Beginn an setzte der Australier den Ton. Mit präzisem Jab, klaren Kombinationen und konsequentem Druck bestimmte Tszyu das Tempo. Spencer fand nie wirklich in den Kampf, wirkte phasenweise überfordert und konnte kaum eigene Akzente setzen.

Klare Verhältnisse auf den Punktzetteln
Am Ende spiegelten auch die Scorecards das Geschehen im Ring wider. Tszyu gewann jede Runde und sicherte sich einen einstimmigen Punktsieg mit deutlichem Abstand. Es war eine Machtdemonstration, die keine Fragen offenließ.
Besonders auffällig war Tszyus Ringkontrolle. Er bestimmte Distanz und Timing, arbeitete variabel zum Kopf und Körper und ließ defensiv nur wenig zu. Nurja hingegen fehlten die Mittel, um den Rhythmus zu brechen oder Tszyu ernsthaft unter Druck zu setzen.

Blick richtet sich wieder nach oben
Nach zuvor schwierigen Auftritten war dieser Sieg für Tszyu enorm wichtig. Er präsentierte sich stabil, fokussiert und physisch auf der Höhe. Mit dieser Leistung bringt er sich erneut in Stellung für große Kämpfe im Superweltergewicht.
In einer stark besetzten Gewichtsklasse dürfte Tszyu mit diesem Auftritt ein klares Signal gesendet haben. Duelle gegen die Elite der Division rücken damit wieder in greifbare Nähe.
Ob es zeitnah zu einem erneuten Titelkampf kommt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Tim Tszyu ist zurück – und er will mehr.














