
Terri Harper hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und den Weg für einen mit Spannung erwarteten britischen Leichtgewichts-Vereinigungskampf gegen Caroline Dubois geebnet.
Tapfere Natalie Zimmermann unterliegt klar auf den Punktzetteln in blutigem Kampf
Vor heimischer Kulisse im Keepmoat Stadium in Doncaster setzte sich die WBO-Weltmeisterin Terri Harper klar mit 99-91 auf allen drei Punktzetteln gegen die tapfere, aber chancenlose Natalie Zimmerman durch.
Die 28-jährige Harper (16-2(2)-2, 6 KOs) war von Beginn an die klar überlegene Kämpferin. Obwohl viele mit einem vorzeitigen Ende rechneten, kämpfte sich Zimmerman (jetzt 13-1. 3 KOs) über die volle Distanz von zehn Runden.
Zimmerman, 42 Jahre alt und ehemalige Kickboxerin, hatte bislang ausschließlich Gegnerinnen ohne positive Bilanz geboxt und stand zum ersten Mal auf Weltklasse-Niveau im Ring, wenngleich sie sich den WM-Titel des kleinen WIBF-Verbandes 2023 sichern konnte. Harper hingegen ist eine routinierte Ex-WBC-Weltmeisterin im Superfedergewicht, die bereits Titelkämpfe in drei Gewichtsklassen bestritten hat und auch über Amateurerfahrung verfügt.
Nach einem kontroversen Unentschieden gegen Cecilia Braekhus (WBO Superwelter) im Oktober 2023 und einer Punktniederlage gegen Sandy Ryan (WBO Welter) im März 2024, hatte sich Harper im September durch einen Punktsieg über Rhiannon Dixon den WBO-Leichtgewichtstitel gesichert. Der Kampf gegen Zimmerman war ihr erster Auftritt in Doncaster seit 2018.
Harper startete schnell in den Kampf und war von Anfang an auf Angriff getrimmt. Bereits in Runde 1 setzte sie harte Treffer und dominierte mit präzisen Kombinationen. In Runde 2 landete sie mühelos harte Eins-Zwei-Kombis – Zimmerman fand keine Antwort. Der Stopp schien eigentlich nur eine Frage der Zeit.
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Doch die Deutsche erwies sich als zäh, überstand auch Harpers linken Haken und rechten Cross in Runde 4 trotz wackelnder Beine. In Runde 5 überraschte Zimmerman mit Offensivaktionen im Nahkampf und Harper musste das Tempo drosseln.
Runde 6 verlief ausgeglichener, wenn auch zerfahren. Harper fokussierte ab Runde 8 vermehrt auf Körpertreffer, konnte Zimmerman jedoch nicht entscheidend zusetzen. In Runde 9 lieferten sich beide noch einen offenen Schlagabtausch, doch Zimmerman blieb auf den Beinen.
Am Ende war Harper blutverschmiert – nicht vom eigenen Blut, sondern von einer Platzwunde über Zimmermans rechtem Auge. Ringrichter Steve Gray ließ die Ringärztin einen Blick darauf werfen, doch die Deutsche durfte weitermachen.
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Blick nach vorn: Showdown mit Caroline Dubois erwartet
Mit diesem klaren Punktsieg dürfte nun der Weg frei sein für das mit Spannung erwartete britische Vereinigungskampf gegen Caroline Dubois, die aktuelle WBC-Weltmeisterin und Nr. 1 im Leichtgewicht bei BoxRec. Dubois hat bereits öffentlich ihr Interesse an einem Unification-Kampf bekundet. Nun steht dem Duell der Britinnen kaum noch etwas im Weg.















Das war Werbung für ehrlichen Profiboxsüort. Die englischen DAZN-Reporter waren erstaunt über die Widerstandskraft von Natali Zimmermann. .Mehrfach sagten sie: „Zimmermann is a true warrior!“
Mein Respekt gilt Naralie. In der „Höhle der Löwin Terry Harper“ haf sie einen mega Fight abgeliefert!